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Ankunft nach Flucht (AnF)

Willkommen beim FR-Projekt „Ankunft nach Flucht“! Hier geht es um die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Über Flucht und Vertreibung von Millionen Deutschen wurde viel publiziert. Darüber jedoch, was die Flüchtlinge nach der Flucht in ihrer Aufnahmegesellschaft erlebten, ist relativ wenig bekannt.

registrierungskarte-3Deutschland lag nach dem Zweiten Weltkrieg in Trümmern. Trotzdem strömten Millionen von Menschen in das zerbombte Land, vorwiegend aus dem Osten. Es gibt keine genauen Zahlen, es sollen zwischen zwölf und 15 Millionen Menschen gewesen sein. Etwa 4,5 Mio. nahm die sowjetische Besatzungszone auf. Die anderen Flüchtlinge flohen weiter in „den Westen“. Wie erging es ihnen dort?

Bild: Gisela Kramm

Die hier dokumentierten Schicksale von Zeitzeugen stammen sowohl von Menschen, welche Flucht und Ankunft persönlich erlebt haben, als auch von Nachkommen, welche die Geschichte ihrer Familie zu rekonstruieren versuchen. Viele der Autorinnen und Autoren sind von dem Wunsch geprägt, ihren Kindern und Enkelkindern zu vermitteln, was damals vor sich ging. Andere haben sich auf die Suche nach ihren Wurzeln gemacht.

Die folgende alphabetische Liste gibt Ihnen einen schnellen Überblick. Sie wird peu à peu erweitert, wenn neue Beiträge hinzukommen. Die pdf-Dokumente mit den Leserforum-Seiten, auf denen die Beiträge in der FR veröffentlicht wurden, sind noch nicht vollständig hinterlegt.

Sie sind willkommen, wenn Sie einen Beitrag beisteuern wollen. Schicken Sie ihn mir — am besten per Mail (Kontakt). Zusätzlich brauche ich zu möglichst jedem Beitrag ein Bild von Ihnen bzw. von Autor/Autorin und ein paar biografische Angaben zur Person. Schön wäre außerdem, wenn Sie ein Bilddokument aus jener Zeit beisteuern können. Solche Fotos sind rar und kostbar. Bitte schicken Sie mir daher keinesfalls Originalfotos, sondern nur Scans, möglichst in einer Auflösung von 300 dpi. Zur Not kann ich Ihre Scans aber auch hochzoomen.

Zur Geschichte der Idee zu „Ankunft nach Flucht“ gibt es zwei vertiefende Artikel hier im FR-Blog: „Berichte aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg“ vom 5.12.2015 und die ursprüngliche Startseite von „Ankunft nach Flucht“ vom 24.12.2015, die erhalten bleibt, aber allmählich in den Archiv-Tiefen dieses Blogs versinkt. Außerdem gibt es noch das alte Archiv von AnF, für das dasselbe gilt. Es wurde bis zum 19.11.2016 benutzt.

Wenn Sie Kritik, Anmerkungen oder auch einfach nur Gedanken zu diesem Projekt loswerden wollen: Ich habe nach 39 Veröffentlichungen eine Zwischenbilanz gezogen, die Sie –> HIER diskutieren können.

Und nun folgen Ihre Beiträge. Vielen Dank dafür und für Ihr Interesse!

Ihr Lutz „Bronski“ Büge

ankunft-nach-flucht
Bickel. Edeltraut. Lebt heute in Berlin. Hatte Krätze und hat das Schimpfwort „Krätzestinker“ noch im Ohr. Ihr kurzer Beitrag ist unter der Überschrift „Margarinebrot mit gehacktem Knoblauch“ –> HIER im Archiv „Ankunft nach Flucht“ hinterlegt. Er wurde im FR-Leserforum vom 2.1.2016 im Print veröffentlicht. HIER ist das pdf der Zeitungsseite zu sehen.

Böckermann, Gregor. Lebt heute in Neu-Isenburg und hat zum „Ankunft-nach-Flucht“-Projekt eine kleine Bemerkung beigesteuert, die sich unter der Überschrift „Monatelange Lageraufenthalte“ –> HIER in unserem Archiv findet.

Böhm, Wilfried. Geboren 1931 in Spachendorf / Ostsudetenland. Hat als Lehrer gearbeitet und lebt heute in Dasing. Er hat fünf Kinder und zwei Enkelkinder. Seinen Beitrag zum „Ankunft nach Flucht“-Projekt hat er im März 2016 verfasst. Er findet sich unter der Überschrift „Wir nehmen hier keine Zigeuner“ –> HIER in unserem Archiv und wurde am 6. August 2016 in der FR veröffentlicht.

Brink, Carsten Dietrich. Lebt heute in Gauting und steuert die Geschichte seiner Hamburger Großeltern bei, die Flüchtlinge aufnehmen mussten. Der Beitrag ist unter der Überschrift „Die Küche musste mit Flüchtlingen geteilt werden“ HIER im Online-Archiv einsehbar. Eine Veröffentlichung im Print-Leserforum steht noch aus.

Brückner, Egon. Geboren 1924 in Grünlas (Sudetenland), kam 1948 aus der Kriegsgefangenschaft nach Ober-Gleen im Vogelsberg. Vater von zwei Kindern. Sein Beitrag ist unter der Überschrift „Eine unvergessene Zeit“ –> HIER nachzulesen.

Flüchtlingsausweis Daus innenBrutscher, Helga. Lebt heute in Bad Vilbel. Hat die Flucht (noch vor Kriegsende) bewusst erlebt und berichtet von positiven und negativen Erfahrungen in der Aufnahmegesellschaft. Ihr ausführlicher Bericht ist unter der Überschrift „Von mir aus können sie verrecken“ –> HIER im Archiv „Ankunft nach Flucht“ hinterlegt. Er wurde im FR-Leserforum vom 9.1.2016 im Print veröffentlicht.

Daunis, Gisela. Ggeb. 1941 in Liegnitz, lebt heute in Asperg.  Die Lehrerin ist verheiratet, hat zwei Kinder und vier Enkelkinder und ist als Malerin und Bildhauerin aktiv. Sie stellt ihre Werke regelmäßig aus. Ihr Beitrag, im FR-Blog unter der Überschrift „Fremde im eigenen Land“ (–> HIER) erschienen, ist ein Auszug aus ihrem Buch „Das Haus in Soni“.

Dillmann, Edeltraut. Geboren 1928 in Ostpreußen. Flüchtete zunächst in die sowjetische Besatzungszone, wo sie als Lehrerin arbeitete. Weil sie genötigt wurde, in die Partei einzutreten, flüchtete sie bei Nacht und Nebel in den Westen. Ihr ausführlicher Bericht ist unter der Überschrift „Ich galt als politischer Flüchtling“ –> HIER hinterlegt.

Ebner, Ulrike. Geboren 1941 in Nürnberg, ausgebombt. Neue Bleibe bei Greding in der Fränkischen Alb, wo später auch Flüchtlinge und Heimatvertriebene untergebracht wurden. Ihr Bericht ist unter der Überschrift „Plötzlich gab es Namen wie Hajek, Platzek und Blahout“ –> HIER im FR-Blog online.

Engelmann, Werner. Geboren 1944 in Iglau (Jihlava), Tschechien. Berichtet in einem Blog-Kommentar — HIER — ausführlich über die Geschichte seiner Familie, die Ankunft nach der Flucht zunächst in Österreich und schließlich in Passau. In einem weiteren Kommentar — HIER — beschrieb er die damals übliche Kinderarbeit. Die Berichte gibt es in einer zusammenhängenden Version mit Bildern unter der Überschrift „Als ‚Schlüsselkinder‘ waren wir uns selbst überlassen“ –> HIER im Online-Archiv des Projektes.

Heidesiedlung MitgliedskarteFerchau, Gerfried. Geboren 1953 in Buchholz i.d.Nordheide. Hat seinen Beitrag, in dem er die Geschichte seiner Familie rekonstruiert hat, zunächst online im FR-Blog veröffentlicht. Er ist HIER im Original verlinkt und HIER unter der Überschrift „Als die ungeliebten Fremden endlich auszogen“ als Beitrag mit Bild im AnF-Projekt. Er wurde in Auszügen in der Frankfurter Rundschau vom 12.12.2015 veröffentlicht. Das Leserforum der FR mit seinem Beitrag ist hier als pdf-Dokument hinterlegt. Rechts im Bild: Mitgliedsausweis der Heidesiedlung Neu-Wulmstorf seines Vaters.

Finke, Klaus. Herkunftsort Ziepel bei Magdeburg, lebt heute in Hamburg. Flucht vor den Russen 1947. Sein Beitrag ist unter der Überschrift „Wie mööt wech hier“ –> HIER — in plattdeutschem Dialekt veröffentlicht.

Frei, Frederike. Lebt heute in Berlin. Weder sie noch ihre Familie war selbst auf der Flucht. Frau Frei hat dennoch eine Kindheitserinnerung beigesteuert, die etwas mit Flüchtlingen zu tun haben könnte. Ihr Beitrag ist unter der Überschrift „Meine Mutter glaubte, die Frau stehle Sirup“ HIER im Archiv „Ankunft nach Flucht“ hinterlegt. Er wurde im FR-Leserforum vom 2.1.2016 im Print veröffentlicht. HIER ist das pdf der Zeitungsseite zu sehen.

Fütterer, Erna. Ehem. Thurau, geb. 1927 in Klausenhof/Ostpr., lebt heute in Kempen. Sie war Hausgehilfin auf demGut in Klausenhof und Brennerei-Gehilfin. Sie hat zwei Kinder, zwei Enkelkinder und zwei Urenkel. Ihr Beitrag ist unter der Überschrift „Die Menschen waren freundlich und hilfsbereit“ –> HIER nachzulesen.

Heieis, Josef. Geboren 1923 in Pernharz / Kries Mies im Sudentenland. Lebt seit 1948 in Ortenberg. Verwitwet, drei Töchter, sieben Enkel und eine Urenkelin. Seine Erinnerungen wurden von seiner Tochter Irmtraud Gemmer aufgezeichnet. Sie sind unter der Überschrift „Nicht immer willkommen“ –> HIER im Projektarchiv von „Ankunft nach Flucht“ veröffentlicht worden. Eine Kurzform ihres Beitrags erschien am 17. Juni im Print-Leserforum der FR.

Heil, Cäcilia. Geboren 1932, kam 1950 nach Frankfurt, wo sie heute noch lebt. Sie war 45 Jahre lang verheiratet,  ist verwitwet, hat zwei Söhne und drei Enkelkinder. Ihr Beitrag ist unter der Überschrift „Frankfurt wurde meine zweite Heimat“ –> HIER nachzulesen.

Hoffmann Schuppen 1Hoffmann, Rainer-W.  Geboren 1940. Ankunftsort Bockenem. War einer der ersten, die sich per Mail einbrachten. Links im Bild: Die Ställe, in denen seine Familie damals untergebracht waren, gab es im Jahr 2013 noch. Hoffmann ist Professor em. der Sozialwissenschaften in Göttingen. Die Kommunikation wurde nun auch unter der Überschrift „Ein eigenes Plumpsklo als Luxus“ –> HIER im Projektarchiv des FR-Blogs veröffentlicht. Daraus habe ich einen Auszug für das FR-Leserforum extrahiert, der am 24.12.2015 erschienen ist. Die Seite ist –> HIER als pdf-Dokument hinterlegt.

Keil, Doris M. Lebt in Frankfurt. Ihr Beitrag ist unter der Überschrift „Fleisch gab es nur einmal pro Woche“ –> HIER im „Ankunft-nach-Flucht“-Archiv erschienen.

Köberlin, Gerhard. Geb. 1943 in Marktredwitz/Ofr. Aufgewachsen in Dachau bis 1962. Später Pfarrer der evang. Kirche in Bayern und dann international tätig. Seit 2006 Ruhestand in Hamburg. Sein Beitrag ist unter der Überschrift „Der Klang der Sprache einer fernen Welt“ –> HIER nachzulesen.

einbuergerungsurkunde-kleinKohler, Hilda. Geboren 1941 in Obschruten (Litauen), lebt heute in Wilhelmshaven. Die Pädagogin ist verheiratet und hat eine Tochter. Ihr Beitrag mit eigenen Erinnerungen erschien am 17.9.2016 im Print-Leserforum der FR und ist unter der Überschrift „Auf der Müllkippe“ online –> HIER nachzulesen.

Konrad, Heidi. Geboren 1954 in Bad Camberg, lebt heute in Ronneburg. Ihre Mutter erlebte die Vertreibung aus dem Sudetenland im Jahr 1946 als 14-Jährige. Heidi Konrad hat eigene Erinnerungen an die Wohnsituation der angekommenen Flüchtlinge und an Reaktionen der Umgebung. Ihr Bericht ist nun online unter der Überschrift „Auch nur so ein Flüchtlingskind“ nachzulesen –> HIER im FR-Blog.

Kramm, Gisela. Geboren 1943 in Breslau. Verheiratet, zwei Kinder. Wohnt heute in Frankfurt. Ihr Bericht zum Projekt „Ankunft nach Flucht“ findet sich unter der Überschrift „Die Milch brauchen wir für die Katzen“ –> HIER. Er wurde auch im Print-Leserforum veröffentlicht.

Krause, Gerhard. Geboren 1934 in Danzig. Wohnort damals: Ostseebad Zoppot (heute Sopot). Ankunftsort Bevern bei Holzminden. Heute wohnhaft in Schwalbach am Taunus. Wäre beinahe an Bord der Wilhelm Gustloff gegangen. Hat seine Fluchtgeschichte ausführlich in einem Blog-Kommentar niedergeschrieben — HIER — und auch einen Absatz der Ankunft im Westen gewidmet. Der Beitrag findet sich unter der Überschrift „Vier Strohsäcke und eine Handvoll Nägel“ auch HIER im Online-Archiv.

Kuckertz, Walter. Ankunftsort Olpe. Kein Flüchtling, sondern Umzügler nach Ausbombung aus dem Rheinland ins Sauerland. Berichtete in zwei Blog-Kommentaren  (HIER und HIER) über das Verhalten von Teilen der Aufnahmegesellschaft gegenüber den Flüchtlingen („Krätzestinker“).

Malyssek, Jürgen. Jahrgang 1945, seit 1964 in Wiesbaden lebend, gelernter Industriekaufmann und Schriftsetzer und nach dem Studium Sozialwesen in Wiesbaden, von 1980-2005 Sozialarbeiter und Fachreferent in der Wohnungslosenhilfe und Schuldnerberatung in Mainz und Limburg. Seit Dienstende engagiert in Fragen Armut und sozialer Ausgrenzung.  Verheiratet und ein Sohn (32 Jahre). Muttersprache Norwegisch. Sein Bericht ist unter der Überschrift „Eine Willkommenskultur ist mir nicht erinnerlich“ –> HIER im FR-Blog veröffentlicht.

Mertens, Klaus Philipp. Geboren in Dortmund, lebt heute in Frankfurt. Selbst kein Flüchtling, hat er in einem ausführlichen Beitrag Kindheitserinnerungen zu unserem Projekt beigesteuert, in denen vielfach Flüchtlinge vorkommen. Er ist unter der Überschrift „Handgreifliche Auseinandersetzungen“ –> HIER in unserem Online-Archiv veröffentlicht worden.

Nern, Irmgard. Geb 1928 in Gumbinnen (Ostpreußen). Erlebte die Flucht als 17-Jährige. Ihre Erinnerungen sind als Tagebuch erhalten und wurden von ihrer Tochter Gabriele Schreib aufbereitet und unter dem Titel „Marjellchen“ als Buch veröffentlicht. Ein Auszug daraus ist unter der Überschrift „Der Tommy kam eher als wir dachten“ –> HIER im „Ankunft-nach-Flucht“-Archiv veröffemtlicht worden.

Nositschka, Gudrun. Geboren 1942. Sie arbeitete drei Jahre in Frankfurt, lebt seit 1977 in der Eifel. Schriftstellerin. Verheiratet, zwei Söhne, zwei Enkeltöchter. Sie hat Kindheitserinnerungen an Flüchtlinge, ist selbst nicht auf der Flucht gewesen. Ihre Reflexion ist unter der Überschrift „Heimatliche Geühle“ –> HIER“ im Archiv veröffentlicht.

Pfeil, Karl. Geboren 1947, heute wohnhaft in Rabenau, ist der Sohn der Protagonistin eines Beitrags, den er aufgezeichnet hat und der sich im Archiv unter der Überschrift „Entscheidend ist der Neuanfang“ –> HIER findet. Der Beitrag wurde auch im Print-Leserforum der FR veröffentlicht.

Rand, Rolf. Lebt in Obertshausen. Sein Beitrag erschien unter der Überschrift „Wir lebten in Bunkerkabinen ohne Tageslicht“ –> HIER im FR-Blog.

Reeh, Rudolf. Lebt in Groß-Umstadt. Sein ausführlicher Beitrag für ein Heimatbuch über Görzenhain aus dem Jahr 2004 wurde unter der Überschrift „Das kleine Zimmer gleich hinter dem Misthaufen“ –> HIER im Online-Archiv des Projekts noch einmal veröffentlicht.

Scherf WettelsheimScherf, Dagmar. Jahrgang 1942. Herkunftsort: Danzig. Ankunftsort: Gunzenhausen. Lebt heute in Friedrichsdorf. Die Schriftstellerin ist unter anderem Autorin des Buches „Veilchenbluten“, aus dem sie einen Auszug zu unserer Serie beigesteuert hat. Ihr Beitrag ist unter der Überschrift „Wir spürten keine Ablehnung“ –> HIER im Archiv „Ankunft nach Flucht“ hinterlegt. Er wurde im FR-Leserforum vom 2.1.2016 im Print veröffentlicht. HIER ist das pdf der Zeitungsseite zu sehen.

Schreib, Gabriele. Geboren 1949 in Schleswig, veröffentlichte Tagebuchauszüge von ihrer 2009 verstorbenen Mutter Irmgard Schreib, geb. Nern. Weiteres siehe dort.

Sohr, Peter. Peter Sohr, geboren 1937 in Landeck (heute polnisch Lędyczek), Grenzmark Posen-Westpreußen, lebt heute in Ratzeburg. Etwa zwei Monate dauernde Flucht im Jahr 1944 mit Mutter und zwei Schwestern (5 und 3) aus Schneidemühl (heute polnisch Piła) über Schlesien und Komotau (heute Tschechien Chomutov), wo er den Einmarsch der Roten Armee  und die sofortige Ausweisung durch die Tschechen erlebte, nach Berlin-Eichkamp. Berichtet in einem Blog-Kommentar (HIER) von der Behandlung durch britische Soldaten in Berlin-Eichkamp. Der Kommentar wurde mit Bild unter der Überschrift „Teebettler bei den Engländern“  –> HIER im Online-Archiv des Projekts hinterlegt.

Spielbrink-Uloth, Heidemargreth. Geboren 1945, lebt in Bad Vilbel. Sie ist Mitgründerin der Musikschule Bad Vilbel und Karben und war bis ins Jahr 1997 im Schuldienst. Sie ist verheiratet und hat zwei adoptierte Kinder. Anders als die meisten anderen Berichte im FR-Projekt „Ankunft nach Flucht“ erzählt ihr Text „Bruchlinien zwischen den Siedlergruppen“ ( –> HIER) die Geschichte von Menschen, die in Kasssel ausgebombt und dann evakuiert wurden, also von Binnenflüchtlingen. Es gibt zu ihrer Geschiche keine persönlichen Fotos. Der Text ist eine Reaktion auf den Bericht „Ein eigenes Plumpsklo als besonderer Luxus“ von Rainer W. Hoffmann vom 24.12.2015. Er wurde am 24.9.2016 im Print-Leserforum veröffentlicht.

Spitzer, Gerhard. 1928 – 2014. Er kam Ende September 1946 nach Frankfurt. Er studierte an der Frankfurter Städelschule (Staatliche Hochschule für Bildende Künste) 12 Semester Grafik, Druckgrafik und Malerei und arbeitete bis zum Rentenalter als selbständiger Medizinischer Illustrator. Er ist im Jahr 2014 gestorben. Vier Kinder, zwei Enkelkinder. Sein Beitrag ist unter der Überschrift „Von heute an bin ich frei“ –> HIER nachzulesen.

Stahlbaum, Dietrich. Wohnt in Recklinghausen. War kein Flüchtling, berichtet aber Interessantes aus dem Leben jener Zeit. Sein Beitrag ist unter der Überschrift „Da ist kein Platz mehr“ –> HIER im Archiv des Projekts im FR-Blog hinterlegt.

Stawski, Gertrud. Ehem. Fuhrmann, geb. 1928 in Waldenburg (Niederschlesien, heute Walbrzych), seit 1949 in Recklinghausen, verheiratet, ein Sohn. Ihr Beitrag ist unter der Überschrift „Wir konnten sogar ein Ferkel großziehen“ –> HIER im Archiv des Projekts im FR-Blog hinterlegt. Ein Auszug ist am 9. Juli 2016 im Print-Leserforum erschienen.

Stoffer, Renate. Ehem. Knödl. Geboren 1944 in Kladno bei Prag, heute wohnhaft in Frankfurt. Verheiratet, ein Sohn Boris, ein Enkel und eine Enkelin. Ihre „Geschichte vom Fremdsein“ ist  –> HIER nachzulesen. Im Print-Leserforum erschien der Beitrag am 30. Juli 2016.

Stracke-Stieler, Lieselotte. Geb. 1933 in Bukarest. War u.a. Lehrerin am Hessenkolleg und Schulleiterin am Lichtenberg-Oberstufengymnasium in Bruchköbel. Verheirat, lebt heute in Neuberg. Ihr Beitrag, in dem sie u.a. ihr eigenes Verhalten als Flüchtlingskind erinnert, ist unter der Überschrift „Viele kleine hilfreiche Gesten“ –> HIER nachzulesen.

1949 Reichelsheim Josef UllrichUllrich, Josef. Geboren 1938 im Sudetenland. Herkunftsort: Aussig/Elbe (heute Usti nad Laben). Ankunftsort: Friedberg. Hat die Vertreibung bewusst miterlebt. Das Bild zeigt das Gebäude in Reichelsheim im Odenwald, von dem in seinem Bericht die Rede ist. Herr Ullrich selbst ist der sitzende Junge vorne links. Der Bericht ist –> HIER im Original verlinkt und –> HIER als eigener Artikel im Projekt Ankunft nach Flucht mit der Überschrift „Die Anpassung war für mich nicht einfach“. Er wurde in Auszügen in der Frankfurter Rundschau vom 19.12.2015 veröffentlicht. Das Leserforum der FR mit seinem Beitrag ist –> HIER als pdf-Dokument hinterlegt.

Wilker-Wirk, Heidrun. Geboren Jan 1942 in Frauenberg/Ostpreußen, lebt heute in Darmstadt. Die pensionierte Lehrerin ist verheiratet, hat zwei Kinder und eine Enkeltochter. Ihr Bericht aus der Zeit nach der Ankunft ist selbst erlebt und erzählt von einer weitgehend unbeschwerten Kindheit trotz der schwierigen Umstände. Er wurde am 15. Oktober 2016 im FR-Leserforum veröffentlicht. Im FR-Blog ist er unter der Überschrift „Ein Sommerkleid aus einem Mehlsack“ –> HIER zu finden.

Wöll, Helga. Geboren 1931 in Danzig. Lebt heute in Bad Homburg. Drei Enkelkinder. Autorin des Buches „O Danzig, meine Heimat“, in dem sie ihre Kriegserlebnisse als Kind schildert. Die Geschichte ihrer Ankunft nach der Flucht hat sie für unser Projekt extra geschrieben. Der Bericht ist unter der Überschrift „Kartoffelkäfer und andere entzückende Titulierungen“ –> HIER verlinkt.

Woods, Paul R. Geboren 1945 in Amsterdam. Ankunftsort: Flüchtlingslager Friedland. Lebt heute in Neumagen-Dhron und schickte mir per Mail einen Flüchtlingsbericht, den ich unter der Überschrift „Ich war Flüchtling aus den Niederlanden“ HIER im Online-Archiv des Projekts veröffentlicht habe.