Wollen wir über die Wehrpflicht diskutieren? Ich nicht. Ein paar Konservative in der CDU hätten das gern, aber wir lassen uns hier ja nicht von jedem Hinterbänkler ein Thema setzen, oder? Auch wenn es stimmt, dass die Wehrpflicht vom damaligen Verteidigungsminister zu Guttenberg in einer Art Nacht-und-Nebel-Aktion ausgesetzt wurde, ohne
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Was für ein Sommer! Schade nur, dass ich nicht mehr so ganz jung bin, nicht ins Freibad kann, arbeiten muss. Ich erinnere mich an einen ganz ähnlichen Sommer in den 70er Jahren, in dem die Trinkwasservorräte in Schleswig-Holstein so knapp wurden, dass wir den Garten nicht mehr wässern durften. Wir
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat (gefühlt) in der kurzen Zeit seiner bisherigen Ministertätigkeit bereits mehr Schlagzeilen produziert als sein Vorgänger Hermann Gröhe (ebenfalls CDU) in 4,5 Jahren als Minister. Manchmal hat man da allerdings das Gefühl, dass Spahn dem komplexen und sensiblen deutschen Gesundheitswesen mit ziemlich populistischen Maßnahmen auf den
Ich mochte meinen Vornamen (Lutz) als Kind und Heranwachsender nicht, aber so schlecht kann er wohl nicht sein, denn die unter Jugendlichen übliche Wortgewalt in Sachen Spitznamen tobte sich in meinem Fall eher an meinem Nachnamen aus. Bei meinem Mann war es ähnlich. Trotzdem stimmt es wohl, wenn der Erziehungswissenschaftler
Die arme SPD! Da ist sie in der Regierung, setzt auch brav ihre Duftmarken, kommt aber trotzdem in den Umfragen auf keinen grünen Ast und kriegt von links außerdem dick Haue, weil das so langsam geht mit der Erneuerung. Seit 100 Tagen ist Andrea Nahles nun schon Parteivorsitzende.100 Tage! Du
Bundesgesundheitsminister will mit einem neuen Gesetz erreichen, dass gesetzlich versicherte Patienten schneller an Arzttermine kommen. Er will verordnen, dass die Mindestzahl der wöchentlichen Sprechstunden von 20 auf 25 anzuheben ist. Bestimmte Fachärzte müssen mindestens fünf Stunden pro Woche als offene Sprechstunden abhalten, das heißt ohne Terminvergabe. Dafür soll es mehr
Ganz Deutschland schaut auf Mesut Özil, den begnadeten Fußballer, der 2014 mit der deutschen Nationalelf Weltmeister wurde und sich im Mai des Jahres 2018 ins Abseits kickte, ohne es zu merken. Auch andere, etwa beim DFB, haben das spalterische Potenzial nicht bemerkt, das Özil mit seinem Posing für den türkischen
Mittelalterliche Innenstädte können sehr malerisch sein mit ihren pittoresken Fachwerkbauten. Die Frankfurter Altstadt war bis zu ihrer Zerstörung durch die Bombardierungen ab Oktober 1943 eines der größten mittelalterlichen Häuserkonglomerate Europas. Allein in der Altstadt befanden sich laut Wikipedia zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf engstem Raum rund 2.000 Gebäude, überwiegend
Derzeit lässt sich auf der ganz großen, der globalen Ebene beobachten, was passiert, wenn Populismus ans Ruder kommt: Das Chaos bricht aus. Das ließ sich gut anlässlich des Auftritts des US-Präsidenten Donald Trump beim Nato-Gipfel besichtigen. Mal ist die Nato und speziell Deutschland ein böses Kind und nutzt die USA
Joachim Löw bleibt Bundestrainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Alle mögen ihn, man hat sich an ihn und seine Eigenheiten gewöhnt, er hat ja durchaus auch Erfolge vorzuweisen, etwa das Erreichen des EM-Halbfinales vor zwei Jahren oder den Sieg beim Confed-Cup 2017. Außerdem ist sowieso derzeit kein anderer da, der den Job
Der Verkehr der Zukunft wird hoffentlich ganz anders aussehen als das, was wir heute täglich auf Frankfurter Straßen besichtigen können. Es wird deutlich weniger Motoren geben, die ihre Energie aus der Verbrennung fossiler Stoffe beziehen, und deutlich mehr Elektromotoren. In Sachen Luftreinhaltung sind das gute Nachrichten, doch andere drängende Probleme
„Rückführung“, „Ankerzentrum“, „Ausschiffungsplattform“, „Fiktion der Nichteinreise“ – das Jahr 2018 könnte eines werden, in dem wir nicht ein Unwort des Jahres erleben, sondern gleich mehrere. Begriffe wie diese sollen „Politik hinter Kürzeln und Floskeln so wirksam verstecken, dass wir beim Sprechen vergessen, worüber wir eigentlich reden“, schreibt FR-Kommentator Stephan Hebel
Heute falle ich mit der Tür ins Haus: Es ist ein Skandal, dass Horst Seehofer (CSU) noch Parteichef ist nach all dem Chaos, das er zusammen mit Ministerpräsident Markus Söder und Landesgruppenchef Alexander Dobrindt ausgelöst hat. Es ist ein Skandal, dass uns ein solches Theater zugemutet wurde, ein Theater um
Nein, das hat keinen Spaß gemacht! Ich bin wahrlich kein Fußball-Fan, aber durchaus bereit und in der Lage, bei einem spannenden Spiel mitzufiebern, wenn es um etwas geht. Zumal bei einer Weltmeisterschaft. Da geht es nämlich durchaus um etwas, z.B. um die Weltmeisterschaft. Und Weltmeister wollten sie ja eigentlich auch
Die Bundesrepublik Deutschland hat vor dem Europäischen Gerichtshof verloren: Die Luxemburger Richter gaben der Klage der EU-Kommission gegen die Bundesrepublik wegen dauerhafter Überschreitung der Nitratgrenzwerte im Grundwasser statt. Über Jahrzehnte hinweg hat Deutschland Grenzwerte nicht eingehalten. Die EU-Grundwasserverordnung von 1991 erlaubt höchstens 50 Milligramm Nitrat pro Liter – ein Wert,
Wie lange werden wir dieses Theater erdulden müssen? Eine Regionalpartei aus dem Südosten Deutschlands nutzt ihren Einfluss, der in keinem Verhältnis zu den paar Prozentpünktchen steht, mit denen sie gewählt wurde, und erpresst die Bundeskanzlerin mit einem randständigen Detail der Flüchtlingspolitik. Die CSU will, dass Flüchtlinge, die in anderen EU-Ländern
Es ist erstaunlich, wozu US-Präsident Donald Trump in der Lage ist, wenn er etwas will. Er kann dann sogar freundlich sein, charmant und lustig! Aber schauen Sie sich dieses Bild vom Gipfeltreffen mit dem nordkoreanischen Dikator Kim Jong Un bitte einmal etwas genauer an. Würden Sie einem dieser beiden Herren
Man möchte sie manchmal schütteln – wenn man eine Partei denn schütteln könnte: Wach auf, SPD! Es ist doch offensichtlich, was für Deinen Niedergang verantwortlich ist: Du gibst keine überzeugenden Antworten auf die Fragen, die Deine Klientel tatsächlich umtreiben! Du findest keine Lösungen mehr für die Probleme der „kleinen Leute“, deren
Der Verfall der politischen Kultur schreitet voran. Was lange galt, das gilt nicht mehr. Zum Beispiel galt einmal, dass ein Botschafter in Berlin die Interessen des Landes vertritt, das ihn entsandt hat. Dass so einer in einem Interview – noch dazu mit dem rechten Hetzblog „Breitbart“ – offen sagt, er wolle
Dies ist der Stein des Anstoßes: Der türkischstämmige deutsche Fußball-Nationalspieler Mesut Özil posiert mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan bei einer Trikotübergabe. Dasselbe Motiv gibt es auch noch mit dem ebenfalls türkischstämmigen und ebenfalls deutschen Nationalspieler Ilkay Gündogan. Die beiden Sportler sind mit vollem Schwung in den für sie