Am Sonntag bei Sabine Christiansen sagte ein Überlebender des Terroranschlags von Djerba ungefähr das: Die Opfer von Verbrechen litten tatsächlich lebenslänglich. Daran müsse man die Strafen für Täter messen. Eine Freilassung der RAF-Terroristen Christian Klar und Brigitte Mohnhaupt lehne er, auch nach 24 Jahren Gefängnis, deshalb ab. Was die Opfer
Monat: Januar 2007
Ein wunderbares Beispiel dafür, welche Ansprüche und Wünsche an die FR herangetragen werden, erreichte mich dieser Tage. „In der Vergangenheit musste ich leider konstatieren“, schreibt mir FR-Leser Eckhard Supp, „dass viele der Inhalte, die mir am Herzen lagen und liegen, in der FR nicht oder nur marginal berücksichtigt wurden. Insbesondere
Die Diskussion ums Tabloid-Format, auf das die FR im Sommer umstellen wird, wird beherrscht von einem immer wiederkehrenden Argument: Das kleine Format sei typisch für Revolverblätter; die FR werde sich zwangsläufig zu einem Boulevardblatt entwickeln. So schreiben mir auch Sabine Berghahn und Knud Wolffram aus Berlin: „Wir lehnen diese Formatänderung
Gestern beschwerte sich ein Leser telefonisch bei mir, dass in der FR kein Wort davon zu lesen gewesen sein, wie die Deutsche Bahn am 21. Januar mit den Reisenden umgegangen ist, die vom neuen Berliner Hauptbahnhof aus eine Reise antreten wollten. Draußen ging ein bisschen Wind (okay, vielleicht ja auch
Ich bin überrascht von der Entwicklung, die dieses Blog in der vergangenen Woche genommen hat. Und zwar positiv überrascht. Zahlreiche Leserinnen und Leser haben die Gelegenheit ergriffen und ihre Meinung zur Leserbefragung und zum Tabloid-Format gesagt. Unser Angebot, das in der deutschen Medienlandschaft wohl einmalig ist – nämlich transparent über
Im Thread über das Tabloid wurde mehrfach die Sorge um das linksliberale Profil der FR zum Ausdruck gebracht. Ist klar, dass man über die Details immer streiten kann, was denn linksliberal nun eigentlich ist. Sagen wir mal, Mitte links. Es würde auch das gute alte „sozialliberal“ passen, obwohl es doch
Heute ging es über die Medien, und heute stand es auch in der FR: Die Entscheidung ist gefallen, die FR wird ab Sommer 2007 als erste deutsche Tagezeitung vollständig im Tabloid-Format erscheinen. Die einzelnen Seiten werden dann halb so groß sein wie derzeit, der Umfang der Zeitung aber wird verdoppelt.
„Sagen Sie mal, Herr Bronski“, schreibt mir heute FR-Leser Alexander Mereien, „wie lange möchte die FR eigentlich noch das Thema ‚bedingungsloses Grundeinkommen“ ignorieren? Und kommen Sie mir jetzt bloß nicht mit ‚die Diskussion ist seit den Debatten in den Siebziger und Achtziger Jahren abgeschlossen‘.“ Sagen Sie mal, Herr Mereien, wie
Alle wollen aufs Gymnasium. Oder doch besser nicht? Der Wahl der weiterführenden Schule ist eine schwierige Entscheidung. Eltern müssen sie treffen, lange bevor ihr Kind die Grundschule verlässt. Welcher Schultyp aber passt zu meinem Kind, seinen Begabungen und Vorlieben, wo werden seine Stärken am besten gefördert, wo seine Schwächen ausgeglichen?
Gibt es einen Plural von Barbarei? Ich fürchte, ja. Es gab die barbarische Diktatur des Saddam Hussein. Es gab das barbarische Ritual seiner Hinrichtung. Und es gibt Barbaren, die ihn dabei verhöhnten und filmten und diese Bilder offenbar lustvoll ins Netz stellten. Beteiligt sich eine Zeitung an der Barbarei, wenn