Bronskis Homeoffice-Tagebuch

Leben und Arbeiten in Zeiten der Pandemie

Sie haben es sicher neulich in der Zeitung gelesen: Große Teile der FR-Redaktion sind im Homeoffice. Wegen dem Coronavirus Sars-CoV-2, als Vorsichtsmaßnahme. Das ist eine Premiere für die Redaktion. Auch für mich, denn obwohl ich es gewohnt bin, große Teile meiner Arbeit zu Hause zu erledigen – zum Beispiel das Sichten und Sortieren Ihrer Zuschriften, die Antworten, die ich Ihnen schreibe, aber auch das Bloggen –, habe ich noch nie von zu Hause aus im Redaktionssystem gearbeitet und Zeitung produziert. Dazu bin ich stets in die Redaktion geradelt. Das soll nun nicht mehr sein. Also mache ich diese Arbeit jetzt vom heimischen Schreibtisch aus, und statt des Krachs des Großraumbüros habe ich den Lärm um mich, den meine beiden Nymphensittiche Max und Paul veranstalten. Besser? In erster Linie sonderbar und gewöhnungsbedürftig. Aber ich habe seltener Kopfweh.

Hier im FR-Blog schreibe ich täglich ein Homeoffice-Tagebuch und erzähle, wie Homeoffice ist und was mir dabei durch den Kopf geht. Reden Sie mit! Erzählen Sie von Ihren Erlebnissen und Erfahrungen in Zeiten der Pandemie. Das geht folgendermaßen: Unter jedem Tagebucheintrag gibt es ein Kommentarfeld. Da müssen Sie sich einen Namen geben – bevorzugt werden Klarnamen, aber Nicknamen sind nicht verboten oder verpönt – und eine gültige Mailadresse hinterlassen. Ihren Kommentar schicken Sie ab, indem Sie die kleine Rechenaufgabe des Captcha richtig lösen. Der Kommentar wird von mir schnellstmöglich freigeschaltet. Für das alles gelten die Regeln des FR-Blogs, die Sie bitte zur Kenntnis nehmen möchten.

Nun ist es aber so, dass der Platz auf der Startseite des FR-Blogs begrenzt und umkämpft ist. Ich werde also nur den jeweils aktuellen Tagebucheintrag oben halten können. Außerdem bleibt dieser Beitrag, den Sie gerade lesen, auf der Startseite. Sie finden ihn jederzeit leicht wieder, indem Sie oben links in der Navigationsleiste auf „Startseite“ klicken.

Hier folgt nun eine Liste der Tagebucheinträge. Jeder einzelne bietet Ihnen am Ende zwei Links an. Einer führt wieder hierher zur Übersicht, der andere zum nächsten Tagebucheintrag.

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Bronskis Homeoffice-Tagebuch

Tag 1: Dienstag, 17. März 2020

Tag 2: Mittwoch, 18. März 2020

Tag 3: Donnerstag, 19. März 2020

Tag 4: Freitag, 20. März 2020

Tag 5: Samstag, 21. März 2020

Tag 6: Sonntag, 22. März 2020

Tag 7: Montag, 23. März 2020

Tag 8. Dienstag, 24. März 2020

Tag 9: Mittwoch, 25. März 2020

Tag 10: Donnerstag, 26. März 2020

Tag 11: Freitag: 27. März 2020

Tag 12: Samstag: 28, März 2020

Tag 13: Sonntag, 29. März 2020

Tag 14: Montag, 30. März 2020

Tag 15: Dienstag: 31. März 2020

Tag 16. Mittwoch, 1. April 2020

Tag 17: Donnerstag, 2. April 2020

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4 Kommentare

  1. Anna Hartl sagt:

    Komme eben vom Rewe und habe festgestellt, dass ich inzwischen schon zu zucken anfange, wenn mir jemand zu nahe kommt. Ob wir wohl alle einen bleibenden Schaden haben werden, was Nähe betrifft?

    Was mich richtig sauer gemacht hat, sind die fehlenden Schutzmaßnahmen für die Mitarbeiter. dm hat wenigstens einen provisorischen Schutz aus Plastikfolie vor den Kassen angebracht. Bei Rewe Fehlanzeige. Auf Nachfrage hieß es, vielleicht nächste Woche. Jede Menge Zettel, wir sind für sie da, aber kein Schutz der Mitarbeiter. Außerdem werden die Mitarbeiter an der Kasse damit alleine gelassen, den Kunden mitzuteilen, wie viel Toilettenpapier etc. jeder kaufen kann. Wie lange werden die Menschen an den Kassen das durchhalten? Es ist zum Kotzen!

  2. Stefan Briem sagt:

    Ja, es gibt überall Problemchen. Es wäre wohl auch sonderbar, wenn dieses Land aus dem Stand reibungslos in den Katastrophenmodus schaltet.

    Ich bin auch im Homeoffice, und ich finde, das soltle man verstetigen. Mit einem Schlag hätten die Pendlerströme ein Ende, die Luft in den Städten wäre besser, wir würden CO2 ensparen. Mir gefällt Homeoffice. Meine Frau sieht das aber ein bisschen anders, weil sie sich in die traditionelle Mutterrolle gezwängt fühlt. Wir haben zwei Kinder, und sie überwacht nun alles, vom Zähneputzen bis zu den Hausaufgaben. Ich muss dabei selbst mehr mitmachen. Zum Glück sind die Kinder beide alt und vernünftig genug, um zu verstehen, was gerade passiert und warum es wichtig ist, zuhause zu bleiben.

  3. Dr Celia da Rocha-Reufels sagt:

    ich habe lange Jahre unten Begriff „ballettlehrerin“ tanztheater mit kinder gemacht. Die drei woche bei meinem freund auf dem land habe ich ruhe meine
    arbeit zu bewerten und bedauern da ich keien nachgfolgerin dafür habe

  4. Bronski sagt:

    Liebe Frau da Rocha-Reufels,

    wir haben zurzeit extreme Bedindungen. Mein Vorschlag: Sie tragen Ihre Erfahrungen zum Blogtalk bei, den ich mit Yamir Sharon gemacht habe. Da können Sie frei reden. Yamir ist ebenfalls betroffen und ebenfalls ratlos.

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