Die DKP-Frau Christel Wegner, für die Partei „Die Linke“ in den niedersächsischen Landtag gewählt, wurde aus der Links-Fraktion ausgeschlossen. Gegenüber dem ARD-Magazin Panorama hatte sie sich folgendermaßen zu Mauerbau und Stasi geäußert: „Ich denke…, wenn man eine andere Gesellschaftsform errichtet, dass man da so ein Organ wieder braucht, weil man
Der Brockhaus-Verlag wird Mitte April mit einem umfangreichen kostenlosen Lexikonportal online gehen. Anzeigenfinanziert soll es sein und Wikipedia Konkurrenz machen. Wurde aber auch Zeit! Geht sie nun ihrem Ende entgegen, die schöne Zeit des Buchdrucks und der in Leder gebundenen, goldgeprägten Luxusausgaben? Das könnte man fast meinen, wenn man FR-Leser
Panik bei unseren lieben Steuerhinterziehern! Plötzlich wird ihnen bewusst, dass sie sich strafbar gemacht haben. Vorher war’s noch eine Art Kavaliersdelikt: Alle machen es, und man wär‘ ja schön blöd, all das schöne Geld einfach dem Staat zu überlassen. Man hat ja noch nicht genug, nicht wahr? Unbescholtener Bürger, der
Stets beklagten Gesundheitsexperten den steigenden Anteil stark übergewichtiger Menschen. Folgeerkrankungen wie Diabetes kommen den Staat teuer zu stehen. Nun aber zeigt eine niederländische Studie, dass fettleibige Menschen und Raucher das Gesundheitswesen weniger belasten als schlanke Nichtraucher (ich glaube, dass hier ist sie: PLoS Medicine, Vol. 5). Der Grund: Gesundheitsbewusste Menschen
Mario Müller schrieb in der FR:“Staatsschulden, das große Missverständnis„. Dazu Werner Zipperer aus Dietzenbach: „Ich möchte Mario Müller ausdrücklich für seine sachliche Argumentation gegen den Mythos ‚Staatsverschuldung ist Teufelszeug‘ danken. Leider liest man diese – meines Erachtens nach richtige – Betrachtungsweise viel zu selten in unseren Zeitungen. Vom herrschenden Mantra
Wie fördert man Familien am effektivsten? Nach dem Gießkannenprinzip, so wie bisher seit langem? Dabei wird auf Ausgleich von Belastungen gesetzt: Der Staat unterstützt Eltern mit Kindergeld, Kinderfreibeträgen und vielem anderen mehr. Diese Ausprägung der Familienpolitik, meint Klaus Hurrelmann, Professor für Sozial- und Gesundheitswissenschaften in Bielefeld, war jedoch nicht besonders
Von FR-Leser Alexander Jossifidis, Berlin Der Bus mit Touristen aus Süddeutschland nähert sich dem Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Als Stadtführer lege ich für einen Moment das Mikrofon zur Seite. Die Gäste sollen das Stelenfeld auf sich wirken lassen. Unvermittelt ruft eine aufgebrachte Stimme: „Der Jude bekommt alles was
Es gibt nicht viele Themen, die Deutschland regelmäßig so intensiv beschäftigen wie Migration. Erst wollte man Jahrzehnte nicht wahrhaben, dass dieses Land ein Zuwanderungsland ist (nach dem Krieg Deutsche aus dem ehemaligen Gebieten des verschwundenen Reiches, dann Spätaussiedler aus Rumänien, Polen und den Gebieten der Sowjetunion, Italiener, Griechen, Türken, Jugoslawen
Peer Steinbrücks Gastbeitrag „Karawanen-Kapitalismus hinterlässt verbrannte Erde“ hat eine ganze Reihe von FR-Lesern veranlasst, Leserbriefe zu schreiben. Tenor: Gerade die Politik der SPD (wenn auch nicht nur deren) hat die Probleme verursacht, die Steinbrück da beklagt. Aktueller Fall: Nokia, Bochum. „Steinbrück selbst hat diese Politik forciert“, meint FR-Leser Gerhard Kleinlützum
Da sind wir nun also mitten in der Debatte über die Errungenschaften der 68er-Revolte. Ausgangspunkt war der Text „Die Väter der 68er„, in dem der Historiker Götz Aly Parallelen zwischen den Generationen ’33 und ’68 thematisiert. Die Politologen Peter Grottian, Wolf-Dieter Narr und Roland Roth antworteten: „Keinerlei Ähnlichkeit. Die Parallelisierung
Beim Brand eines Mehrfamilienhauses im rheinland-pfälzischen Ludwigshafen kamen neun Menschen türkischer Herkunft ums Leben. Die Ermittler suchen derzeit nach Anhaltspunkten dafür, dass es dich bei diesem Brand um einen Anschlag gehandelt hat. Bisher sind sie nicht fündig geworden, auch wenn es Indizien in Gestalt von SS-Runen gab. Doch klare Anzeichen
Unicef Deutschland hat ein Problem. Die FR hatte den Skandal aufgedeckt, inzwischen sind andere Medien auf den fahrenden Zug aufgesprungen: Gewerbliche Spendeneintreiber erhielten Provisionen – und zwar auch dann, wenn sie am Zustandekommen einer Spende nicht beteiligt waren. Lidl hatte Unicef eine halbe Millionen gespendet, im Zweiergespräch zwischen Lidl-Chef und
Helmut Schmidt raucht. Schon immer. Seine Frau auch. Und sie scheinen nicht dran zu denken, etwas daran zu ändern. Auch in der Öffentlichkeit nicht. Kurz nach Neujahr fielen sie in Zeiten des Rauchverbots erstmals auf, weil sie sich während eines Empfangs in einem Hamburger Theater zwei „Reyno Menthol“ angesteckt hatten.
Washingtons Geduld mit den europäischen Zauderern, insbesondere mit uns Deutschen, scheint am Ende zu sein. So jedenfalls könnte man den Brief von US-Verteidigungsminister im Vorfeld der Tagung der NATO-Verteidigungsminister deuten, die am Donnerstag in Vilnius beginnt. „Schroff“ nannte der SPD-Mann Gernot Erler dieses Schreiben, in dem Gates den Einsatz deutscher
Man höre und staune – in der CDU wird laut darüber nachgedacht, dass Roland Koch im hessischen Wahlkampf Fehler gemacht hat. Einige namhafte CDU-Politiker schrieben in einem von der Zeit am Mittwoch verbreiteten offenen Brief, es schade deutschen Interessen, mit verkürzten Parolen in den Wahlkampf zu ziehen. Insbesondere heißt es
Der Historiker Götz Aly schrieb in der FR über strukturelle Analogien zwischen den Jugendbewegungen von 1933 und 1968. Die einen seien die Väter der anderen, beide Bewegungen träten totalitär auf, und manches, was deren Führer gesagt haben, ließe sich beinahe gegeneinander austauschen. Bestimmte Fakten blendet Aly aus – so etwa
Die Angst vor einer weltweiten Rezession geht um. Die Börsen befanden sich tagelang auf Talfahrt, nachdem die US-amerikanische Immobilien-Kreditblase geplatzt ist – ein Vorgang, vor dem besonnene Wirtschaftsexperten seit Jahren gewarnt hatten. Geschehen ist wenig. Die amerikanische Regierung reagiert, indem sie ein Konjunkturprogramm auflegt; Notenbanken senken die Leitzinsen. Zur Einschätzung
Vier Migranten-Kinder erzählen in der FR von ihren ganz alltäglichen Problemen – als Fremde im eigenen Land. Mehrere FR-Leser haben mir dazu Ihre Anmerkungen geschrieben, etwa Detmar Schnitker, New Harbor in den USA:
Und noch ein (letzter) Koch-Thread vor der Hessenwahl. Natürlich wird es jetzt wieder Stimmen geben, die das Thema abgenudelt sehen. (Hier und hier war im FR-Blog bereits dazu diskutiert worden.) Gemessen an den Massen von Leserbriefen, die mich zu diesem Thema erreichen, muss ich dem aber widersprechen: Kein anderes Thema
Die FR fragte ihre Leserinnen und Leser in einem Online-Voting: „Wer hat das TV-Duell gewonnen?“ Am Sonntagabend hatten sich Roland Koch und Andrea Ypsilanti im Hessischen Fernsehen zum Schlagabtausch gestellt. Fast zeitgleich startete das Voting. Nun weiß jeder Internet-User, dass solche Abstimmungen nicht repräsentativ sind. Die Aussagekraft ist also begrenzt;