Bronskis Homeoffice-Tagebuch: Mundschutz für alle, und zwar sofort!

Leben und Arbeiten in Zeiten der Pandemie

Ich sag’s mal auf Neudeutsch: Bin gerade ziemlich angepisst. Auf dem kurzen Weg vom Supermarkt nach Hause wurde ich zwei Mal „Arschloch“ genannt. Diese harschen Reaktionen haben mich überrascht, aber sie sind hochinteressant. Ich hatte nämlich erstmals etwas getan, was klarmacht: Abstand halten! Ich hatte den Arm lang ausgestreckt. Das ist also heutzutage ein „Arschloch“-Verhalten? Spannend. Ich sag’s mal anders: Der Mensch ist doof. (Mit Ausnahme aller natürlich, die hier mitreden.)

Bronskis Homeoffice-Tagebuch – Tag 39
Freitag, 24. April 2020

Das war wirklich eine anstrengende Woche. Erstaunlich, dass die Debatte über den Atemschutz derart polarisiert, während der Klimawandel momentan praktisch keine Rolle spielt. Und das, obwohl es schon wieder viel zu lange zu trocken und zu warm ist. Aber die Maske tangiert uns eher, nicht wahr? Immerhin sitzt sie uns mitten im Gesicht. Oder sollte sie sitzen? Große Frage.

Folgende Szene: Ich gehe schwer bepackt mit vollem Rucksack auf dem Rücken vom Einkauf nach Hause. Mir kommt ein junges Pärchen entgegen, das sich unterhält. Knappe Situation auf dem Fußweg. Die beiden gehen nebeneinander und debattieren irgendwas, die junge Frau schiebt einen Kinderwagen. Völlig normale Situation, eigentlich. Ich als entgegenkommender Fußgänger weiche so weit nach rechts an die Gebäudewand aus, wie es mir möglich ist, und strecke den linken Arm aus, um klarzumachen: Mindestabstand. Das war das erste Mal „Arschloch“ heute.

Im zweiten Fall kamen mir zwei junge Frauen entgegen, nur wenige Meter weiter, ebenfalls nebeneinander. Ohne Kinderwagen, aber offenkundig in wichtige Gespräche vertieft, denn mein ausgestreckter Arm kam für sie überraschend. Eine der beiden Frauen drehte sich nach der Passage zu mir um und sagte, sie dürften zu zweit in der Öffentlichkeit unterwegs sein. Unbestritten, hat niemand was dagegen. Ich sage: Und warum halten Sie nicht den Mindestabstand ein, nämlich zu mir? Darauf wurde ich heute zum zweiten Mal als Arschloch tituliert.

Nettes Experiment, oder? Da wir ja gestern erst über „gesunden Menschenverstand“ bzw. Anstand gesprochen haben. Ein ausgestreckter Arm wird als Provokation empfunden, obwohl er lediglich etwas deutlich macht, was in Zeiten der Pandemie längst in die Köpfe eingesickert sein sollte.

So hingegen ist’s richtig – Szene aus Offenbach.
F
oto: Lutz „Bronski“ Büge

Ich fürchte, das sind klare Zeichen dafür, dass die Lockerung der Zwangsmaßnahmen zu früh kommt. Viel zu viele Menschen – insbesondere jüngere, die sich irrigerweise nicht von Sars-CoV-2 betroffen fühlen – haben die bislang geltenden Regeln nicht verinnerlicht. Sie empfinden es augenscheinlich sogar als Aggression, wenn jemand die Einhaltung dieser Regeln einfordert. Dabei bin ich ein freundlicher Mensch! Aber Gedankenlosigkeit ist für mich trotz allem schwer zu ertragen.

Bisher habe ich die Linie vertreten: Wir brauchen keinen flächendeckenden Mundschutz. Wenn sich alle vernünftig verhalten und an die Abstandsregel denken, ist er komplett überflüssig. Ausgenommen Situationen wie in öffentlichen Verkehrsmitteln. Nach meinen heutigen Beobachtungen, auch wenn sie vielleicht nicht als Datenbasis einer wissenschaftllichen Studie ausreichen mögen, fordere ich: Mundschutz für alle! Der Mensch muss vor sich selbst beschützt werden. Was für ein Irrsinn!

Naoned!

Worldometer  +++ SafetyDetectives

Balken 4Weiter zu Tag 42, Montag, 27. April 2020
Zurück zur Übersicht

14 Kommentare

  1. Anna Hartl sagt:

    Lieber Bronski,
    leider ist das nicht nur bei jungen Menschen der Fall. Ich habe mich die vergangenen Tage gefragt, ob es hier noch genauerer „Anweisungen“ bedarf, dass man zwar zu zweit unterwegs sein darf, dadurch aber nicht an der Hüfte zusammengewachsen ist und Entgegenkommenenden die Möglichkeit lassen muss, im Mindestabstand aneinander vorbeizukommen. Die Lockerungen die neben dem schönen Wetter immer mehr Menschen auf die Straßen bringen, zeigen, dass der Lernprozess noch nicht bei allen Wurzeln geschlagen hat.

  2. Bronski sagt:

    Liebe Anna Hartl,
    das fürchte ich mittlerweile auch. Das könnte zu meiner nicht geringen Verzweiflung bedeuten, dass wir in drei bis vier Wochen eine zweite Welle bekommen. Drücken Sie alle Daumen, dass dieser Kelch an uns vorüberfliegen möge.

  3. Jürgen Malyssek sagt:

    @ Anna Hartl und Bronski

    Nach und nach glaube ich nicht mehr an einen entscheidenden Lernprozess in der Bevölkerung. Bei einzelnen, ja. Aber die Masse bleibt bei dem hängen, was das auf Maßlosigkeit, Unruhe, Ungeduld und Gier aufgebaute Gesellschaftssystem mit den Menschen über all die vielen Jahre gemacht hat.
    Wir werden, wie Karl Lauterbach es befürchtet, das bisher Erreichte wahrscheinlich verspielen.
    Die Regierung hat über Wochen in einem intensiven Lernprozess vieles richtig gemacht. Hat darüber hinaus konsequent mit Wissenschaft und Forschung zusammengearbeitet.
    Dann kommt diese unsägliche Öffnungsdiskussion, wo der Druck der Ökonomie, das baldige „schnelle Durchstarten“ und die Illusion der Rückkehr zur „Normalität“ kein Halten kennen.

    Was konnte man sich mehr wünschen, als die warnenden Worte der Bundeskanzlerin: „Wir bewegen uns auf dünnem Eis, man kann auch sagen: auf dünnstem Eis“. Und dann kam die Fußball-Bundesliga, dann kamen die „verhaltensauffälligen“ Ministerpräsidenten, wie der fröhliche Rheinländer Armin Laschet mit seiner „Flexibiltät in grundsätzlicher Übereinstimmung“ und macht alle Kaufhäuser auf und andere Bundesländer stricken Konzepte entlang ihrer Besonderheiten und Wirtschafts-Aushängeschilder usw. Ach!
    Und bin ich heute mit Schutzmaske „downtown“ (das passt heute famos) gegangen und wieder zurück nach Hause, so sehe ich auf Straßen und Plätzen auch da Abbilder der in eine falsche Richtung laufenden politischen Diskussion; nämlich DIE Menschen, denen es mit Abstand und Schutzmaske ernst ist und DIE, denen das alles ziemlich egal scheint.
    Es läuft auf einen bröckelnden Lernprozess hinaus, während die Berufsgruppen, die erkrankten Menschen helfen, pflegen, medizinisch versorgen, sich Tag für Tag seit Wochen einen abstrampeln und zeigen, das sie verstanden haben, um was es wirklich geht. Beifall dann noch von den Balkonen. Toll!
    Dabei wäre die Chance groß gewesen, noch paar Wochen auszuhalten und die zweite Welle in Schach zu halten.
    Ich drücke die Daumen, dass die zweite Welle nicht kommt. Meine Skepsis kann ich allerdings nicht zurückhalten.

  4. Jürgen Malyssek sagt:

    Ich muss noch ergänzen, dass ich oben mit dem Lernprozess in der Bevölkerung, den der verschiedenen „verhaltensauffälligen“ (so Bartsch von den Linken) Landespolitiker vergaß hinzuzufügen.

  5. Anna Hartl sagt:

    Hatte gerade ein unschönes Erlebnis bei Rewe. Meine Nachfrage, warum die Fleischereifachverkäuferin keinen Mundschutz trägt, war die Hand ins Wespennest halten. Ich kam gar nicht mehr dazu zu sagen, dass ich an ihren Schutz dachte, da war schon die Hölle los. Die Dame hat behauptet sie hätte es nicht und überhaupt wäre das gar nicht schlimmer als die Grippe und ob ich denn wirklich glauben würde, dass sich nach 2 Monaten die Menschen noch an die Regeln halten würden. Dann kam auch noch der Hinweis, ich könnte ja Zuhause bleiben.
    Ja, ich denke das es lebensnotwendig ist, sich gerade jetzt nach den Lockerungen an die Regeln zu halten. Sehe aber leider, dass das nicht das richtige Signal war.

  6. Ähnliche Erfahrungen mache ich bei Besorgungen in Frankfurt-Sachsenhausen, wenn ich mit dem ausgestreckten linken Arm Leute fernhalten will, die mein Recht auf Gesundheit und Leben nicht akzeptieren wollen. Zumeist werde ich dann als „Hilfssheriff“ oder „Blockwart“ tituliert. Ich reagiere darauf mit extrem lauter Stimme, ohne dass ich schreien müsste (Chorerfahrung und Karaoke): „Überfall, Corona-Banditen!“. Und rufe Entsetzen, Angst und Verärgerung bei denen hervor, die ich meine. Aber ich ernte gelegentlich auch Zustimmung bei anderen, die sich solches Verhalten bislang noch bieten lassen. Mir ist bewusst, dass derartige Situationen eskalieren könnten. Aber die Alternativen wären noch bedrohlicher.

    Deswegen wünsche ich mir jeden Abend in ARD und ZDF ein „Extra“ mit dem Serientitel „Keine Rücksicht auf Rücksichtslose“. Auch die FR sollte sich endlich zu einem solchen Aufmacher auf dem Titel durchringen. Dann wäre Gelegenheit, die Importeure des Virus bloß zu stellen. Die rufen bereits wieder nach Lockerungen und insgeheim nach völliger Rücknahme der Schutzmaßnahmen. Und fordern in ihrer Vollkaskomentalität sogar Entschädigung für die selbst verursachte Katastrophe. Also die Fluglinien, die Flughafenbetreiber, die Abenteuerurlauber, welche auch noch die letzten Naturreservate zerstören, die Billigheimer, welche Produkte von Arbeitssklaven kaufen, die globale Just-in-Time-Industrie. Womit ich beim Themenblock Klimazerstörung und Ausbeutung angelangt wäre. Denn alles hängt mit allem zusammen. Wo habe ich diesen weisen Satz neulich erst gelesen?

  7. hans sagt:

    Ich kann inzwischen die Gastwirte verstehen. Ich war auch heute auf dem Markt einkaufen. Da ging es fast zu als ob alles normal wäre und neben an die Gaststätten hatten zu. Das es so nicht gehen wird ist denke ich relativ klar. Darauf zu hoffen das es nicht zu einer zweiten Welle kommt denke ich ist relativ aussichtslos. Genau so wird es nach Corona so weiter gehen wie es vor Corona war. Ich bin nur mal gespannt was passiert wenn die zweite Welle bei mehr als 35 Grad Celsius läuft.

  8. hans sagt:

    Vielleicht geht doch alles besser aus. Ich habe gerade gelesen das sich Prof. Drosten sehr positiv über einen Impfversuch in China geäußert hat mit einem Impfstoff der auch noch schnell in Massen herstellbar ist. Das hört sich so positiv an das ich jetzt an eine Falschmeldung denke?

  9. Peter Boettel sagt:

    Leider muss ich ebenfalls feststellen, dass sich auf den öffentlichen Straßen und Plaätzen das Leben insoweit „normalisiert“ hat, dass die meisten, ob mit oder ohne Maske mit Auto, Motorrad, Fahrrad oder zu Fuß sich bewegen, in die Läden gehen, sich dort drängeln.

    Gestern stand ich vor einem Laden,in dem meine Frau einkaufen war, damit möglichst wenige sich dort aufhielten. Innen lief eine andere Kundin trotz mehrfacher schriftlicher Hinweise des Inhabers, ohne Abstand zu halten, hin und her. Als mir draußen zwei Frauen entgegen kamen und ich zurückwich, frug mich eine, ob ich Angst vor Frauen hätte, worauf ich auf den nötigen Abstand hinweis. Die eine Dame nannte dann Corona, während die andere dies als Blödsinn abtat. Ich antwortete: Ihnen mag das egal sein, mir aber nicht.

    Ein entgegenkommender Radfahrer, den wir auf den Abstand hinwiesen, bezichtigte uns des Corona-Kollers, ein anderer lachte mich aus.

    Wenn Merkel von „Öffnungsdiskussionsorgien“ spricht, sollte sie doch angesichts der vielen Widersprüche in der ganzen Entscheidungslage zunächst an die Einhaltung der notwendigen Abstände appellieren, sonst ist doch der ganze Zirkus mit Schul-, Veranstaltungs-, Gastro- und anderen Schließungen umsonst.

  10. Anna Hartl sagt:

    Aus dem Saarland war heute zu hören, dass, sollten die Lockerungen zu steigenden Fallzahlen
    führen, es eine Verschärfung der Massnahmen geben werde. Mir graut davor.
    Ja, es ist manchmal öde und außer meinen Fahrten ins Büro, mache ich seit – wie lange haben wir diesen Ausnahmezustand jetzt schon? – die gleichen Dinge. Aber ist „Durchhalten“ nicht die bessere Wahl als Verschärfung in welcher Richtung auch immer?
    Mir ging es in den Wochen meines Osterurlaubes gut. Ich war zwei Mal die Woche Einkaufen und ansonsten habe ich den Rückzug genossen.
    Jetzt komme ich schon wieder mit zu vielen Menschen in Berührung die es mir schwer machen, ihnen auszuweichen. Irgendwie bekomme ich den Eindruck, dass wir im öffentlichen Leben an einem Punkt sind, an dem mehr und mehr die Regeln einfach missachtet werden und wer sie einfordert, für mich machen sie immer noch Sinn, wird angegriffen oder verlacht. Ich kann es nicht anders sagen, mir tut das weh, dass selbst in einer Situation wie dieser, die für immer mehr Menschen den Tod bedeuten kann, Einsicht ein Fremdwort bleibt.

  11. Jürgen Malyssek sagt:

    Man wird schnell zum Deppen, wenn man auf die Abstände hinweist. Ein Zollstock als wortlose Mahnung könnte eine Variante sein.

  12. Hildegard Huschka sagt:

    Landesvater Bouffier verkündete Zuckerbrot und Peitsche: nach dem Lockerungsbonbon also ab Montag die bittere Pille Maskenpflicht. Nachdem wir uns wochenlang zu Hause eingeigelt, an Abstandsregeln gehalten, in die Armbeuge geniest und gefühlt 20mal am Tag die Hände gewaschen haben. Ich lebe in einem Landstrich (Schwalm-Eder-Kreis), in dem es ganze 4 Neuinfektionen täglich (gestern) gibt. Ich habe die Diskussionen über Sinn und Unsinn der Masken sorgfältig mitverfolgt. Kann – wie doch fast jede/r mündige Bürger/in – gut entscheiden, ob und in welcher Situation ich diese Maßnahme für sinnvoll halte. Aber selbst denken ist wohl abgeschafft: Ab Montag heißt es, einen schon lange gefühlten Maulkorb nun verpflichtend sichtbar zu tragen. In ebenfalls vermummte Gesichter zu blicken, sich nur mehr nuschelnd zu verständigen.
    Der morgendliche Gang zum Bäckerladen, den ich seit Wochen nur noch einzeln betreten darf, weit entfernt von der Verkäuferin, die zudem durch dickes Plexiglas geschützt ist, nun also auch mit Maske.
    Mit der Maskenpflicht wird die Verhältnismäßigkeit nicht nur fragwürdig verletzt, hier wird geradezu genötigt. Es gibt nicht wenige Menschen, die mit einer Maske gar nicht klarkommen, schwitzen, Atemnot bekommen, Brillen beschlagen, sich kaum mehr verständlich machen können etc. Ich erlebe, wie diszipliniert sich fast alle im öffentlichen Raum an die sinnvollen (und erfolgreichen) Abstands- und Hygieneregeln halten. Traut der Gesetzgeber seinen BürgerInnen so wenig Eigenverantwortlichkeit zu? Oder will er uns demonstrieren, wie leicht wir uns alle zu Maulaffen machen lassen? Um nicht mißverstanden zu werden: Ich unterstütze die Empfehlung von Masken, da, wo es angebracht ist, uneingeschränkt. Aber hier wird weit übers Ziel hinaus geschossen, und getroffen werden leider mal wieder die Falschen. Gänzlich daneben ist das ausgelobte Bußgeld: der leider schon erschreckend gestiegenen Denunziationstendenz wird damit Tür und Tor geöffnet!

  13. Carsten Dietrich Brink sagt:

    Ich habe mich bislang jeglicher Äußerung zur Corona-Virus-Pandemie enthalten. Als Rentner und Stubenhocker muss ich mich nicht sonderlich umstellen. Doch mittlerweile gibt es Entwicklungen, die ich nicht unkommentiert hinnehmen will. Ich lebe in Bayern und muss feststellen, dass sich die CSU einmal wieder als Law-and-Order-Partei austobt. Der Ministerpräsident, ich glaube er heißt Söder, hört sich zu jeder Gelegenheit gern und ausgiebig reden. Beispielhaft die Pressekonferenz zur Absage des Oktoberfestes, eine Angelegenheit der Stadt München. Ewig lang die Auslassungen des Ministerpräsidenten, ehe der Münchener Oberbürgermeister kurz und bündig das Wort ergreifen kann. Es ist erst wenige Tage her, dass das Tragen einer Gesichtsmaske in Bayern strittig war. Man mag darüber denken wie man will, aber dass der Verstoss gegen das Tragegebot ab dem 28.04.2020 mit einem Bußgeld von 150 Euro belegt wird, nenne ich Amtswillkür. Hier können sich Law-and-Order-Politiker einmal wieder richtig austoben! Fragt sich nur, ob und wann man die Verordnungen genau so „locker“ wieder zurücknimmt. Viele Klein- und Mittelstand-Unternehmer und Kulturschaffende müssen um jeden Euro kämpfen, ein Großunternehmen und Großsponsor im Sportbereich namens ADIDAS bekommt sehr schnell Milliardenbeträge überwiesen, das stinkt gegen den Himmel! Es werden Pläne geschmiedet, deutsche Unternehmen gegen unfreundliche Übernahmen aus dem Ausland „zu schützen“. Aber wer verhindert die weiter beschleunigte Umverteilung von unten nach oben in Deutschland? Die Kleinen werden von den Großen gefressen, ohne dass sie irgendwelchen Schutz erwarten können! In Zukunft müssen wir sehr genau darauf achten, dass nicht wie der „Patriot Act“ in den USA Sonderregelungen die Notsituation überdauern und der Demokratie schaden! Sehr wachsam müssen wir darauf achten, dass am Ende der Notsituation nicht soziale und ökonomische Unterschiede verschärft werden. Die Zukunft wird uns soziale und solidarische Aufgaben bringen! Wir werden verhindern müssen, dass unsere Gesellschaft noch weiter auseinanderbricht!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Um Spam zu vermeiden, füllen Sie bitte das Captchafeld aus. * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.