Stellen Sie uns Ihre Fragen zur Klimapolitik!

Das Thema Klimaschutz ist global und betrifft uns alle. Uns steht ein großer Umbruch bevor. Das Leben von uns Menschen wird sich verändern. So wie wir – vor allem wir in der sogenannten „Ersten Welt“ – bisher gelebt haben, so werden wir nicht weitermachen können.

ThunbergEs gibt natürlich, wie bei jedem Umbruch, Beharrungskräfte, Widerstände und vor allem viele, viele Fragen: Ist es wirklich nötig, dass wir unsere Lebensweise verändern? Das Thema hat unzählige Facetten, angefangen bei der konkreten Stromrechnung, mit der jeder Mensch in Deutschland den Ausbau der erneuerbaren Energien via EEG-Umlage mitfinanziert, bis hin zur abstrakt erscheinenden Systemfrage: Ist der Kapitalismus, sind „die Märkte“ in der Lage, die veränderten Anforderungen „einzupreisen“? Brauchen sie Vorgaben, also Regulierung? Ist der Kapitalismus gar generell am Ende? Wie funktioniert der Handel mit Emissionszertifikaten überhaupt? Was bedeutet das für uns alle? Dürfen wir kein Fleisch mehr essen? Kaufe ich mir jetzt einen Stromer, oder warte ich, bis die Wasserstofftechnologie serienreif ist? Die Unsicherheit ist groß. Verständlicherweise.

Stellen Sie uns Ihre Fragen!

Am 29. November wird wieder gestreikt, um auf die Notwendigkeit von besserem Klimaschutz aufmerksam zu machen. Und wie schon Ende September beim vorigen Klimastreik wird die FR mit dabei sein – mit einem Themen-Schwerpunkt. Das gibt uns den Rahmen, Ihre Fragen aufzugreifen. Doch welche Fragen sind Ihnen die wichtigsten?

Schreiben Sie mir! Stellen Sie diese Fragen! Nutzen Sie dazu das Kommentarfeld – siehe unten, es ist keine Registrierung nötig – oder schreiben Sie mir eine Mail an bronski [at] fr [punkt] de. Das Thema kann natürlich auch direkt hier diskutiert werden. Wir haben nicht viel Zeit – warten Sie nicht.

19 Kommentare

  1. Sehr wichtig wäre die katastrophale Lage in der Landwirtschaft hinsichtlich Glyphsat und anderer Insektizide und Herbizide zu thematisieren. Auch auf diesem Gebiet ist es später als 5 nach 12.Gülle und Stickstoff dito, das ist auch ein Klimagas.

  2. Bronski sagt:

    Was genau ist Ihre Frage?

  3. Peter Boettel sagt:

    Wie ist der Widerspruch der Bundesregierung sowie der Bundestagsmehrheit zu verstehen, in ihrer Halbzeitbilanz ihre Haltung zum Klimaschutz zu bejubeln, aber dann ein Tempolimit, durch das drei bis fünf Millionen Tonnen CO² weniger ausgestoßen würde, dazu eine Menge an Verkehrsunfällen vermieden würde, abzulehnen?

    Wie kann die Haltung der Deutschen Bahn AG erklärt werden, wenn die Mehrwertsteuer für Bahnfahrten ermäßigt wird, um die Menschen zum Umsteigen zu bewegen, andererseits aber die Bahn plant, die Tarife für RIT-Tickets, deren Vorteile sie auf ihrer Internetseite anpreist, ab nächstem Jahr zu verdoppeln?

  4. Hallo Herr Büge,
    ich dachte, das sei klar. Es geht darum, wann die Groko gedenkt,der systematischen Vergiftung der Landschaft ein Ende zu machen. Es kann schließlich nicht sein, bloß weil es der konventionellen Landwirtschaft in den Kram passt, diesen Zustand auf Jahre fortzuschreiben. Immerhin hätte ohne CSU Schmidt als damaligem Landwirtschaftsminister Glyphosat schon vor Jahren EU weit verboten werden können. Dieser Herr hat damals seine Kompetenz glatt überschritten, hat man das vergessen? Also meine Frage: Wann wird die Groko endlich tätig??

  5. Meine erläuterten Fragen betreffen Wasserstoff, Brennstoffzelle und Batterietechnik.

    Wasser kann durch elektrischen Strom in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten werden (Elektrolyse). Mit Wasserstoff lässt sich die Brennstoffzeile speisen, die vielen Fachleuten als Antrieb der Zukunft gilt (ich zähle aktuell ca. 400 Veröffentlichungen dazu im deutschen Sprachraum). Würde sie sich durchsetzen, wäre der Bedarf an Strom riesig und müsste im industriellen Maßstab erfolgen. Eine nachhaltige und umweltneutrale Stromerzeugung ist nach derzeitigem Wissenschaftsstand nur durch Solartechnik, Windräder und Nutzung von Gezeiten möglich.

    Würde man Anlagen für Solartechnik dort errichten, wo die Sonne ganzjährig verfügbar ist, könnten beispielsweise in Südeuropa, im Nahen Osten und in Afrika Wasserstoffindustrien entstehen (vergleichbar mit der Ölindustrie im Nahen Osten).
    Vereinfacht ausgedrückt: Der Süden lieferte dem Norden den umweltfreundlich erzeugten Wasserstoff und könnte dadurch Arbeitsplätze und wirtschaftliche Stabilität in seinen Ländern schaffen. Die neue wirtschaftliche Prosperität würde es zudem gestatten, sich die nachhaltigen Fahrzeuge leisten zu können, welche von Brennstoffzellen angetrieben und überwiegend in den klassischen Automobilländern produziert würden. Also eine Art von Weltarbeitsteilung.

    Nach meinem Kenntnisstand übertrifft der Wirkungsgrad einer Brennstoffzelle den des Otto- bzw. Dieselmotors (80 Prozent und höher). Und die Reichweite eines solcherart ausgestatteten PKWs wäre mit der von benzinangetriebenen Fahrzeugen vergleichbar. Im Vergleich dazu schneidet eine Batterie schlecht ab. Auch der Strom für ihre Zellen dürfte nicht preisgünstiger sein. Warum also favorisiert man derzeit diesen Umweg- bzw. Irrweg? Allein die Kosten für Zehntausende von Ladestationen würden Investitionen in die Wasserstoffinfrastruktur behindern.

    Der Bedarf an elektrischem Strom würde bereits drastisch ansteigen, falls „nur“ ein Viertel des heutigen PKW-Bestands elektrifiziert wäre, der öffentliche Bus-Nahverkehr zu hundert Prozent wasserstoffbasiert betrieben würde und die Deutsche Bahn endlich ein kundenorientiertes Angebot realisierte.

    Übrigens: Das Konzepts eines Wasserstoffantriebs ist nicht neu. Der deutsche Physiker Eduard Justi (1904 bis 1986) hatte ältere Ideen, die teilweise aus dem 19. Jahrhundert stammten, weiterentwickelt und bereits 1950 die Grundlagen für die Brennstoffzelle gelegt. Allem Anschein nach scheiterte diese Innovation an den Profitinteressen der Erdölindustrie, die an der möglichst langfristen Verwertung dieses fossilen Energieträgers interessiert war.

  6. Peter Boettel sagt:

    Ich wiederhole die Frage im Leserbrief vom 05.11. 2019 von Horst Weitzel:

    Wer vertritt künftig noch die Interessen der Bürger?

    Denn AKK vertritt die Rüstungskonzerne, Altmaier vertritt die Konzerne überhaupt, Merz vertritt BlackRock, Scholz vertritt die Steuerhinterzieher, Klöckner die Chemieindustrie, Scheuer und Merkel vertreten die Automobilindustrie etc. etc.

    Wer von den Politikern in der Regierung hält sich an den Amtseid, das Wohl des Volkes zu mehren und Schaden von ihm zu wenden?

  7. hans sagt:

    Mich interessiert eigentlich nur eine Frage. Warum ist es so schwer um nicht zu sagen offensichtlich unmöglich die Diskussion zu versachlichen obwohl es inzwischen sehr sachliche Studien gibt die offensichtlich niemand liest. Noch nicht einmal die Presse deren Job es wäre ihre Leser sachlich zu informieren.

  8. hans sagt:

    zu @ Klaus Philipp Mertens
    Würden sie mal einen Blick in das benachbarte Thema Wir tauschen die wertvolle Natur werfen. Was sie oben als erläuterte Frage geschrieben haben ist einfach nur falsch.

  9. Ralf-Michael Lübbers sagt:

    Das Problem ist bekannt. Es droht nicht weniger als der Biozid. Die Lösung ist bekannt. Jeder einzelne von uns muß so leben, daß ein menschenwürdiges Überleben für alle möglich bleibt. Für jetzt und für die Zukunft. Die Grenze dafür, wie wir leben können, diktiert die Natur. Es gibt eine Menge Treibhausgase in der Atmosphäre, die nicht überschritten werden darf. Jeder einzelne von uns muß mit der ihm zur Verfügung stehenden Macht dafür kämpfen, daß sich auch die anderen Mitmenschen klimaschonend verhalten. Sei es als Bundeskanzler(in). Oder als „einfacher“ Bürger. 

    Jetzt die Frage an die Frankfurter Rundschau: Warum passiert das alles nicht? Warum dieses unendliche Gelaber „gibt es überhaupt die Klimaerhitzung/wer ist Schuld daran/was kann ich armes Würstchen denn persönlich machen/Hauptsache ich gewinne die nächste Wahl/als Diktator interessiere ich mich nur für mich“…

    [Meine persönliche Antwort: Der Marktfundamentalismus macht Reiche immer reicher und damit immer mächtiger, und diese übermächtigen Reichen manipulieren die Politik, die sich von ihnen kaufen läßt und dann im Interesse der Reichen (zum Beispiel der Fossilwirtschaftsbesitzer) handelt und nicht im Interesse des Allgemeinwohls. Und einige von uns Bürgern sind so blöd und fallen auf permanente Manipulation durch zum Beispiel die Werbung herein. SUV dich glücklich…]

    Die sich anschließende Frage lautet: Was können wir, was kann die Frankfurter Rundschau tun, damit nicht mehr die Superreichen und Reichen und ihre Lobbyisten mit ihren undemokratischen Methoden für ihre kurzfristigen egoistischen Gewinninteressen alles zerstören? Welches politische System brauchen wir?

    [Meine Antwort: Garantierte Grundrechte für alle. Ansonsten demokratische Entscheidungen im Sinne von gleiches Stimmrecht für alle (one man/woman, one vote), volle Transparenz über die politischen Fakten.]

  10. Eine fundamentale Frage hätte ich.
    Wir haben ein sehr gutes Grundgesetz. Es schützt die Bürger dieses Landes, die Natur, die Würde und vieles andere mehr. Wenn die Politik sich aber nun nicht an die Statuten dieses Grundgesetzes hält, warum passiert dann nichts? Warum wird die Natur nicht geschützt, obgleich es doch ausdrücklich im Grundgesetz steht?

  11. Peter Boettel sagt:

    @ Jürgen H. Winter

    Eine sehr gute Frage, aber leider wird die Natur entgegen der Regelung im Grundgesetz genau so wenig geschützt wie die weiteren Grundrechte für die Menschen überhaupt.

    Jüngstes Beispiel ist der Beschluss der Bundesregierung, den Rechtsweg vor den Verwaltungsgerichten bei bestimmten Verkehrsprojekten auszuschließen. Dies stellt einen eklatanten Verstoß gegen Art. 19 Abs. 4 GG sowie Art. 20 Abs. 3 dar.

  12. Eberhard Just sagt:

    Ich bin entsetztüber den chaotischen Aktionismus von Regierung und Journalismus hinsichtlich der Batterie-Autos!. Zumindest in der Darstellung, dass es eine Alternative gibt, verbessert sich das. (Für naturwissenschaftliche Laien auch in Politik und Presse ist eine Batterie eher verständlich als eine Brennstoffzelle mit Wasserstoff und Sauerstoff-Zufuhr; man müsste also recherchieren, dazu lernen!)

  13. Eberhard Just sagt:

    Wie „reloade ich einen Capta? versuche ich, aber Kommentar ist schon gelandet, kann aber wegen Zeitüberschreitung nicht „…?? aufgenommen?? werden, wenn ich das „Rätselfeld“ neu ausgefüllt wird. – Ich habe noch nie in einem BLOG geschrieben!!

  14. Eberhard Just sagt:

    Ich bin entsetztüber den chaotischen Aktionismus von Regierung und Journalismus hinsichtlich der Batterie-Autos!. Zumindest in der Darstellung, dass es eine Alternative gibt, verbessert sich das. (Für naturwissenschaftliche Laien auch in Politik und Presse ist eine Batterie eher verständlich als eine Brennstoffzelle mit Wasserstoff und Sauerstoff-Zufuhr; man müsste also recherchieren, dazu lernen!)
    Die Klimaauswirkungen bei angestrebtem mittelfristigem Ausbau sind – katastrophal! der Energieaufwand zur Herstellung der Li-Ionen-Akkus ist riesig und wird in China oder bald auch in Deutschland vor allem durch fossile Kraftwerke gedeckt, verschlimmert also die Situation. Für diesen CO2 Ausstoß könnten Benziner/ Diesel bis zu 100.000 km gefahren sein. Riesige Umweltschäden in China und Südamerika beim Rohstoffabbau sind die 2. Komponente des Problems!
    Im langfristigen Konzept sind diese Kfzs aber sowieso für städtischen und Umland-Betrieb vorgesehen. Dafür sollte und müsste aber vor allem der ÖPNV massiv ausgebaut werden! Hierfür ist aber kein „staatliches“ Geld mehr da, wenn Batterieautos so massiv unterstützt werden sollen! Wo ist da ein Konzept?
    Was aber fehlt, ist die entsprechende Aussage für Wasserstoff-Brenstoffrzellen-Pkws. Also zumindest ein Vergleich des Energieaufwands und Rohstoffbedarfs zur Produktion der Fahrzeuge! Bisher werden in Vergleichen diese Bereiche höchstens sehr vage behandelt.
    Wer hat hierzu Quellen?

  15. Bronski sagt:

    @ Eberhard Just

    „Wie „reloade ich einen Capta?“

    Rechts neben der kleinen Rechenaufgabe finden Sie ein kreisförmiges Symbol, das aus zwei Pfeilen besteht. Sie können das Captcha aktualisieren, indem Sie da draufklicken. Lassen Sie sich bitte von der Zeitüberschreitung nicht irritieren. Sie können sich jederzeit eine neue Rechenaufgabe geben lassen, Sie haben also so viel Zeit zum Schreiben, wie Sie benötigen.
    Gruß, Bronski

  16. @ hans / 8. und 9. November
    Orientiert habe ich mich bei meinen Fragen an den folgenden Veröffentlichungen aus den Jahren 2019 bis 2017, die ich für vertrauenswürdig halte:

    Das Supermolekül: Wie wir mit Wasserstoff die Zukunft erobern
    Timm Koch
    1. Auflage
    Frankfurt/Main 2019: Westend Verlag

    Der Antrieb von morgen 2019:
    Diversifizierung konsequent vorantreiben
    13. Internationale MTZ-Fachtagung Zukunftsantriebe
    Herausgegeben von Johannes Liebl
    Wiesbaden 2019: Springer Vieweg Verlag

    Analyse und Bewertung von batteriegetriebenen, oberleitungsversorgten und brennstoffzellengetriebenen Lastkraftwagen für den Einsatz im Güterfernverkehr in Deutschland
    Ivan Mareev)
    Aachen 2018: Universitätsbibliothek der RWTH

    Beitrag zur Optimierung von Wasserstoffdruckbehältern
    Thermische und geometrische Optimierung für die automobile Anwendung
    Philipp Andreas Rosen
    Wiesbaden 2018: Springer Fachmedien

    Der Antrieb von morgen 2018
    Der Wandel im Ökosystem – prägend für den Antrieb
    12. Internationale MTZ-Fachtagung Zukunftsantriebe
    Herausgegeben von Johannes Liebl
    Wiesbaden 2018: Springer Vieweg Verlag

    Konzepte für stabilen Anodenbetrieb in automobilen PEM-Brennstoffzellensystemen
    Dirk Jenssen
    Göttingen 2018: Cuvillier Verlag

    Optimierung von Brennstoffzellen-Bipolarplatten für die automobile Anwendung
    Philipp Mohr
    Duisburg / Essen 2018: Universitätsbibliothek Duisburg-Essen

    Regenerative Energietechnik
    Überblick über ausgewählte Technologien zur nachhaltigen Energieversorgung
    2. Auflage
    Wiesbaden 2018: Springer Fachmedien

    Solarstrom kombiniert mit Wasserstofftechnologie
    Wolfgang Weller
    Berlin 2018: Humboldt-Universität zu Berlin

    Technologiebericht 2.2a
    Dezentrale Kraftwerke (Brennstoffzellen) innerhalb des Forschungsprojekts TF_Energiewende
    Ludger Blum
    Wuppertal 2018: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie

    Wasserstoff in der Fahrzeugtechnik
    Erzeugung, Speicherung, Anwendung
    Manfred Klell / Helmut Eichlseder / Alexander Trattner
    4. aktualisierte und erweiterte Auflage
    Wiesbaden 2018: Springer Vieweg Verlag

    Die Brennstoffzelle und ihre Bedeutung in verschiedenen Anwendungsgebieten
    Kevin Morawetz
    München 2017: GRIN Verlag

    Energie der Zukunft?
    Nachhaltige Mobilität durch Brennstoffzelle und H2
    Shell Wasserstoff-Studie
    Wuppertal 2017: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie

    Physikalische Modellierung und Simulation der Zuverlässigkeit von Brennstoffzellen-Antriebssystemen
    Carolin Babovsky
    Dissertation
    Ulm 2017: Universität Ulm

    Wasserstoff und Brennstoffzelle
    Technologien und Marktperspektiven
    Herausgegeben von Johannes Töpler und Jochen Lehmann
    2. aktualisierte und erweiterte Auflage
    Berlin 2017: Springer Vieweg Verlag

  17. hans sagt:

    zu @ Klaus Philipp Mertens
    Wahrscheinlich hätten sie 1990 eine ähnliche Liste an Veröffentlichungen zum Thema Wasserstoff erstellen können. Die Wasserstoffwirtschaft ist die Schwester der Kernfusion. Die wurde auch schon vor 40 Jahren bejubelt weil sie ja alle Energieprobleme löst. Wie schon gesagt Wasserstoff wird seine Berechtigung haben ist aber alles andere als problemlos, aber wenn sie die ganzen Veröffentlichungen gelesen haben können sie uns ja sagen wie die Probleme der Erzeugung und der Speicherung lösen wollen. Ich bin durchaus lernbereit und halte das was ich von Siemens verlinkt habe aber für sehr realistisch. In der FAZ habe ich eine gute Zusammenfassung zum Thema gefunden.

    https://www.faz.net/aktuell/wissen/physik-mehr/wasserstoff-die-energie-der-zukunft-was-kostet-1-kg-wasserstoff-15456713.html

  18. Ralf-Michael Lübbers sagt:

    Habe unten stehenden Leserbrief zum Thema an meine heimatliche Zeitung geschrieben. Wohne 2 km Luftlinie vom Windanlagenhersteller Enercon entfernt, der gerade Pleite gemacht wird…

    Moin liebe Redakteurinnen und Redakteure der Ostfriesischen Nachrichten,

    die schwarzrote Koalition in Berlin bauchpinselt die Fossilwirtschaft und trocknet gleichzeitig die Ökoenergien aus. Jüngstes Opfer sind 3000 Mitarbeiter unseres Auricher Windenergieanlagen-Herstellers Enercon.

    Die Bundesregierung zerstört somit gleichzeitig Arbeitsplätze, unseren regionalen Wohlstand und unser aller Lebensgrundlagen. Denn bekanntlich läßt die Natur nicht mit sich über Kipppunkte reden. Wenn zu viele Treibhausgase in die Atmosphäre gelangen, schwappt die Nordsee über unsere Deiche, Stürme, Dürre und Überschwemmungen machen das Leben unerträglich. Oder besser unmöglich.

    Wer kömmt auf solche Ideen? Der Wirtschaftsminister Altmaier war’s, meint unser Bundestagsabgeordneter Johann Saathoff laut ON. Hat Altmaier das alleine entschieden? Reagiert in Berlin nicht die SPD mit? Sind es nicht vielmehr Konzern-Lobbyisten, die wahllos Regierungspolitiker gleich welcher Partei kaufen? Offensichtlich die „falschen“ Lobbyisten, die von der Atom-, Kohle-und Autoindustrie. (Stichwort Sigmar Gabriel als Autolobbyist.)

    Wie viele Stimmen wollt ihr noch verlieren, bis ihr endlich Politik für die Menschen macht und nicht für die Konzerne?

    Bei der nächsten Friday for Future-Demo freue ich mich schon auf 1500 Auricher Enercon-Ex-Mitarbeiter. Und ihre Angehörigen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Michael Lübbers

  19. Ja, Herr Lübbers, so geht’s.Ist aber nicht neu, es erstaunt mich trotzdem, mit welcher Hartnäckigkeit an dieser Konzernpolitik festgehalten wird. In diesem Zusammenhang ist mir ein Unterschied in der Nachrichtenpräsentation aufgefallen.Vor einigen Tagen im ZDF Heute Bericht über Verlust von 3000 Arbeitsplätzen bei Enercon. Bei der ARD in der Tageschau kein Wort darüber. Heute Abend im ZDF Heute Bericht über Tesla. Es wurde im Zusammenhang gesagt, dass einer der Gründe für Brandenburg der hohe Bestand an Windenergie in Brandenburg sei, da ohne Windenergie die Stromauto ziemlich nutzlos seien. Es gibt da also offensichtlich eine unterschiedliche Gewichtung. Das sollte man weiter beobachten. Es gibt ja ohnehin so ein paar Punkte, die immer hochgehalten werden, da ist einmal das 1,5 Grad Ziel und zum anderen der große Nutzen der Stromautos und deren tolle Zukunft. Wenn man da Prof Lesch dazu hört, so hört sich das schon ganz anders an. Milde gesagt kann man wohl von Fehlinformation sprechen.
    Für Bronski, hallo, meine Frage lautet : Warum wird die Zukunft des E-Autos so toll dargestellt, wenn doch die Klimaeffektivität ohne grünen Strom überhaupt nicht gegeben ost?

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