Bronskis Homeoffice-Tagebuch – Tag 58

Leben und Arbeiten in Zeiten der Pandemie

Kurzer Pegelstand zwischendurch: Ich bin immer noch krankgeschrieben, aber ein Ende dieser Zeit ist nun in Sicht: Ab kommendem Montag, dem 18. Mai, werde ich wieder arbeiten. Für zwei Wochen. Vom 30. Mai bis 14. Juni werde ich im Urlaub sein. Sehen Sie es mir also bitte nach, wenn ich in diesen beiden Wochen nach der Erkrankung bis zum Urlaub keinen vollen Neustart hier im FR-Blog hinlege. Ich werde mich darauf beschränken, die Vollversionen Ihrer Leserbriefe hier online zu veröffentlichen und einige ältere Debatten länger offen zu halten, als sonst hier üblich. Einen Neustart wird es dann ab 15. Juni geben.

Bronskis Homeoffice-Tagebuch – Tag 58
Mittwoch, 13. Mai 2020

Es stellt sich ohnehin die Frage, wie es im FR-Blog weitergehen soll. Dieses Blog war seit Mai 2007 die Erweiterung des Leserforums der Frankfurter Rundschau ins Internet. Während Debatten im gedruckten Leserforum natürliche Grenzen fanden, gab und gibt es im FR-Blog reichlich Platz dafür. Für dieses Konzept, Print und Netz zusammenzudenken, hat die FR im Jahr 2007 den European Newspaper Award bekommen. Crossmedial zu agieren galt als Rezept gegen die grassierende Medienmüdigkeit. Immer mehr Menschen sahen davon ab, sich das Abo einer Tageszeitung zu leisten. Das hatte viele Ursachen. So war (und ist) Information im Netz größtenteils kostenlos, während man für ein Abo zahlen muss. Allerdings ist die Entstehung dieser Information kostenintensiv: Qualitätsjournalismus gibt es nicht umsonst. Zugleich zeigten sich aber auch damals schon alle Anzeichen einer um sich greifenden Überforderung: Wie soll man all diese Info, mit der man da zugeballert wird, so kanalisieren, dass sie verdaulich wird? Dazu die Frage: Wie seriös ist diese Info eigentlich? Glaubt man einer Quelle vielleicht nur deswegen, weil sie einem wie auch immer empfundenen Bauchgefühl entspricht? Nachrichten auszuwählen und wiederzugeben, das ist eigentlich die Aufgabe der klassischen Medien, die aber gerade deswegen in die Kritik geraten, weil sie auswählen, also eine Vorauswahl treffen, die sie für ihre LeserInnenschaft für relevant und interessant halten. Das trägt ihnen den Zensur-Vorwurf ein, und dann ist der Weg nicht mehr weit hin zu dem Vorwurf: Wir leben in einem Land, in dem man nicht mehr alles sagen darf.

Im FR-Leserforum darf man alles sagen, wenn man bestimmte Regeln einhält. Man darf niemanden beleidigen oder verleumden, man soll seine Positionen mit Argumenten unterfüttern. Man soll auch den eigenen Kopf einschalten, denn wie der Autor und Satiriker Jörg Schneider jüngst in seiner Brandschrift „Die Herdendummheit wächst rapide“ in der FR schrieb: „Was soll das denn bitte schön für ’ne beschissene Verschwörung sein, wenn sogar so’n Spacken wie Du alles darüber weiß?“ Er zitiert dies aus einer Netz-Debatte. Das ist nichts anderes als eine Aufforderung, das vermeintliche gesicherte Wissen der Völker einer kritischen Überprüfung zu unterziehen.

Genau das tun Leserbriefe, und deswegen ist es so wichtig, dass wir diese Debatten nicht nur in Online-Netzwerken führen, sondern auch in eher gemächlicher Form in Leserforen und in diesem Blog. Das wiederum ist der Grund dafür, dass es mir wichtig ist, Ihre Positionen hier so zu präsentieren, dass sie Widerhall finden. Ich weiß, dass es viele Menschen gibt, die dieses Blog lesen. Die Zahl derer, die aktiv diskutieren, gibt dieses Interesse nicht wieder. Aber vielleicht könnte man mehr Menschen dazu motivieren, aktiv Positionen beizusteuern, wenn das FR-Blog anders und besser organisiert wäre?

Zuletzt war es so, dass ich alle Leserbriefe, die im Print-Leserforum erschienen sind, auch hier im FR-Blog veröffentlicht habe. Es gab Übersichten, die Woche für Woche aufgelistet haben, von wem welche Zuschriften veröffentlicht wurden und wo sie im FR-Blog zu finden sind – das war ein sehr arbeitsintensives Verfahren, das ich so nicht beibehalten möchte. Daneben gab es die themengebundenen Diskussionen, in die ich auch die Leserbriefe immer wieder als Kommentare eingestreut habe, wenn die Veröffentlichungen im Print-Leserforum dies nahegelegt haben. Positiver Effekt: Alle Meinungsäußerungen zu einem Thema waren gebündelt. Negativer Effekt: Das stört die Diskussion derer, die sich hier aktiv austauschen wollen – denn die Autorinnen und Autoren der Leserbriefe beteiligten sich nicht an den Diskussionen, obwohl sie von mir per Mail informiert worden waren. Auch dieses Verfahren, das ebenfalls sehr arbeitsintensiv war, möchte ich nicht beibehalten.

Ab Mitte Juni möchte ich neue Wege im FR-Blog gehen, weiß aber noch nicht genau welche. Fakt ist, dass ich mit meinen Ressourcen, also meiner Arbeitskraft, rücksichtsvoller umgehen will. Der Aufwand muss reduziert werden. Das bedeutet: Konzentration, Fokussierung, Vereinfachung. Vielleicht haben Sie dazu ja ein paar Ideen? Legen Sie hier gern Ihre Wünsche bezüglich des FR-Blogs nieder!

Ich schließe wie immer in Zeiten der Pandemie, auch wenn das hier kein typischer Tagebucheintrag aus dem Homeoffice war, mit dem Gruß meiner Romanfigur, der Detektivin Giséle Cochevelou aus Nantes, mit dem traditionellen Gruß: Naoned!

***

Worldometer  +++ SafetyDetectives

Balken 4Weiter zu Tag „Mal schau’n“
Zurück zur Übersicht

18 Kommentare

  1. Aus meiner Sicht ist das FR-Blog ein mittlerweile unverzichtbares komplementäres Angebot zum FR-Leserforum, dem „klassischen“ Instrument der Leser-Blatt-Bindung. Zudem weisen immer wieder die dort publizierten Beiträge eine höhere inhaltliche Qualität auf als die meisten Gastbeiträge von Verbandsvertretern, die in der Zeitung aus falsch verstandenem Pluralismus veröffentlicht werden (ich denke beispielsweise an die blamablen Wortmeldungen des Verbands junger Unternehmer).

    Im Blog können Themen, die in der Printausgabe aus Platzgründen nur verkürzt wiedergebbar sind, ausführlicher und über einen längeren Zeitraum diskutiert werden. Hierzu zählt auch die Möglichkeit, längere Leserbriefe vollständig zu veröffentlichen. Eine gut beratene Chefredaktion würde diese Stimmen aus der Leserschaft als Anregung verstehen. Nämlich was die Vertiefung von Meldungen, Reportagen und Kommentaren im Blatt anbelangt. Qualitätsmedien leben auch vom stimulierten Informationsbedürfnis ihrer Leser.

    Aber es gibt noch einen weiteren Aspekt, der für die Weiterentwicklung des Blogs spricht. Die FR wird, ähnlich wie andere gedruckte Tageszeitungen, ihre digitale Variante „ePaper“ stärker in der traditionellen Leserschaft verankern müssen, ohne dabei auf das Niveau von Facebook & Co herabzusteigen.
    Sie, lieber Bronski, haben darauf hingewiesen, dass die wenigsten Verfasser von Zuschriften an die Printausgabe auch im Blog aktiv sind. Selbst dann nicht, wenn ihre Briefe dort veröffentlicht werden. Nach meiner Einschätzung deutet das darauf hin, dass diese Gruppe, welche wesentliche Voraussetzungen zur schriftlichen Artikulation ihrer Meinung erfüllt, (Rest-) Unsicherheiten auf dem digitalen Parkett aufweist. Dennoch bietet ein Blog viele Möglichkeiten, die Zielgruppen in kleinen und großen Schritten an eine elektronische Zeitung heranzuführen (unter Beibehaltung der Papierausgabe). Denn der Mitmach-Faktor wird immer mehr zum Erfolgsgarant. Vermutlich werden Sie, lieber Bronski, dafür redaktionelle Verstärkung brauchen. Aber das wäre eine Investition in die Zukunft.

    Im Gegensatz dazu fehlen in dem kurzen Fragebogen, der sich an die Nutzer des ePapers richtet, die entscheidenden und differenzierenden Fragen.

  2. Jürgen Malyssek sagt:

    Lieber Bronski,
    Selbst bin ich eher für die langsame Form der Kommunikation, der Debatte, also des Leserbriefs.
    Aber auch das Mitmachen im Blog ist für mich ok.
    Was ich mir im Blog wünschen würde, ist, dass die Beiträge einfach kürzer sind, so dass man wirklich schneller und direkter darauf eingehen kann, also nicht vorher eine allzulange Abhandlung, mit mehrfachen Links verbunden, lesen muss.
    Salopp ausgedruckt: Man hat ja auch sonst noch zu tun.
    Ihre Absicht, lieber Bronski,den Aufwand im FR-Blog zu reduzieren (Konzentration, Fokussierung, Vereinfachung)finde ich richtig.
    Zuletzt war der Blog zu überfrachtet, sodass es, zumindest mir, schwer fiel in einen Meinungsaustausch zu kommen.
    Ansonsten kann ich dem, was Herr Mertens sagt, gut folgen.
    Soweit erst einmal mein Gedanke zum Thema.

  3. Peter Boettel sagt:

    Ich schließe mich meinen Vorrednern (-schreibern) an.

  4. Hallo Bronski,
    schön dass sie wieder auf der Bildfläche erschienen sind, ich hoffe, es geht ihnen gut oder zumindest so gut, dass sie ihren Urlaub in kürze genießen können Sie baten um Vorschläge, wie der blog anders gestaltet werden könnte.
    Wie sie selbst schon sagten, das Erscheinen der Leserbriefe, die veröffentlicht werden, halte ich für überflüssig, ich lese meine Zeitung, da wiederholt sich das im blog nur. Dazu kommt, dass , wie sie auch richtig beschreiben, die Autoren dieser Briefe auf Rückfragen oder Kritik im blog sich nicht äußern, aus welchen Gründen auch immer, das finde ich ärgerlich.
    Einen Wunsch hätte ich noch. Verständlicherweise können sie nicht alle Leserbriefe in der Zeitung bringen, dafür bekommen sie zu viele, vermute ich.Fällt ihnen eine Möglichkeit ein, die Leserbriefe, die im Orkus landen, in irgendeiner Form dann in den blog zu retten, damit interessierte Leser die Möglichkeit bekommen, zu sehen, was alles auf sie zukommt. Ich weiß, das wird schwierig, aber als Mensch der um Umwelt und Klima besorgt ist fällt einem in diesen Pandemie Zeiten die fast ausschließliche Konzentration auf die gegenwärtige Lage doch ziemlich auf die Nerven vor allem angesichts der Leute mit Blechhüten, die auf Demos herumtollen.
    Also, weiterhin gute Besserung, alles ganz ruhig angehen lassen, Kein Stress !!!

  5. Bronski sagt:

    @ all

    Vielen Dank für die Rückmeldungen. Ein paar Gedanken dazu. Herr Mertens sprach den Mitmach-Faktor an. Das war natürlich von Anfang an der Hintergedanke, als das FR-Blog am 5. September 2005 online ging. Die „Unsicherheiten auf dem digitalen Parkett“ waren ebenfalls von Anfang an da, so wie Vorbehalte gegen Online-Diskussionen. Ich überlege schon lange, wie man den Mitmachfaktor stärken könnte, ohne zu sehr moderierend in die Diskussionen einzugreifen. Ich wage mal einen Versuch, dazu gleich unten mehr.

    Herr Malyssek, der Überfrachtung soll ein Ende sein, und das soll auch für die Länge der Anmoderationen gelten. Vielleicht ist weniger ja wirklich mehr.

    Herr Winter, es ist mir wichtig hervorzuheben, dass sich die Leserbriefe im Print-Leserforum und im FR-Blog unterscheiden, denn im Blog werden die ungekürzten Fassungen veröffentlicht. So wird für jeden nachvollziehbar, welche Eingreife ich beim Kürzen fürs Print-Leserforum vornehme. Es handelt sich um einen Akt der Transparenz und des Respekts. Das macht übrigens keine andere Zeitung so. Für Sie haben diese Veröffentlichungen nur geringen Wert, wenn Sie schon das Print-Leserforum gelesen haben, aber für die Veröffentlichten ergibt sich m.E. durchaus ein Wert – und für alle anderen, die das Print-Leserforum nicht lesen, sowieso.
    Es stimmt, ich kann derzeit nicht einmal annäherungsweise alle Leserbriefe veröffentlichen. Ich habe in der Zeit des Homeoffice ein paar Versuche in dieser Richtung gemacht (z.B. am 6., 15. und 27. April) und in Sonderaktionen, auf die ich hier im Blog in den FR-Leserforum-Threads hingewiesen habe, zusätzliche Leserbriefe veröffentlicht (meist als Kommentare in den themengebundenen Diskussionen). Die Autor*innen wurden darüber informiert. Gebracht hat es nichts, sondern nur Sie verärgert, weil von diesen Leuten kein Rückhall kam. Der Aufwand hat sich nicht gelohnt.
    Bei allem, was sich hier künftig ändert, gilt eine Faustregel: Es darf nicht mehr Arbeit bedeuten, denn ich bin am Anschlag. Ich muss daher versuchen, die Menschen dazu zu bringen, ihre Leserbriefe von sich aus im FR-Blog zu veröffentlichen. Auf diese Idee kommen offenbar nur die wenigsten, aber dieser Weg steht allen offen. Ich wundere mich selbst darüber, dass diese Leserinnen und Leser nicht auf diese Idee kommen. Immerhin gibt es das FR-Blog schon seit vielen Jahren. Sie nehmen es anscheinend lieber in Kauf, dass ihre Leserbriefe unveröffentlicht bleiben. Sonderbar, nicht wahr? Da hilft vermutlich nur die Sache mit dem steten Tropfen. Darum positioniere ich in letzter Zeit bei jeder Gelegenheit einen Hinweis im Print-Leserforum, dass alle veröffentlichten Leserbriefe auch im FR-Blog veröffentlicht wurden.

    In den kommenden zwei Wochen mache ich mal einen kleinen Testlauf mit folgenden Angeboten, die Sie ab 19.5. 6 Uhr prüfen können:

    1. Die Threads „FR-Leserforum vom … bis …“ werden gestrafft und die Leserbriefe bleiben den Erscheinungstagen zugeordnet, statt sie wie bisher nach der Liste der Erscheinungstage in langer Reihe zu bringen. Das ist optisch abwechslungsreicher. Zugleich sind diese Diskussionen von nun an offen, die Themenbindung wird aufgehoben.
    2. Die Anmoderationen der Themen, zu denen themengebunden diskutiert werden kann, werden wesentlich knapper ausfallen. Das können Sie sich gleich an den Threads zur StVO-Reform unseres Verkehrsministers und zu den Verschwörungstheorien ansehen. Die Arbeitszeit, die ich damit spare, stecke ich
    3. in die persönliche Ansprache. Das „Homeoffice-Tagebuch“ hat erfreulichen Widerhall gefunden. Also mache ich einfach mal ein bisschen damit weiter, vielleicht im Sinne eines Tagebuchs „Meine schönste Verschwörungstheorie“, allerdings nicht täglich. Darüber muss ich noch ein bisschen nachdenken.

    So, das war nun auch wieder ein langer Kommentar, aber es gibt nun mal viel zu sagen. Danke für Ihre Geduld und Ihren Input.

  6. Die Fortschreibung des „Tagebuchs“, das nicht notwendigerweise täglich neu erscheinen müsste, könnte sich als besonderer Verstärker in der Leser-Blatt-Bindung erweisen und neue Formen des Dialogs eröffnen. Als investigativer Leser verspreche ich mir davon Informationen über Trends, die sich nicht immer im Leserforum (Platzgründe) und im Blog (zunächst muss ein Thread eröffnet werden) sofort niederschlagen. Vielleicht ließen sich auf dieser Ebene auch so genannte Versuchsballons starten – als Vorstufe zu einem Thread, an dem sich möglichst viele beteiligen. Denn kaum etwas ist frustrierender als eine Idee, die kein Echo findet (ich kenne das aus meiner Literaturinitiative). Sie, lieber Bronski, könnten fragen, ob dieses oder jenes Thema in den Blog einfließen sollte. Umgekehrt würden wir, Ihre Leser, Ihnen Stoffe vorschlagen, deren redaktionelle Umsetzung Sie prüfen (auch unter der Maßgabe des Zeitaufwands).

    Wenn Sie schreiben „Ich muss daher versuchen, die Menschen dazu zu bringen, ihre Leserbriefe von sich aus im FR-Blog zu veröffentlichen“, verstehe ich das als Anregung, sich zu einem FR-Artikel sowohl im Leserforum (Kurzfassung) als auch im Blog (Langfassung) zu äußern. Doch was ist zu tun, wenn im Blog dazu noch keine Rubrik existiert? Möglicherweise bin ich begriffsstutzig und verstehe nicht, was anderen sofort klar ist.

    Jürgen H. Winter weist darauf hin, dass manche Themen im Blog eine geradezu inflationäre Konjunktur haben und dadurch andere, immer gültige, verdrängen. Das bringt mich auf die Idee, dass die Blogger Ihnen permanente Themen vorschlagen, zu denen wir uns immer äußern können. Idealerweise lediglich mit einem Satz, der aber sämtliche populistischen Phrasen aus den Angeln heben könnte.

    Wenn man einmal anfängt, regnet es Idee. Aber ich mache jetzt einen Schluss.

  7. hans sagt:

    Ich bin seit knapp 30 Jahren Leser der FR und freue mich eigentlich jeden Tag über die Karikatur die auf der Kommentar Seite gedruckt ist. Ich kann mich nicht erinnern das die Karikatur jemals so daneben gelegen hat wie heute. Es sollte allgemein bekannt sein das in Alten und Pflegeheimen in D. sehr viele Menschen an Corona gestorben sind. Der ein oder andere könnte dann ja auch auf die Idee kommen zu denken das auch noch viel mehr diese Krankheit in diesen Heimen überlebt haben müssen, weil die Sterberate auch bei Alten höchstens bei irgendwo um die 20% liegen dürfte. Wer schon einmal in einem solchen Heim zu Besuch war weiß unter welchen Einschränkungen die Menschen dort leben müssen, könnte es wissen wenn er sich informiert und sollte es wissen wenn er solche Bilder malt. Ein Immunitätsausweis würde, wenn er wissenschaftlich begründet ist, das Leben der Menschen die sich in diesen Heimen aufhalten wesentlich verbessern. Das in der Form der Lächerlichkeit preiszugeben sehe ich als menschenverachtend an und hätte ich in der FR so nie erwartet.

  8. Jürgen Malyssek sagt:

    @ hans

    So verschieden können die Wahrnehmungen und auch die Betroffenheiten sein!
    Ich habe die Karikatur zum Thema Immunitätsausweis ganz anders erlebt und musste kräftig schmunzeln.
    Das liegt bestimmt auch daran, dass ich die bereits geäußerten Zweifel an dem Nutzen des Immunitätsausweises teile. Abgesehen davon, dass die Immunität an sich eine medizinisch wacklige Angelegenheit ist.
    Die Karikatur stellt m.E. keine unbedingte Verbindung zu den Menschen in Heimen her.

  9. hans sagt:

    zu @ Jürgen Malyssek
    Die Karikatur nicht. Das Thema Immunitätsausweis aber sehr wohl um nicht zu sagen das wäre der Hauptzweck von so einem Ausweis. Ob er möglich ist und wenn ja auch einen Nutzen haben sollte legt die Wissenschaft fest und das ist auch gut so. Man kann daraus natürlich auch ein Politikum machen. Ich frage mich nur wie man das von mir oben beschriebene ernsthaft in Kauf nehmen kann. Ich denke man braucht nicht ernsthaft zu erwähnen das solch ein Ausweis deutliche Verbesserungen in solch einem Heim bringen würde auch für Menschen die keinen Ausweis haben. Heime haben eine Kapazitätsgrenze, wenn man die Kapazitäten neu verteilen kann profitieren davon alle.

  10. Hallo Bronski,
    es ist zu begrüßen, dass sie sich um Weiterentwicklung des blogs/der Leserbriefseite kümmern !
    Zum Thema Leserbrief in den blog bedeutet für mich, dass ich den dann noch einmal schreiben muss, da ich keine Ahnung habe, wie ich eine e-mail in den blog bekomme. Ja, das ist eben senile Dummheit, aber so ist es.
    In dem Zusammenhang möchte ich trotzdem noch ein wenig Kritik an der FR loswerden. So wie ich es verstehe, ist dies wohl einer der Gründe für Leserbriefe. Es geht um die Themen Umwelt und Biodiversität. Die Artikel von Joachim Wille und Arno Widmann sind ausgenommen, daran habe ich nichts zu mäkeln. Ein eindeutig pro Landwirtschaft gefärbter Artikel von Pamela Dörhöfer betitelt „Libellen im Aufwind“ ist reine Misinformation, heute Fake news. Selbst unsere Umweltministerin Frau Schulze hat in ihrem neuesten Bericht unter anderem die Libellen als hochgradig gefährdet eingestuft.
    Andere Beispiele, wie der Bericht von Thomas Stillbauer zum Thema Gänseblümchen wäre deutlich Kenntnisreicher wenn darin vorkäme dass die Margerite, die große Schwester des Gänseblümchens hier nördlich von Frankfurt weiträumig verschwunden ist, die gab es früher zu Tausenden. Wiesenschaumkraut – dasselbe. Selbst Buschwindröschen, die früher ganze Teppiche bildeten – praktisch verschwunden.
    Die Hype um die Blühfelder, die vom Bauernverband so hoch gelobten, sind reine Augenwischerei, helfen den Bienen vielleicht, aber den anderen Insekten nur wenig. Man muss dazu wissen, dass Insekten ganz bestimmte Biotope brauchen, mit den dazugehörenden Pflanzen und dass wird nach wie vor breitflächig zerstört. Eine Magerwiese, die Jahrzehnte gebraucht hat um eine eigene Flora zu entwickeln, wird durch einmalige Gülledüngung zerstört. Da könne sie soviel Blühstreifen machen wir sie wollen, es nützt nichts, es soll ja auch nur die Bürger besänftigen, die Experten im Bauernverband wissen das auch, sie werden es aber kaum zugeben. Das Grundübel ist doch, dass diese Landwirtschaft von einer Industrie angetrieben wird, die die Vergiftung weiter Landstriche zum Ziel hat, das wissen die Experten in den Laboren auch, die kennen auch Nebenwirkungen ihrer Produkte, und um es zusammenzufassen, da helfen die netten Artikel in der FR über Blühstreifen und ähnliches nicht nur nicht weiter, sondern sie verdummen die Leser. Ich hoffe mal, dass es einfach nur Unkenntnis ist wie z.B. vor einigen Tagen, da gab es einen Artikel über Blaumeisen, vom Nabu glaube ich, bebildert mit dem Foto einer Kohlmeise, den gleichen Artikel gab es übrigens in der Neuen Presse, mit dem gleichen falschen Foto. Die Summe dieser Dinge, und sie passieren häufig, erzeugen beim Leser einen Eindruck den sie als FR sicher nicht wollen. So, das musste ich einmal loswerden.

  11. Bronski sagt:

    @ Jürgen H. Winter

    „Zum Thema Leserbrief in den blog bedeutet für mich, dass ich den dann noch einmal schreiben muss, da ich keine Ahnung habe, wie ich eine e-mail in den blog bekomme. Ja, das ist eben senile Dummheit, aber so ist es.“

    Ich denke, dass man diesen einfachen Ablauf auch noch mit 150 Jahren lernen kann. Nachdem Sie Ihre Email mit Ihrem Leserbrief an die Leserbriefredaktion geschickt haben, öffnen Sie in Ihrem Mailprogramm den Ordner „Gesendete“. Dort finden Sie den Text, den Sie zuvor gemailt haben. Sie gehen mit dem Mauszeiger an den Anfang des Textes, klicken dann die linke Maustaste, halten sie fest und ziehen den Mauszeiger bis zum Ende des Textes. Der wird auf diese Weise markiert. Dann drücken Sie auf Ihrer Tastatur die Tastenkombination Strg und C (für Copy, Kopieren) bzw. Ctrl und C. Die Strg- bzw. Ctrl-Taste befindet sich ganz unten links auf der Tastatur. Nun öffnen Sie das FR-Blog, suchen sich den Thread aus, in den Ihre Mail passt, klicken an dessen Ende in das Kommentarfeld, so dass dort der Mauszeiger blinkt. Dann drücken Sie auf Ihrer Tastatur die Tastenkombination Strg und V bzw. Ctrl und V. Der kopierte Text wird damit in das Kommentarfeld eingefügt. Nun noch die kleine Rechenaufgabe, abschicken – und fertig.

    Eine Bitte: Seien Sie doch vorsichtiger mit Begriffen wie „Fake News“. Der Text von meiner Kollegin Pamela Dörhöfer berichtet über eine Studie, derzufolge es wieder mehr Libellen gibt, es handelt sich um einen nachrichtlichen Text, der journalistisch sauber und eben nicht „Fake News“ ist. „Fake News“ bedeutet Lüge, okay? Dass es wieder mehr Libellen gibt, bedeutet nicht, dass Libellen nicht mehr gefährdet wären. Dass der Bestand sich ein wenig erholt, ist auf den zweiten Blick nicht verwunderlich angesichts der Anstrengungen, die im Gewässerschutz unternommen werden. Der Text liefert selbst die kritische Einordnung, wenn da steht, die Zunahme der Insekten in Gewässern könne den Verlust an Land nicht kompensieren. Er berichtet auch über eine weitere Studie des Senckenberg-Instituts (u.a.), die belegt, dass es Insekten durchaus nicht überall gut geht.

    Wenn Sie von Magerwiesen reden, werfen Sie eine Menge durcheinander bzw. vereinfachen sehr. Eigentlich spricht man von Magerrasen. Es handelt sich dabei oft um Kulturlandschaften, die durch Eingriffe des Menschen erst entstanden sind, etwa indem Viehherden zum Weiden drübergetrieben wurden und werden (das ist heute nicht mehr so einfach, weil es die üppigen Schafherden von früher nicht mehr gibt, daher verwandeln sich viele dieser Magerrasen jetzt in Buschlandschaften). In vielen Fällen ist genau vorgeschrieben, wann und wie oft Schafherden die Magerrasen abweiden sollen. Das weiß ich zum Beispiel vom Kaiserstuhl, wo es viele dieser Magerrasen gibt. Eines ist bei diesen Landschaften aber völlig ausgeschlossen: dass sie mit Gülle gedüngt werden. Den Dünger besorgen vielmehr die Schafe ganz nebenbei.

    Bezüglich des Meisenfotos habe ich nachgeschaut. Wenn da ein Fehler passiert ist, sorge ich dafür, dass er korrigiert wird, wenn er in den Einflussbereich der Redaktion fällt. Fehler passieren leider immer wieder. Das hat nichts damit zu tun, dass wir jemanden verdummen wollen, sondern damit, dass auch Redakteure nur Menschen sind. Ich habe bisher aber nur einen Text aus letzter Zeit gefunden, der davon berichtet, dass Blaumeisen derzeit gehäuft an Lungenentzündung sterben (Regionalteil vom 28.4., Seite F15), und der korrekt mit einem Bild von einer Blaumeise illustriert war. Vielleicht können Sie mir etwas genauer sagen, wo Sie den Fehler bemerkt haben?

  12. Jürgen Malyssek sagt:

    @ hans

    Mal abgesehen von der Frage des Nutzens eines Immunitätsausweises, stellt sich für mich die Frage, für welche weiteren überwundenen Krankheiten (bakteriell, viriell)Bürger einen Ausweis beanspruchen wollen und welche Tragweite soll das haben?

  13. hans sagt:

    zu @ Jürgen Malyssek
    Die Frage ist doch einfach zu beantworten. Das sollte von dem Nutzen abhängen. Wenn solche Maßnahmen, ich bin der Meinung eigentlich unmenschliche, wie derzeit in Pflegeheimen gemildert oder vermieden werden können, dann ist so ein Ausweis sinnvoll.

  14. Hallo Bronski,
    vielen Dank für Rückmeldung. In Sachen Meisenfoto muss ich bestätigen, dass im FR Archiv am 28.4. eine Blaumeise gezeigt wird. Eindeutig. Die Zeitung dieses Datums ist leider in der blauen Mülltonne unwiederbringlich verschwunden. Nun hätte ich die Idee, es hätte sich um eine Kohlmeise gehandelt nie gehabt, wenn es sich nicht um eine gehandelt hätte. Meine Nachbarin, die die Neue Presse liest fragte mich in dem Zusammenhang, Krankheit der Blaumeisen, auch, ob ich den Artikel kenne und ob bei mir auch eine Kohlmeise auf dem Bild sei. Der Artikel kam vom Nabu. Soviel dazu, es bringt uns nicht weiter über diesen nicht weiter wichtigen Sachverhalt zu diskutieren.
    Zum übertragen von e-mails auf den blog, vielen Dank für Belehrung, mein Sohn als Experte bestätigte ihre Ausführungen, mal sehen wie es ausgeht, auf jeden Fall ist es ein Problem wenn man mit dem Metier nicht aufwächst. Vielleicht werden sie das später im Leben auch noch feststellen. Trotzdem, vielen Dank für die Mühe.
    Nun zum Libellen Artikel.
    Im Bericht selbst ist zu lesen, dass in der Studie vom Senckenberg und der Ludwig Maximilian Uni, München ein Rückgang der Libellen über 42 Jahre um 81,6 % zu verzeichnen ist, in einem Naturschutzgebiet.
    Weiter oben im Artikel gibt es den Satz “ keine n Hinweis auf einen einzigen global wirkenden Grund für den Rückgang der Insekten „.
    Ich glaube nicht, dass es strittig ist, dass die Landwirtschaft in Verbindung mit der Agrarindustrie ein Großteil des Rückgangs der Insekten zu verantworten hat. Was also sollen dann solche Sätze? Das gleiche gilt für die Überschrift. Natürlich haben verschieden Maßnahmen zur Wasserreinhaltung die früheren teils katastrophalen Verhältnisse verbessert, als Fischsterben nicht mehr stattfanden, weil keine Fische mehr d a waren.Neuerdings sind die Verunreinigungen nur nicht mehr so sichtbar, Rückstände der Pharmaindustrie, Mikroplastik, Agrargifte aller Art, die nicht sichtbar sind aber alle möglichen Folgen haben.
    Ich will das gar nicht weiter ausführen, aber meiner Meinung nach sind Berichte, die zum Tenor haben alles nicht so schlimm und mit einem solchen Titel daherkommen nicht geeignet, den Normalleser, der häufig aus Nichtinteresse nur die Überschriften liest, korrekt zu informieren.
    Zur Magerwiese.
    Eine über viele Jahre nicht gedüngte oder künstlich bewässerte Wiese. Das Umfeld der Nidder in den 70/80er Jahren zwischen Büdesheim und Windecken/Heldenbergen . Blumenwiesen wie aus dem Bilderbuch mit entsprechender Volgelwelt. Pauschal gesagt, heute eine grüne Wüste aus Gras, weder die Blumenwiesen noch die Vogelwelt hat die Mischung aus Düngung und umliegende Agrarwüste überlebt. Das nennt sich auch noch Landschaftsschutzgebiet. Was wird da eigentlich geschützt! Man muss sich ja auch vergegenwärtigen, dass die modernen Agrargifte auf die Pflanzen direkt wirken, bei Bestäubung also der Pollen durch das Insekt weiter getragen wird und im weiten Umkreis bei der Bestäubung weiter wirkt und zu nicht keimfähigen Samen führt. Es würde zu weit führen, dies weiter auszuführen.
    In diesem Zusammenhang dann bei den paar Blühfeldern, die außer den Bienen und ein paar Hummeln keine große Wirkung haben in große Begeisterung zu verfallen ?
    Mein Vorschlag: gehen sie nachts nach draußen, betrachten sie Die Straßenbeleuchtung und beobachten sie die Insektenvielfalt, die um die Lampen herum tanzt.

  15. Jürgen Malyssek sagt:

    @ Jürgen H. Winter

    Einwurf: Sie sind, Herr Winter, nicht ganz alleine mit der wie auch gearteten Schwierigkeit etwa eine E-Mail in den Blog zu transortieren. Mit „seniler Dummheit“ hat es aber nichts zu tun.
    Mit einer Technologie nicht aufgewachsen zu sein, ist bei der Anwendung schon eine holprige Angelegenheit. Ich merke das auch bei der Ungeduld meines Sohnes, wenn er mir diesbezüglich „Unterricht“ gibt.
    Ich habe bis heute meine Prägung aus dem Bleisatz im Buchdruck nie ablegen können. Es war eine andere Arbeitslogik.

  16. Jürgen Malyssek sagt:

    @ hans

    Ja, bezogen auf Ihr Beispiel, kann ich den Nutzen schon sehen. Es ändert aber nichts daran, dass der Immunitätsbeweis damit nicht klar ist und meines Erachtens die Gefahr einer (neuen) sozialen Spaltung von Gesunden und Kranken besteht.
    An dieser Stelle greift auch die Aussagekraft der Karikatur, diesem Stein des Anstosses.

  17. hans sagt:

    zu @ Jürgen Malyssek
    die Gefahr einer (neuen) sozialen Spaltung von Gesunden und Kranken besteht.
    Das ist eindeutig ein Luxusproblem von Leuten die von Einschränkungen bisher kaum betroffen sind. Das ist natürlich die Masse der Menschen im Vergleich zu denen die die in einem Heim leben das weitgehend isoliert ist. Wenn sie in so einem Heim leben sind sie ca 18-20 Stunden am Tag alleine im Zimmer
    mit ihrem Fernsehgerät. Wenn das im Grunde unnötig ist weil sie immun gegen Corona sind kann das nicht akzeptiert werden.

  18. Bronski sagt:

    @ Jürgen H. Winter

    Schade, dass Sie meine Erläuterung zum Copy&Paste-Verfahren als „Belehrung“ empfinden. Eigentlich wollte ich nur freundlich sein und Hilfestellung leisten, denn Copy&Paste ist im Internetzeitalter ein unverzichtbares Verfahren, das man kennen sollte und das wirklich nicht schwer zu erlernen und zu handhaben ist.

    Immerhin haben Sie Ihre völlig überzogene Behauptung nicht wiederholt, die FR verbreite „Fake News“. Lügenpresse. Das ist Pegida-Sprache – wie Sie wissen. Ansonsten kann man in der Bewertung des Artikels selbstverständlich unterschiedlicher Meinung sein, aber dabei sollte man doch fair und gerecht bleiben. Ich werde die FR immer gegen unfaire und ungerechte Anwürfe in Schutz nehmen, so wie in diesem Fall.

    Sie haben geschrieben: „Meiner Meinung nach sind Berichte, die zum Tenor haben „Alles nicht so schlimm“ und mit einem solchen Titel daherkommen nicht geeignet, den Normalleser, der häufig aus Nichtinteresse nur die Überschriften liest, korrekt zu informieren.“

    Dazu ein paar Anmerkungen. Mein Bild vom „Normalleser“ ist nicht so negativ wie Ihres, denn er hat seine Zeitung ja eben deswegen abonniert, um sich zu informieren, und nicht, um sich nicht zu informieren. Meine Erfahrung mit dem „Normalleser“ besagt: Er ist vielfältig interessiert und kritisch, und wenn er vielleicht auch nicht alles liest, ist es doch möglich, ihn zu interessieren. Überschriften sollen dieses Interesse für einen Artikel wecken. Die Überschrift, die Sie kritisieren, lautete in der Printausgabe: „Libellen im Aufwind“. Diese schöne Schlagzeile ist inhaltlich durch die Ergebnisse der Studie gedeckt. Sie lautete nicht: „Libellen gerettet“ oder „Alles nicht so schlimm“, wie Sie argwöhnen. Auch der Text selbst deckt Ihren Verdacht nicht, die FR vertrete diese „Alles-nicht-so-schlimm“-Position, denn obwohl es diesen Lichtblick hinsichtlich des Zuwachses bei den Libellen gibt, bleiben andererseits Stimmen und Studien, welche die Situation von Insekten skeptisch beurteilen, und die im Artikel wiedergegeben sind. Aber das muss ich an dieser Stelle nicht wiederholen. Ich will aber darauf hinweisen, dass auch eher positive Berichte wie der über die Libellen eine Wirkung in Ihrem Sinn entfalten können, denn sie zeigen, wie es besser (oder vielleicht sogar richtig) laufen könnte. Was Sie als Schönreden empfinden, weist also vielleicht den richtigen Weg in die Zukunft. Und darüber sollen wir nicht berichten?

    Ich werbe in solchen Debatten gern dafür, die Berichterstattung der FR INSGESAMT heranzuziehen, statt sich einen einzelnen Artikel rauszupicken. Denn auch wenn es in diesem Fall einen kleinen Lichtblick gibt (die Zahl der Libellen wächst), gibt es jede Menge Berichterstattung, die eher skeptisch bis negativ stimmt. Die FR hat da eine klare Haltung: Industrielle Landwirtschaft ist kein Zukunftsmodell, ebenso wenig wie Massentierhaltung.