Bronskis Homeoffice-Tagebuch – Tag 15

Leben und Arbeiten in Zeiten der Pandemie

Das war ein anstrengender Tag mit weit mehr als hundert Leserbriefen – ich weiß gar nicht, wann und wo ich die alle veröffentlichen soll. Aber Sie zeigen natürlich, dass in Krisenzeiten großes Interesse an Information und Austausch besteht. Und das ist für einen wie mich natürlich auch was Erfreuliches.

Bronskis Homeoffice-Tagebuch – Tag 15
Dienstag, 31. März 2020

Zumal unter den Autorinnen und Autoren auch viele Namen sind, die ich noch nie im Leserforum lesen konnte. Manchmal liegt ihr zuletzt verfasster Leserbrief lange zurück, viele äußern sich aber auch erstmals. Viele von ihnen werde ich hier im FR-Blog zu veröffentlichen versuchen. Bei den altgedienten und auch mehr oder weniger häufig veröffentlichen Leserbriefautoren muss ich daher um Nachsicht bitten, wenn sie jetzt mal für eine Weile nicht im gewohnten Rhythmus zu Wort kommen, denn natürlich möchte ich die anderen Autorinnen und Autoren ermutigen, sich künftig lebhafter am Leserforum zu beteiligen. Für Sie alle gibt es ja außerdem das FR-Blog, das Sie nutzen können, um Ihre Meinung zu äußern.

Falls es Vorschläge gibt, wie man das FR-Blog vielleicht ein wenig übersichtlicher gestalten könnte – ich bin jederzeit offen dafür, sie mir anzuhören.

Die Zahl der weltweit erfassten Sars-CoV-2-Infizierten entwickelt sich derzeit schnell auf die Million zu. Es gibt bereits rund 40.000 Todesopfer.In Deutschland gibt es rund 60.000 bestätigte Infizierte und 682 Todesopfer (Stand: 31.3. 16 Uhr).

Grafik bestätigte InfizierteEs ist noch zu früh, um von einem Abflachen der Kurve zu sprechen, auch wenn die Balken im rechten Bereich zuletzt weniger stark anzusteigen scheinen. Aber genau diesen Effekt müssen wir erreichen, um die Zahl der Neuinfektionen und damit auch die Zahl derer zu senken, die ein erhöhtes Risiko haben und daher schließlich (hoffentlich nie) auf der Beatmungsstation landen.

Meine Gedanken sind bei hans, einem der User dieses Blogs, und seiner schwer erkrankten Mutter.

Worldometer  +++ SafetyDetectives

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2 Kommentare

  1. Edgar Treber sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren, die überall abgebildeten Atemschutzmasken schützen nicht den Träger, sondern andere Personen vor einer Tröpfcheninfektion, falls der Maskenträger selber infiziert sein sollte! Ein Selbstschutz des Maskenträgers ist nicht gegeben! Schutz vor Tröpfcheninfektion bieten nur vollständig undurchlässige, das ganze Gesicht abdeckende Visiere, wie sie auch häufig von Klinikmitarbeitern getragen werden! Die in den Medien kursierenden Bastelanleitungen führen zu keinem Schutz vor Infektion! Natürlich würden Infektionen verhindert, wenn alle eine Mundmaske tragen würden, da ja die Abgabe von Viren von Infizierten an Nichtinfizierte stark unterdrückt werde würde! Eine Selbstbauanleitung, die zu einer wirksamen einem wirksamen Schutz führt, ist unter maskeauf.de zu finden. Informieren sie ihre Leser, sie werden ihnen dankbar sein.

  2. hans sagt:

    Eigentlich wollte ich heute keinen Beitrag aus der Quarantäne schreiben und erst einmal abwarten wie sich die Situation weiter entwickelt, aber der heutige Tag war eine so emotionale Achterbahnfahrt das ich das mal hier festhalten will. Zuerst einmal schreibe ich über unsere zweite Baustelle. Mein Bruder ist Pflegestufe 5 und hoch dement seit ca 3 Jahren. Er lebt mit seiner Frau und einer Polin in einem Haushalt. Die Polin ist vor 3 Wochen abgereist. Jetzt lebt er mit seiner Frau alleine. Wir müssen hin bekommen dass das Virus die beiden nicht erreicht. Selbst wenn seine Frau krank würde wäre das eine Katastrophe. An dieser Stelle waren wir bisher erfolgreich und da kann das was bisher passiert ist sogar helfen. Wenn ich aus der Quarantäne komme werde ich einen Antikörpertest machen um sicher zu gehen das ich keine Gefahr mehr darstelle und dann die Einkäufe für die Beiden erledigen. Dieser Schutzwall soll dieses mal halten. Damit komme ich zu dem Teil der Familie die im Moment das größere Problem darstellt. Bei meiner Schwester haben sich die Symptome so verschlimmert das sie heute ins Krankenhaus gekommen ist. Sie liegt auf der gleichen Station wie meine Mutter. So schlimm das ist hat es doch dazu geführt das meine Mutter nicht mehr so alleine dort ist und durch die Handyverbindung auch die ganze Familie letztlich näher dran als vorher ist. Meiner Mutter soll es ein klein wenig besser gehen hat mir meine Schwester gesagt und in mir ist doch ein kleines bisschen Hoffnung das die gelegentliche Anwesenheit ihrer Tochter doch wieder Lebensgeister in ihr weckt und sie das Essen vielleicht nicht mehr verweigert. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zu letzt.