Und die Party geht trotzdem weiter

Es ist kaum mehr als ein Spurengas, doch der Anstieg seines Anteils an der Erdatmosphäre hat trotzdem weitreichende Folgen: Kohlendioxid. Dieser Anteil ist seit Beginn der Industrialisierung um 50 Prozent gestiegen: Betrug er seinerzeit noch 280 ppm (parts per million), so waren es im Mai 2019 auf Hawaii 415 ppm. Dieses Treibhausgas, das wesentlich für den Klimawandel verantwortlich ist, entsteht bei jeglichen Verbrennungsprozessen – was kein Problem wäre, wenn der Freisetzung ausreichende CO2-Senken gegenüber stünden, also beispielsweise Wälder, die der Atmosphäre zusätzliches Kohlendioxid wieder entziehen würden. Kohlendioxid ist ein zwangsläufiges Produkt der auf Fossilien beruhenden Energiewirtschaft unserer Zeit. Infolge der Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas wird der Erdatmosphäre CO2 wieder zugeführt, das ihr in früheren Erdzeitaltern entzogen worden ist. Ein Leserbriefautor bezeichnete die Atmosphäre daher als Müllhalde. Der Mensch ist also verantwortlich für den CO2-Anstieg und damit für den Klimawandel. Das ist der zurzeit allgemein anerkannte Kenntnisstand der Wissenschaft (der hier nicht [!] zur Diskussion steht und nicht diskutiert werden wird. Störer können sich das Schreiben von Kommentaren dieser Richtung sparen).

FridaysWenn man den Klimawandel – Achtung, Minimalziel! – also in erträglichen Grenzen halten will, liegt es nahe, den CO2-Ausstoß der menschlichen Zivilisation zu verringern, am besten sogar zu neutralisieren. Das derzeit vorherrschende Wirtschaftssystem funktioniert über Preise und Wettbewerb. Es liegt durchaus in seiner Logik, das man die Kosten, die durch den Klimawandel entstehen, in aktuelle Verbrauchsprozesse einpreist, etwa in den Spritpreis. Die Ökosteuer hätte bereits einen Steuerungseffekt in dieser Richtung haben sollen, ebenso die CO2-Zertifikate im europäischen Handel. Doch das alles reicht nicht. Autofahren ist anscheinend noch längst nicht teuer genug. Also soll der CO2-Verbrauch nun besteuert, die Freisetzung des Klimagases von vornherein eingepreist werden. Das fordern unter anderem die deutschen „Wirtschaftsweisen“. Problem und Kritik: Wie die Mehrwertsteuer würde eine CO2-Steuer möglicherweise vor allem jene Verbraucher treffen, die ohnehin so gut wie alles für die Erzielung ihrer Einkünfte aufwenden müssen und die kaum Chancen haben umzusteuern. Sollte man die Regulierung der CO2-Freisetzung also wirklich den Marktkräften überlassen? Vielleicht bleiben uns nur noch zehn Jahre zur Rettung unseres Planeten. Ja, alle reden übers Klima – doch was können wir tun?

Update: Wie wäre es zum Beispiel mit der Eindämmung des globalen Bevölkerungswachstums? Denn wir werden immer mehr und auch immer älter, wie FR-Redakteur Daniel Baumann anlässlich des Weltbevölkerungstages am 11. Juli schrieb. Der Wirtschaftswissenschaftler Uwe Schneidewind sagte im FR-Interview: „Wir müssen bei uns anfangen„.

Die folgenden Leserbriefe wurden im Print-Leserforum der FR am 15. Juli veröffentlicht.

Update: Dieser Thread wurde am 15. Juli aufgemacht. Da er für die Diskutierenden interessant zu sein scheint, wurde er am 9.8. auf den 5.8. umdatiert, so dass er wieder auf der Startseite des FR-Blog erscheint. Je nachdem, wie sich die Diskussion entwickelt, wird er am 19. August oder später geschlossen. Der 19. August wäre das reguläre Datum der Schließung, gemessen am Datum der Veröffentlichung.

Balken 4Mogelpackung CO2-Steuer

Bodenverkehr und Heizen sollen teurer werden, denn nur der Bimbes kann etwas bewegen. Ausgenommen wird die heilige Kuh Luftverkehr. Also besser Fliegen als mit dem Auto fahren? Die Dreckschleuder Luftverkehr soll über die derzeit jährlich 12 Milliarden Subventionen und Steuerbefreiungen zusätzlich gefördert werden. So steht es im Koalitionsvertrag. Und das bezahlen nicht nur Fluggäste sondern auch Nichtflieger mit der unausweichlichen Mehrwertsteuer. Wer weiß schon, dass der Luftverkehr für fast 10% der Klimabelastung verantwortlich ist, weil die Emissionen in Flughöhe mangels Assimilation oder ozeanische Aufnahme weitaus klimawirksamer sind als am Boden?

Hartmut Willibald Rencker, Mainz

Wir müssen sofort die CO2-Produktion stoppen

Herr Wille hat dankenswerterweise einige Aspekte des Klimawandels zusammengestellt. Alles sehr nützlich und erhellend. Ich weiß nicht, wie es anderen Lesern geht, aber als ich das alles gelesen hatte, war mein Eindruck, na ja, das wird schon noch, inzwischen weiß man doch, worum es geht.
Was nicht vorkommt ist die verborgene Bedeutung des ganzen Szenarios. Erst einmal sind die aufgezählten Fakten seit den 90er Jahren, also seit 30 Jahren, bekannt. Dann ist während der vergangenen 30 Jahre der CO2 Anteil aus fossilen Brennstoffen in der Atmosphäre um 50% gewachsen. In nur 30 Jahren, obgleich bekannt war, was passiert. Bis heute ist nicht zu erkennen, wie eine weitere Anreicherung von CO2 verhindert werden soll. Ja, es wird noch daran gearbeitet, das Gegenteil zu tun. Die EU hat einen Handelsvertrag mit der Mercosur, Handelsvereinigung Lateinamerikanischer Staaten, abgeschlossen, der zwar in den Mitgliedsländern noch ratifiziert werden muss, aber das wird schon. Das wird dann dazu führen, dass weitere Millionen SUV s exportiert werden. Desgleichen wird dann noch mehr Urwald abgeholzt, um mehr Soya für die Schweine und Rindfleisch für Burger herzustellen. Die Wirtschaftsexperten sind begeistert ob des Erfolgs. Keine Rede von Einsparungen irgendwo.
Nach neueren Untersuchungen hat sich die Auftaurate der Permafrostböden in der Arktis um 70% beschleunigt gegenüber den  „worst case “ Berechnungen der Experten. Das bedeutet mehr Methan. Es fehlt der Hinweis,,dass der jetzige CO2 Gehalt der Luft noch für viele Jahre zu weiterer Erwärmung führen wird, jede zusätzliche Tonne führt zur weiteren Beschleunigung des Vorgangs.
Vor kurzem ist ein Buch erschienen, von David Wallace-Wells, z.Zt. nur in Englisch, aber ab Herbst auch auf Deutsch, mit dem Titel: Die unbewohnbare Erde . Es beginnt mit dem Satz : Es ist schlechter, viel schlechter, als du denkst. Hier nur eine Kurzfassung :CO2 Zunahme etwa 10mal so schnell wie jemals zuvor in der Erdgeschichte. Erwärmung von 4-5 Grad hat in der Vergangenheit zum Aussterben von 80 – 90 % aller Arten geführt. Der Vorgang hat 5 Mal stattgefunden, bis auf ein Ereignis (Meteoreinschlag ) alle basierend auf CO2/Methan . Die einzelnen Parameter wie Hitze, Hunger, Überflutungen, Feuer, Wetterkatastrophen, Trinkwasser etc. werden gesondert behandelt.
Es scheint niemand zu merken, aber die Menschheit kämpft ums Überleben. Ja, auch du bist gemeint, deine Kinder und Enkel sind direkt betroffen, ob überhaupt noch Zeit ist, das Kind aus dem Brunnen zu holen, wer weiß das schon aber das schwachsinnige Verhalten von uns Menschen ist nicht zu verstehen. Wir müssen sofort mit der Produktion von CO2 aufhören, jede Menge Bäume pflanzen auch wenn die vorhandenen gerade vertrocknen und verbrennen. Der volle CO2 Preis von 180 Euro muss sofort weltweit erhoben werden ,ja, ich höre schon den Aufschrei, das kann man doch nicht machen. Wenn man es nicht macht, werden wir sterben, so wie die Dinge liegen, vielleicht auch so schon. Man wird es natürlich nicht machen….
Ich höre schon das Geschrei: Alarmismus, Schwarzseherei, maßlose Übertreibung, sei’s drum. Gesagt werden muss es.

Jürgen H.Winter, Schöneck

Es gibt nichts mehr zu feiern

Die halbe Welt wird langsam zur brennenden Wüste und die andere Erdenhälfte versinkt in der „Sintflut“. Wir Menschen, leiden unter den extremen Abgasen, haben Atemnot und japsen nach Luft, und die Party geht trotzdem weiter! Rennautos drehen weiter ihre sinnfreie Runden, und der Mensch, der feiert sich, obwohl es eigentlich gar nichts mehr zu feiern gibt!

Riggi Schwarz, Büchenbach

86 Kommentare

  1. hans sagt:

    Weder Bronski noch ein Leserbriefschreiber erwähnt auch nur in einem Halbsatz die EE. Dabei sind diese nicht zu vernachlässigen sondern die einzige Lösung.

  2. hans sagt:

    Dieses Untergangsgerede habe ich mir gerade nochmal durchgelesen und es lässt mich einigermaßen fassungslos zurück. Natürlich braucht es eine Energiesteuerreform. Diese soll und kann aber aufkommensneutral sein. Sie muss kein Grund sein die Party zu beenden um die Worte von Bronski zu benutzen. Ob es eine CO2 Steuer dazu braucht? Mir fällt dazu der Spruch ein das viele Wege nach Rom führen. Was es braucht ist das alle KWh vergleichbar belastet werden. Dazu benötigt man aber nicht unbedingt eine neue Steuer. Man muss vorhandene Abgaben und Steuern so verändern das dem so ist. Das läuft dann darauf hinaus das Strom deutlich billiger wird und Öl, Benzin und Gas teurer. Das Ganze aber aufkommensneutral. Muss man den Sinn dieses Wortes erklären? Außerdem sollte man aufhören den Ausbau der EE mit fast allen Mitteln zu verhindern. Wenn man alles gemacht hat was mehr als sinnvoll ist ohne die Party zu beenden sollte man sich ansehen ob man nicht fertig ist.

  3. Ullrich Horstmann sagt:

    Der Experte Schneidewind zeigt sich am Ende des Interviews zu den ökologischen Folgen des Bevölkerungswachstums in Bezug auf die sozialen und ökologischen Entwicklungen optimistisch. Er begründet dies mit den intensiven Debatten über die Städte der Zukunft, die Ernährung und die Demonstrationen der Jugendbewegung „Friday for future“. In meinem Wesen bin ich eigentlich ein Optimist und müsste ihm zustimmen, aber bei nüchterner Betrachtung der Realitäten komme ich leider zu anderen Schlüssen. Weder die Parteien, Regierungen und Unternehmen noch die Bevölkerung in ihrer Mehrheit sind bereit und willens, die notwendigen Konsequenzen zu ziehen.
    Seit in den 70er Jahren der Club of Rome von den Grenzen des Wachstums sprach, wissen wir, was eigentlich zu tun ist – aber die Mehrheit tut es doch nicht: Die Wohnungen und Autos werden immer größer, wir fliegen immer häufiger und länger, Einwegverpackungen und Plastikumhüllungen nehmen immer mehr zu, die Steuerungerechtigkeiten, unsichere Arbeitsplätze und schlechte Löhne zulasten der kleinen Leute und der Dritten und Vierten Welt wachsen. Die Regierungen setzen auf Appelle, also Freiwilligkeit, oder den Preis bzw. so etwas wie die CO2-Steuer zulasten der einfachen Bevölkerung. Eine solche marktkonforme Demokratie bringt keine grundsätzliche neue Weichenstellung, wie sie sich der Experte Schneidewind erhofft. Aber was hilft?
    Ich habe da eine strenge Haltung. Wenn ein Handeln als falsch für unsere Existenz und den sozialen Zusammenhalt erkannt worden ist, dann muss dieses Handeln verboten werden. Da muss tatsächlich – allerdings demokratisch legitimiert – autoritär entschieden werden: Kohlekraftwerke, maximal zwei Flüge pro Jahr, Einwegverpackungen, Plastikeinschweißung, Massentierhaltung, Nachtflüge, Besteuerung von Internetriesen, entschlossener Kampf gegen Steuerflucht, Pflicht zur vollen Nennung des Namens in den sozialen Medien, Verbot des Exports von Waffen in Krisenregionen und an undemokratische Staaten … .
    Das alles kommt m.E. aus zwei Gründen nicht: 1. Die Mehrheit der Bevölkerung will keine Bescheidenheit und keine Autorität des Staates gegen absolut schädliches Verhalten. 2. Geld, also das Kapital, regiert die Welt im Sinne der Geldvermehrung und der Freiheit des Kapitals.
    Schade, dass die überaus starken Bemühungen der ökologischen, sozialen und friedensbewegten Menschen, zu denen ich mich auch zähle, keine Chance auf Durchsetzung auf nationaler und internationaler Ebene haben.

  4. Jürgen Hoffmann sagt:

    Im Artikel zum Thema des Tages „Weltbevölkerungstag“ wird auf den 29. Juli 2019 als Erdüberlastungstag hingewiesen, an dem die Ressourcen der heute lebenden Menschen auf der Erde für dieses Jahr aufgebraucht sind. Der Rest des Jahres müsste Hunger und Durst, letztlich Tod bedeuten. Aber wir leben weiter und zehren damit von Rohstoffen, die unsere Kinder nicht mehr zur Verfügung haben werden.
    Dies ist ganz besonders gravierend für Rohstoffe, die unsere Ernährung betreffen. Metalle sind vielfach austauschbar für technische Prozesse; alle sind z.B. elektrisch leitend. Die Elemente unserer Nahrungsmittel sind C, H, O, N, S, P und weitere Spurenelemente. Viele Verbindungen der ersten fünf Elemente sind gasförmig und verbreiten sich so als CO2, H2O, NOX und SO2 über den Erdball. Doch Phosphor, hauptsächlich in Form des Phosphates, ist im Erdreich in festen Verbindungen gelagert und so nur bergmännisch zu erschließen; gasförmige Stoffe gib es nicht. Als Mineraldünger steigern wir heute mit Phosphat die Ernten auf den Feldern. Was wird, wenn diese Phosphatläger aufgebraucht, besser ausgebeutet, sind? Man geht davon aus, dass dies in weniger als 100 Jahren der Fall sein wird. Dann haben wir keine Phosphatvorräte mehr, um unsere Pflanzen – und letztlich uns – zu versorgen, indem wir ihre Leistung steigern. Wir haben Phosphat gleichmäßig auf dem Acker verteilt; es versickert im Boden und wir können es nicht mehr zurückholen. Wie sollen dann noch zehn Milliarden Menschen ernährt werden? Haben Global Footprint Network und seine Forscher dies berücksichtigt und im Blick?

  5. hans sagt:

    Ich fürchte so einfach wird das mit dem Untergang nichts wie hier alle meinen. China baut die letzten paar Monate 2019 soviel PV zu das es an schwachen Tagen für die Stromversorgung von D. reichen würde.

    https://www.top50-solar.de/newsclick.php?id=312444&link=https%3A%2F%2Fwww.iwr.de%2Fnews.php%3Fid%3D36169

  6. Hallo Hans, ist ja völlig richtig, es gäbe viele Möglichkeiten, Dinge zu ändern, nur will sie niemand nutzen, nicht in diesem Land und schon gar nicht vor 2o38. Haben sie Frau Klöckner bei Plasberg gehört ? Ich weiß, es war schmerzhaft, das gebrabbel anhören zu müssen, dieser Ministerin ist unsäglich. Sie labert nur, was soll man von solchen Leuten erwarten ? Die Faktenlage ist so, es wird erst 2o38 einen Kohleausstieg geben, wenn die Kohle alle ist. Vorher passiert gar nichts, es sei denn die Regierung wird zum Teufel gejagt. Das gleiche gilt für Glyphosat, das wurde noch nicht einmal thematisiert. Frühestens 2o22, das bedeutet 3 weitere Jahre breitflächig Gift.Was soll man da noch reden ? Sinnlos.Vielleicht mit Bronski auf den Mond ?Da bleibe ich besser zu Hause und widme mich dem hoch die Tassen ! Auf dem Mond ist es sowieso zu heiß oder zu kalt.

  7. hans sagt:

    Hallo H. Winter,
    wenn ich der Meinung wäre das es von der derzeitigen Bundesregierung abhängt ob die weltweite Energiewende gelingt oder nicht würde ich wohl tatsächlich alles verloren geben. Mir ist auch klar das nicht die Grünen in China, USA oder VAE die Macht übernommen haben. Das sind die Länder von denen ich Beispiele eingestellt habe die letzten Tage, aber die Bespiele zeigen das die Energiewende unaufhaltbar auf dem Weg ist und zwar aus ökonomischen Gründen. Es ist nur die Frage ob es schnell genug geht und da ist es schade was derzeit in D. gemacht wird. Ich bin jetzt schon gespannt wie im September das angekündigte Klimaschutzgesetz aussehen wird.
    Energie kann auf Dauer nicht wirklich knapp und teuer werden wenn es technisch möglich ist unbegrenzte Mengen für 2 Cent KWh im Sonnengürtel und 4 Cent KWh in D. mit PV zu erzeugen. Deshalb geht es um Umbau nicht Abbau. Dabei wird es natürlich Gewinner und Verlierer geben. Wenn wir nichts machen gibt es nur Verlierer. Deshalb besteht die Gefahr das wir aus Angst vor Veränderungen Selbstmord begehen.

  8. hans sagt:

    Man sollte zuerst einmal das machen was problemlos möglich ist und dann sehen wo man steht. Davon gibt es mehr als genug. Wenn jemand die Befürchtung hat das unsere Politik das nicht kann habe ich dafür jedes Verständnis. Es ändert aber nichts daran. Das im Juni erreichte ist wohl eher Zufall

    https://www.top50-solar.de/newsclick.php?id=312566&link=https%3A%2F%2Fwww.iwr.de%2Fnews.php%3Fid%3D36176

  9. Hallo Hans, ist mir schon klar, dass wir hier die Welt nicht retten. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass wir beim Verursachen der Misere ganz vorn dabei sind.Wir haben unverhältnismäßig viel pro Nase verursacht, sollten also auch unverhältnismäßig viel tun um gegen zu steuern. Tun wir nicht. Selbst die kleinste Besteuerung der Fliegerei wurde gleich heute von Herrn Altmaier wieder abgewürgt.Wie soll das mit solchen Leuten etwas werden.

  10. Reinhard Thomala sagt:

    Sehr geehrter Herr Niekisch, Ihre Kolumne in der Wochenendausgabe 13/14.07 der FR hat mich, wie so viele zuvor von Ihnen verfasste und hervorragend formulierte Beiträge zu diesem Leserbrief veranlasst. Ich habe kurz nach Erscheinen des Romans “ Der Planet schlägt zurück“ (1.Auflage 1993/2.Auflage 1995) von Anton-Andreas Guha, ehemaliger Redakteur der FR, dessen in Tagebuchform verfasste Horrorvision gelesen und mit wohligem Grausen gedacht…na so schlimm wird’s schon nicht! Nachdem ich nun den Roman zum dritten Mal gelesen habe und mit heutigen Schlagzeilen vergleiche, hält sich meine Zuversicht in überschaubaren Grenzen. Als Zyniker könnte ich anmerken, dass mir mit 74 Jahren wohl hoffentlich das Schlimmste erspart bleibt!? Die Parallelen jedenfalls zu den visionären Anmutungen des Autors sind unglaublich bedrückend.
    Nein, ich hoffe und bin sogar ziemlich zuversichtlich, dass die junge Generation um Greta Thunberg u.v.a. die Politik wieder?- endlich in die richtige Richtung führt.
    Das Buch von A-A Guha sollte als Pflichtlektüre für Politiker eingeführt werden. Leider gibt es besonders unter „Apokalypse für Deutschland“ (AFD) viele Legastheniker!
    Bitte, Ihr jungen Leute- macht weiter mit FFF und rettet Euch( und auch ein bisschen uns?).
    Rette, wer noch retten kann, oder rette sich wer kann!
    …so lasst uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen…“ (Martin Luther/ Hoimar v.Ditfurth)

  11. hans sagt:

    Hallo Herr Winter, natürlich haben sie recht, aber die letzten Wahlergebnisse und Umfragen setzten die Regierung gewaltig unter Druck. Ein CDU Abgeordneter sagte die Tage wenn es noch ein paar mal über 35 Grad wird haben die Grünen 40%. Ich sehe in meinem Umfeld auch ein nie erwartetes Umdenken. Die Aussage so kann es nicht weiter gehen ist Mehrheitsfähig. Das ist absolut neu. Ich glaube nur das die Damen und Herren von ihren Lobbyisten so fehlinformiert sind, seit vielen Jahren, das sie gar nicht wissen was sie machen sollen. Ich habe die Tage gelesen das die im Juni fast passierten Stromausfälle durch Leerverkäufe am Regelenergiemarkt ausgelöst wurden. Solche Leerverkäufe waren noch vor 2 Jahren nicht möglich. Das ganze erinnert an den Finanzmarkt. Deregulieren bis zum Zusammenbruch. Die wissen wirklich nicht was sie tun, oder doch Geld verdienen um jeden Preis. Es kann auch sein das sie versuchen ,wie eigentlich Frau Merkel seit über 10 Jahren , Aktionismus vorzutäuschen. Es bleibt spannend.

  12. hans sagt:

    So sieht der Weg zur Weltenergiewende aus. Afrika hat auch mit die höchsten Zuwachsraten bei PV. Das Thema Fluchtursachen kann man bei mit erledigen.

    https://www.zdf.de/nachrichten/heute/kenia-setzt-auf-windkraft-praesident-startet-mega-windanlage-100.html

  13. hans sagt:

    das 75 Prozent seines Strombedarfs mit erneuerbaren Energien erzeugt. Die Regierung hofft auch darauf, dass günstige Strompreise Kenia für Investoren interessant macht.
    Das habe ich aus dem Link raus kopiert. Fällt da jemand was auf? Kenia erzeugt 75% seines Strombedarfs mit EE und will damit günstige Strompreise erreichen. Ob dann in dem Land auch Einschränkungen und Verzicht auf der Tagesordnung stehen?

  14. hans sagt:

    Man sollte auch mal sagen wenn man was gut findet was unsere Regierung macht. Das was ich unten als Link einstelle liest sich sehr gut und zeigt klar in Richtung Energiewende und wohl auch erfolgreiche Fluchtursachenbekämpfung.

    https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/kenia-setzt-auf-solartechnologie-319544

  15. Klaus Philipp Mertens sagt:

    Die Wirtschaftsweisen empfehlen der Bundesregierung eine CO?-Steuer. Was wäre von diesen Sachverständigen denn anderes zu erwarten gewesen? Wer es sich finanziell leisten kann, der zahlt eben für den Schaden, welchen er dem Klima und damit der Menschheit zufügt. Und wer es sich weniger oder gar nicht leisten kann, erhält über eine Umverteilung einen Teil der Steuer zurück. Eine spürbare Reduzierung der Treibhausgase ist bei diesem System nicht zu erwarten. Ähnliches gilt für den Emissionshandel. Im günstigsten Fall werden sich die Mengen an Umweltgiften nicht weiter erhöhen. Aber exakt dieses Quantum ist bereits zu viel.
    Steuern erweisen sich immer dann als besonders wirksam, wenn es um die Abgaben auf wirtschaftliche Erträge geht. Ein gutes Beispiel dafür ist die Erhöhung der Unternehmenssteuern, die im Wesentlichen zu Lasten der Kapital- und Anteilseigner gingen. Das Wehklagen ist riesig, wenn Politiker darüber öffentlich nachdenken. Nicht zuletzt der Sachverständigenrat sieht dann das System der (gar nicht freien) Marktwirtschaft bedroht. Tatsächlich geht es ums Grundsätzliche. Aber ohne eine grundsätzlich neue Weichenstellung sind Klimakatastrophen samt ihrer Folgen vorprogrammiert und irreversibel.
    Würden beispielsweise die Erträge von Braunkohlekraftwerken extrem höher besteuert als die von Sonne- und Windkraftwerken, gäbe es bereits zur Mitte der 2020er Jahre keine Energie aus fossilen Brennstoffen mehr. Denn deren Weiterbetrieb wäre dann auch ein betriebswirtschaftlicher Unsinn.
    Auch den Liebhabern von SUV-Vehikeln würde der klimaschädliche Spaß schnell vergehen, wenn diese Fahrzeuge als LKWs eingestuft würden – inklusive der Pflicht zur Erlangung eines LKW-Führerscheins, der Einführung einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h (eingebaute Motordrosselung) und eines generellen Parkverbots in Innenstädten.
    Ebenfalls wäre eine Maut für die Einfahrt in Innenstädte, etwa in Höhe des Preises für eine ÖPNV-Monatskarte, zu erwägen. Die Besteuerung von Kerosin analog der Margen bei Superkraftstoff für PKWs wäre ein erster Schritt zur ökologischen Umstrukturierung des Luftverkehrs.
    Und selbst bei vermeintlich kleinen Dingen könnte man gegensteuern. So bei den Scheuer-Rollern (E-Scootern). Den Mietunternehmen, welche diese anachronistisch anmutenden Gefährte in den Städten platzieren, sollte eine Sicherheitskaution pro Roller in Höhe von 1.000 Euro abverlangt werden. Schließlich muss jeder Gewerbetreibende, der den öffentlichen Raum für das Aufstellen von Werbeschildern etc. nutzt, dafür eine Gebühr entrichten, Jahr für Jahr.
    Man könnte sehr viel tun. Man muss es nur wollen. Und man benötigt dazu entschlossene, mutige und vor Korruption gefeite Leute in Politik und Verwaltung. Letzteres könnte das größte Problem sein.

  16. Manfred Schmidt sagt:

    CO2-Ausstoß zu besteuern wird CO2-Ausstoß verhindern?
    Gute Frage….
    In erster Linie wird es darum gehen, CO2-Ausstoß zu verringern bzw. zu vermeiden.
    Aber, die Rettung ist nahe, findige Unternehmen gehen das Problem aktuell so an, dass das CO2 aus der Luft herausgesaugt werden kann.
    Dies im großen Stil könnte helfen, ein Anwachsen des Austoßes zu verhindern
    und im Idealfalle ihn sogar zu verhindern. Das gefilterte CO2 endet nach einem komplexen Prozess als Granulat und kann z.B. in Gewächshäusern in der Pflanzenaufzucht verwendet werden.
    So versprechen es die auf diesem Gebiet tätig gewordenen Unternehmen.
    Versuche laufen inzwischen in Canada, sogar in Texas(!) und auch dahingehende Aktivitäten in der Schweiz sind mir bekannt.
    Dies könnte, wenn in großem Stil einsetzbar und bis neue technologische Lösungen gefunden sind helfen, die CO2-Zielsetzungen einzuhalten oder sich ihnen entscheidend anzunähern.
    Man kann sich im Internet über den Stand der Dinge was CO2-Absaugen aus der Luft betrifft, unter diesem Link informieren.
    https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/oekonomie/erste-kommerzielle-anlage-filtert-co2-aus-der-atmosphaere-13372431

  17. Hallo Hans, Hallo Herr Mertens, wie eingangs beschrieben,die Menschheit kämpft ums Überleben, aber anscheinend weiß sie es noch nicht. Es ist ja nicht so, dass sich nicht genügend Experten fänden, die diese Situation betsätigten, aber es scheint nichts zu verändern. Die Denkfähigkeit des Menschen darf also bezweifelt werden. Nur das hilft nicht weiter. Dabei ist die Problemlage relativ einfach. Wir dürfen kein CO2 mehr in die Atmosphäre blasen. Warum tun wir es dann ? Es gibt Interessen, die dem entgegen stehen, normalerweise finanzieller Natur. Bei uns die Braunkohleindustrie, die nichts auslässt um ihre Pfründe zu verteidigen. Bis 2038 ! Dann ist die Kohle wohl alle, danach sollen noch 40 Milliarden Steuergeld versenkt werden. Schlimmer noch die Ölindustrie, verbandelt mit der Autoindustrie, die weltweit seit Jahrzehnten dran arbeitet, ihre Pfründe zu verteidigen. Und so fort .Man will also gar nicht das richtige tun, sondern mit dem wie es ist weiter Geld verdienen, das ist der ganze Witz. Und die Menschheit lässt es geschehen. Mit demokratischen Mitteln ist da wohl nicht viel zu machen, da kann Greta mit den Schülern noch lange demonstrieren. Letztlich mangelt es eben an der Denkfähigkeit, wie im Leserbrief wg. Ebermanns Heimatbegriffartikel bechrieben.

  18. Lennard Alswede sagt:

    Kein zusätzliches Geld mehr sollte in die Umweltverträglichkeit bzw. Emissionsminderung von Bussen und Zügen fließen (Ausnahme eventuell: reine Stadtbusse). ÖV-Geld sollte lieber in verbesserte Fahrpläne mit häufigen Fahrten und Nachtbedienung fließen. Dann würden etliche Autofahrer umsteigen auf Bahn und Bus.
    Beweis: Die Verkehrsmittelwahl. Sieben Prozent des Personenverkehrs geschieht mit ÖV (öffentlicher Verkehr, Bahn und Bus). 93 Prozent geschieht mit mobilem Individualverkehr (MIV, =Auto). Etwa die Hälfte des ÖV fährt bereits einigermaßen umweltverträglich ( Elektrozüge, O-Busse, Straßenbahnen, Erdgasbusse). Also geht es nur noch um 3,5 Prozent der gesamten Umweltbelastung durch Personenverkehr. Geht man davon aus, dass im durchschnittlichen Bus/Dieselzug zehn Fahrgäste sitzen, dann kämen wir auf etwa 0,35 Prozent Verbesserung der gesamten Umweltbelastung durch Personenverkehr, wenn wir auf einen Schlag alle Züge und Busse auf Elektroantrieb umstellen würden. Peanuts! Teuer und lächerlich wenig Gesamteffekt! Die Autoindustrie lacht sich ins Fäustchen wie bei Stuttgart 21: Milliarden werden angeblich für den ÖV ausgegeben, ohne dass es für Fahrgäste Verbesserung gibt. Beim Auto ist der Effekt um Zehnerpotenzen größer: Mit einer Senkung des Treibstoffverbrauchs bei Autos um zehn Prozent würden wir die Umweltbelastung durch den gesamten Personenverkehrs um 9,3 Prozent senken (Geschwindigkeitsbegrenzungen, leichtere und schwächere Autos, Radarkontrollen).
    Das ist immer noch viel zu wenig. Der ÖV muss um ein Vielfaches gesteigert werden, damit Autofahrer umsteigen können. Nicht kleckern, sondern klotzen!

  19. Claus Reis sagt:

    Stoppt die CO2–Steuer! Jetzt und sofort und bevor Merkels Unheilskabinett das Ganze in einem Gesetz festmachen kann. Die Bürger Deutschlands sind bereits jetzt mit einer Steuerlast, auch mit einer sogenannten Ökosteuer, in einem Rahmen belastet, der weitere Abgabenerhöhungen einfach nicht mehr zulässt. Die Bundesregierung hat doch nur darauf gewartet, endlich einen Grund für weitere Steuererhöhungen zu finden. Da schiebt man die Aktivitäten der Greta Thunberg in den Mittelpunkt, um vom eigenen Politikversagen abzulenken. Billiger geht es wirklich nicht. Merkel & Co. sollten sich endlich zu ihrem politischen Scherbenhaufen bekennen und eingestehen, dass sie in Sachen Umweltschutz völlig versagt haben und am Ende doch nur gezwungen sind, die Flüchtlingskosten in Höhe von rund 23 Milliarden Euro pro Jahr zu decken. Da muss dann auch eine als CO2–Abgabe getarnte Steuererhöhung herhalten. Dass damit nicht automatisch ein Gramm an CO2–Ausstoß vermieden und kein Quadratmeter Boden von der Versiegelung verschont bleibt, das soll dem geschröpften Steuersklaven verborgen bleiben. Verbleibt als Fazit die Frage: Wie kaputt haben Merkel und ihre Helfer dieses Land gemacht?

  20. Hubert Schäfer sagt:

    Das Bild von Herrn Söder auf dem E-Mountainbike entspricht doch total dem Kommentar von Herr Herl: Ein übergewichtiges Fahrrad mit Rambo-Charme soll von den genauso aufgeblähten Autos auf unseren Straßen ablenken. Notwendig ist eine totale Abkehr von der momentan üblichen Methode, dass das nächste Auto größer und schneller sein muss. Das gilt natürlich auch für Fahrräder: Das neue ist mit Motor und damit schwerer, was passiert mit dem alten Fahrrad? Jede Menge Altmetall und damit auch nicht klimafreundlich.
    Solange solche klotzigen Apparate angeboten werden, gibt es für mich keine Alternative zu meinen alten Drahteseln.

  21. Albert Henkel sagt:

    Wie uns die Nachrichten sagen, ist die Niederschlagsmenge in Hessen im Juli nur bei 25 Prozent der Normalmenge. Diese Entwicklung wird sich sehr wahrscheinlich fortsetzen. Was machen unsere Politiker? Keine Ahnung! Allerdings wird das Wasser weiterhin verschmutzt: Gülle, Industrieabwasser, Plastikmüll, Munitionsablagerungen aus dem Zweiten Weltkrieg etc.
    Ist es nicht an der Zeit, einmal über großdimensionierte Meerwasseraufbereitungsanlagen nachzudenken? Wenn die Gletscher geschmolzen sind, die Quellen der Flüsse weniger werden, muss man überlegen, was zu tun ist. Aber besser heute anfangen! Es wird so weit kommen, dass man Versorgungsleitungen – ähnlich wie beim Strom – legen muss damit die Bevölkerung versorgt werden kann. Und vielleicht ist das ja eine Möglichkeit, den Meeresspiegel – wenn man global daran arbeitet – etwas am Ansteigen zu hindern. Blödsinn?? Vielleicht! Ich bin kein Wissenschaftler, aber überlegen sollte man schon dürfen.

  22. hans sagt:

    zu @ Albert Henkel
    Meerwasseraufbereitungsanlagen werden sicher noch eine sehr wichtige Rolle spielen, aber nicht zum senken des Meeresspiegels sondern Flächen zu bewässern die man zum Anbau von Nahrungsmittel benötigt. Die dadurch automatische Bekämpfung des Klimawandels ist ein Abfallprodukt.

  23. hans sagt:

    Mir ist diese Diskussion viel zu abstrakt. Ich habe in 3 sat einen sehr guten Beitrag zum Thema gesehen. Das irgendwelche Partys nicht mehr weiter gehen können kommt darin aber nicht vor.

    https://www.3sat.de/gesellschaft/makro/energiewende-am-scheideweg-100.html

  24. Franz Fuchs sagt:

    „So sieht der Weg zur Weltenergiewende aus. Afrika hat auch mit die höchsten Zuwachsraten bei PV. Das Thema Fluchtursachen kann man bei mit erledigen.

    https://www.zdf.de/nachrichten/heute/kenia-setzt-auf-windkraft-praesident-startet-mega-windanlage-100.html

    Hans, Kenia hat die 75% dank seines hohen Wasserkraft-Anteils, den Deutschland so aber nicht hat. Es ist aber noch ein sehr unterentwickeltes Land, beim BIP pro Kopf trennen Kenia und Deutschland je nach nominal oder KKP die Faktoren über 26 oder über 14, das sind Welten.
    Jetzt schon emittiert aber ein Kenianer 1,26 t CO2-Äquivalente pro Jahr und Kopf nach Zahlen der WP. Reines CO2 natürlich weniger, aber die Äquivalente sind doch das Klimarelevante. Und jetzt lassen Sie mal Kenia mit Deutschland aufschliessen beim BIP, dann steigen auch die Äquivalente zwangsläufig, auch bei noch mehr Prozenten als 75%.

    Die „Weltenergiewende“ mit der „Klimarettung“ zusammen jedenfalls funktioniert nicht bei Wachstum, auch der noch unterentwickelten Länder.
    Auch die wollen ja alle nicht weiter zurückbleiben.
    Da können auch die Grünen und FfF nichts daran ändern mit ihren Luftschlössern oder Demos.

  25. Franz Fuchs sagt:

    Jetzt mal ganz hart und ohne jede Sentimentalität, lieber Hans: Ein Malocher der ganz alten Schule produzierte noch direkt selber materielle Güter mit seiner schwieligen Hände Arbeit, schied er dann aus dem aktiven Arbeitsleben aus, war doch bereits statistisch nach wenigen Jahren Rente der Ofen seines Lebens aus und er bezog eine viereckige Holzkiste, bis er dann endgültig zur Braunkohle oder in das Feuer ging.
    Hans, ich kenne doch die Sprache der alten Malocher, nicht nur der im Pütt. Die heutigen sog. „Senioren“ erzeugen jedoch kaum noch direkt materielle Güter, die jeder aber zum blanken Leben braucht, bei ihrem langen Leben jedoch im „Ruhestand“ gebrauchen und verbrauchen sie jedenfalls ein Vielfaches dessen, was an materiellen Gütern einem Malocher noch zur Verfügung stand. Die hohe Produktivität heute pro Arbeitskraft durch Mechanisierung, Industrialisierung, Roboter usw. jedoch entsteht durch die Ausbeutung der materiellen Ressourcen des Planeten, und die Ansprüche der vielen Milliarden Menschen heute werden auch immer noch immer grösser, mehr Menschen, mehr Ansprüche, mehr Verbrauch der begrenzten, also sehr endlichen Erd-Ressourcen. Selbst Bausand wird global immer knapper, Trinkwasser ebenfalls, Aufbereitung von Brauchwasser jedoch braucht weitere begrenzte Ressourcen und begrenzte und verfügbare Energie. Wir und die nächsten Generationen werden zwar noch weitere Techniken dafür erleben, aber die irreversible Abreicherung aller Rohstoffe innerhalb erdgeschichtlich kurzer Zeit dabei ist das nun immer grösser werdende globale Problem dabei. Friede, Freude, Eierkuchen ist da dann nicht mehr an der Tagesordnung, lieber Hans.

  26. hans sagt:

    zu @ Franz Fuchs
    Haben sie sich den Link angesehen den ich gestern von 3 SAT eingestellt habe. Das Energieproblem ist lösbar und Energie ist schon einmal gar nicht begrenzt. In Afrika kann für 2 Cent KWh Strom mit Solar erzeugt werden und Siemens baut Meerwasserentsalzungsanlagen die 3 KWh für einen m³ brauchen. Wenn die Menschheit untergeht dann weil sie zu gierig und dumm ist, nicht weil es unvermeidbar ist. Zumindest auf einige 100 Jahre gesehen.

  27. Franz Fuchs sagt:

    Hans, den Film bei 3SAT hatte ich mir doch vorher angesehen. Prof. Wolfgang Irrek betonte ja auch das Energiesparen für die Zukunft, ausserdem wurde mehrfach auf Speicher mit Batterien oder mit Redox-Flow-Speichern hingewiesen. Schon jetzt allerdings gibt es Probleme mit den für beide Speicherungen benötigten Rohstoffen in der Menge und bei sämtlichen Umweltbelastungen damit. Afrika hat zwar bessere Bedingungen für Solarstrom aus Photovoltaik-Modulen wegen der Nähe zum Äquator, aber wenn auch da dann unser Lebensstandard erreicht werden soll, verschärft sich das global noch sehr viel mehr. Ein hochentwickeltes Land wie Norwegen hat doch heute schon viel mehr Prozente als Kenia, ca. 98%, aber seine Emission an CO2-Äquivalenten ist 8,74 mal so hoch pro Kopf und Jahr wie in Kenia. Bei den reinen CO2-Emissionen emittiert ein Norweger mit 6,78 t pro Jahr und Kopf zur Zeit 21,19 mal so viel wie ein Kenianer. Die Zahlen stammen aus WP, gerechnet habe ich selber für die Faktoren eines Vergleichs beider Länder.

    Hans, 2 Cent pro kWh mit Photovoltaik hat noch keinen Speicher für die Nacht enthalten, auch durch Photovoltaik werden reines CO2 und CO2-Äquivalente noch emittiert, auch dann noch einige 100 Jahre lang. Meerwasserentsalzung ist für Kenia zwar eine Option, für die vielen Binnenländer, wie Niger, Mali, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik, Sambia, Simbabwe, Botsuana, Südsudan, Burkina Faso in Afrika ja eher mal nicht. Auch dort aber wollen die Menschen vermutlich mal alle so gut leben wie die in Norwegen. Aber die absoluten Emissionen von Treibhausgasen sollen ja nun bald mal auf Null heruntergehen in den nächsten Jahrzehnten, nicht Jahrhunderten, lieber Hans (!).
    Sogar negative Emissionen halten Klimaforscher ja nun unbedingt für notwendig, damit die Pegel an den Teibhausgasen in der globalen Atmosphäre sich sehr rasch wieder den niedrigen Werten von vor wenigen Hundert Jahren angleichen.

    Wie sollen schon in Norwegen die Bürger von positiven 6,78 t CO2 und 8,74 t CO2-Äquivalenten pro Kopf und Jahr nun sehr bald auf negative Emissionen kommen? Das aber geht dann alles nicht zusammen mit der weiteren Entwicklung der jetzt noch unterentwickelten Länder, alleine schon mal in Afrika,dann kommen aber noch andere Kontinente dazu.

    Darum schrieb ich ja von den Luftschlössern, von denen auch die Grünen oder die FfF immer noch konstruierend träumen.
    Hans, wachen Sie mal langsam auf.

  28. Franz Fuchs sagt:

    Hans, Siemens entwickelte High-Tech-Anlagen zur Meerwasserentsalzung mit Ionentauschern, noch für Pilot-Projekte mit sehr wenig Strombedarf und auch erste größere Anlagen, Alltagstauglichkeit längerfristig aber doch auch noch offen, ebenso die ganze Bilanz für alle Emissionen, Strombedarfe über die Lebensdauer inklusive aller Entsorgungen und mit allen Nebenfolgen ausserdem.
    Siehe auch da:
    https://www.geo.de/natur/oekologie/3497-rtkl-meerwasserentsalzung-meer-salz-hoffnung
    Sehen Sie aber auch mal hier die Probleme in Palma und in ganz Mallorca, selbst mit neuen Anlagen ist das Meereswasser doch noch voller Ionen und Molekülen und Partikeln, die doch keiner im Trinkwasser dann haben will.
    Lesen Sie doch auch noch mal da:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Solare_Meerwasserentsalzung
    https://de.wikipedia.org/wiki/Meerwasserentsalzung

    Mallorca, der Tourismus, die Hin- und Zurückflüge und die Party, die ja überall weitergehen soll…..

  29. Franz Fuchs sagt:

    Mallorca-Probleme-Link:
    http://www.sonnenseite.com/de/umwelt/dramatische-wasserkrise-auf-mallorca.html

    Einen schönen Abend noch damit für alle Lesenden.

  30. hans sagt:

    zu @ Franz Fuchs
    Es ist auch mir völlig klar das die bevorstehende große Transformation kein Zuckerschlecken wird. Es wird aber nicht viel bringen nur darüber zu klagen das die Menschen nicht aufhören Auto zu fahren oder in den Urlaub zu fliegen. Zumal es bei diesen beiden Beispielen um Energie geht. Diese ist nun mal nicht begrenzt verfügbar sondern preiswert unbegrenzt. Man muss nur! die Energiewende machen. Man muss den Menschen auch sagen das diese auch Chancen birgt. Es sind schließlich viele Milliarden an Euros die derzeit in Benzin Öl oder Gas gehen umzuverteilen. Man sollte sich dabei ansehen was die Wissenschaft sagt. Mir ist schon bekannt das es eine Wahrscheinlichkeit gibt das wir es nicht schaffen die Klimakatastrophe zu verhindern. Wenn das alle so sehen wie sie ist diese wahrscheinlich sogar sehr hoch. Ich bleibe jedoch dabei das es gute Ansätze gibt die auch die Chance haben in einer Lösung zu münden. Mit dem was ich jetzt als Link einstelle lässt sich ein Land wie Kenia von den von ihnen genannten 75% EE auf 100% bringen
    https://stiftung-solarenergie.de/
    Die CO2 Belastung die sie bei Norwegen anführen wird, ohne das ich mich da wirklich auskenne, wohl hauptsächlich vom Verkehr kommen. Ich denke da ist das E Mobil auch ein guter Ansatz.
    Das Thema Meerwasserentsalzung ist aber wohl ein Schlüsselthema. Wobei es dabei entscheidend auf den Strompreis ankommen wird und da sind die Preise die in den letzten Monaten bei PV aufgerufen werden im Sonnengürtel der Erde der Durchbruch. Was diese Preise für Folgen haben konnte man auch heute in der FR in dem Bericht über DESERTEC lesen. Das Problem auf Mallorca ist das die Energie dort zu teuer ist. Das kann sich jetzt ändern. Deshalb ist das auch sogar ein gutes Beispiel. Ihr Link ist schon ein paar Jahre alt. Wenn wir genau so viele Jahre weiter sind hat sich das Problem wohl erledigt. Also kann auch da die Party weiter gehen.
    Was will ich eigentlich mit diesem Satz sagen? Die große Energiewende birgt genau so viele Chancen wie Risiken. Wenn man das den Menschen nicht sagt wird sie im Ansatz scheitern.

  31. Franz Fuchs sagt:

    @hans

    „Zumal es bei diesen beiden Beispielen um Energie geht. Diese ist nun mal nicht begrenzt verfügbar sondern preiswert unbegrenzt. Man muss nur!“

    Leider nein und ein Denkfehler, denn alle Windräder und Sonnenkollektoren brauchen doch auch noch Rohstoffe (zum Teil seltene, aber alle sind ja begrenzt verfügbar, auch nicht voll recycelbar), brauchen Platz (zur Aufstellung, auch begrenzt verfügbar), brauchen Kapital (auch begrenzt verfügbar) und auch noch Personal und Infrastruktur für Herstellung, Wartung und Entsorgung, ebenfalls begrenzt verfügbar, halten auch nicht ewig und sind ja ausserdem stark vom Wetter abhängig, müssen genehmigt werden und mit Stromleitungen angeschlossen werden. Unbegrenzt können Sie auch weder eine Insel noch ein Land damit voll stellen, besonders noch wenn Touristen kommen sollen, die sich an unberührter Natur erfreuen wollen. Preiswert hängt davon ab, wie stark die Sonneneinstrahlung ist und wie beständig, wie stark der Wind weht und ebenfalls wie beständig, beides können Menschen aber nicht nach Bedarf einschalten, wenn sie gerade gerne Strom hätten, also werden auch noch Speicherungen extra gebraucht, für die ganz genau das gleiche gilt. Übrigens strahlt selbst die Sonne nicht unbegrenzt lange und unbegrenzt viel Energie ab, auch das darf nicht vergessen werden, was auf der Erde davon ankommt, hängt stark von der geografischen Breite ausserdem noch ab und von der Tageszeit und den Wolken, also von dem Wetter.

    Aber wir müssen nicht mal Milliarden Jahre warten, bis die Sonne ausgebrannt ist, sondern bis dahin ist es sehr wahrscheinlich, dass die Erde mal wieder von einem größeren Asterioden getroffen wird und einer der Supervulkane wieder einmal ausbricht oder die Bewegungen aus der Plattentektonik mal wieder eine große Katastrophe verursachen.

    „Ich denke da ist das E Mobil auch ein guter Ansatz.“

    Auch bei Norwegen mit seinem jetzt schon hohen Anteil an E-Mobilität lassen sich bei voller Umstellung die Emissionen von Klimagasen nur gering reduzieren, weil auf alle Derivate aus der Kohlenstoff-Chemie dabei nicht verzichtet wird und nicht verzichtet werden kann. Auch durch jeden Strom aus anderen Quellen, als den fossilen Quellen, werden Treibhausgase emittiert, lieber Hans, Sie können es daraus selber entnehmen:
    http://www.europarl.europa.eu/news/de/headlines/society/20180301STO98928/treibhausgasemissionen-nach-landern-und-sektoren-infografik

    http://www.europarl.europa.eu/news/de/headlines/society/20190313STO31218/co2-emissionen-von-autos-zahlen-und-fakten-infografik

    Um auch noch alle Derivate aus der Kohlenstoff-Chemie auch noch über Stromerzeugung über Methanisierung aus dem Luft-CO2 (oder über dem sehr begrenzten Biogas, also nicht möglich) synthetisieren zu können, müsste die Stromerzeugung dann noch mal exorbitant erhöht werden, über alle Ausbauziele der nächsten Jahrzehnte noch sehr weit hinaus.

    „Also kann auch da die Party weiter gehen.“

    Aber eben nur noch sehr begrenzte Zeit. Offenbar sträuben Sie sich noch gegen diese Einsicht, dass die nun immer stärker auftretenden Folgen der Industrialisierung seit einigen wenigen Jahrhunderten nicht durch noch mehr Industrialisierungen ausgemerzt werden können, auch wenn sie sich euphemistische dann „grüne Industrialisierung“ nennt.

    Sparen jedoch scheint bei Ihnen aber immer noch überhaupt nicht vor zu kommen.Da muss eine innere Blockade vorhanden sein, weil dadurch ein Weltbild erschüttert werden könnte. Diese Denkfehler hatte aber bereits Karl Marx gemacht, da er von einer unendlich möglichen Ausbeutung des Planeten ausgegangen war.

    Darum mache ich jetzt mal hier auch einen Punkt in dieser Debatte mit Ihnen, lieber Hans.

  32. hans sagt:

    zu @ Franz Fuchs
    Die Begründung von ihnen das Energie nicht unbegrenzt zur Verfügung steht ist einfach nur komplett falsch.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare_Energien#Sonnenenergie_(Strahlungsenergie)
    Ich habe mal einen Link eingestellt über das Potential von Solarenergie. Bei Wind und Wasser ist es nicht viel anders. Diese Mengen alleine von Solar würde ich bei dem derzeitigen Weltenergieverbrauch zum Vergleich schon als unbegrenzt bezeichnen und das nur bei Solar. Deshalb sind ihre Argumente auch alle falsch. Wenn man in D. alle Häuser und Hallen belegen würde wäre schon viel erreicht. Dazu was mit Desertech angedacht war, dazu ein bisschen Wind und der Fall ist erledigt. Ein Speicherproblem gibt es schon wenn man sich das einreden will und die Wasserstoffwirtschaft wird auch einen Beitrag leisten. Welchen wird die Zukunft zeigen. Das Thema wie es funktionieren kann wenn der Wind nicht weht oder die Sonne nicht scheint wird aber hauptsächlich über Netze gelöst werden müssen. Dazu sollte eine EU Energieunion einen großen Beitrag leisten können. Windkraftanlagen die mehr als 1500 km von einander entfernt stehen haben keinerlei Abhängigkeit von einander. Bei den Themen Vulkanausbruch oder ähnliches haben sie natürlich recht. Der von ihnen so sehr herbeigesehnte Untergang wird schon irgendwann kommen.

  33. Franz Fuchs sagt:

    Ich zitiere aus dem Link von Hans:
    „Die Basis für die erneuerbaren Energien bilden die drei Energiequellen Kernfusion der Sonne, Gezeitenkraft aufgrund der Planetenbewegung und Geothermie des Erdinneren.“

    Das hört mal sowieso alles auf, auch die Kernfusion in der Sonne, ganz genau so wie ich es ja nannte, Energie daraus ist also NICHT UNBEGRENZT!

    Und zur NUTZUNG aller dieser Energien in Vergangenheit, Gegenwart und in der Zukunft brauchen wir doch technische Gerätschaften mit Rohstoffen und auch WIEDER Energien aus dem Berg- und Tagbau inklusive der fossilen als Grundstoffe der Chemie und auch von Medikamenten zum Beispiel, auch die sind eher erschöpft durch ihre inzwischen bereits starke Abreicherung in den Vorkommen, nicht nur Rohstoffe aus der nachwachsenden Natur! Auch hochkonzentrierte Erze sind immer weniger mehr vorhanden!
    Alle meine Argumente sind daher richtig gewesen! Mit Wasserstoffwirtschaft haben Sie übrigens nur H, aber noch kein C in der Chemie für Werkstoffe oder Medikamente!

    Den Untergang jedoch sehne ich nicht herbei, der kommt ja schon von ganz alleine. Handelskriege sind ein Vorläufer davon, vor den echten Kriegen um alle Ressourcen, auch noch um Wasser und so weiter.

  34. Franz Fuchs sagt:

    „Windkraftanlagen die mehr als 1500 km von einander entfernt stehen haben keinerlei Abhängigkeit von einander.“

    Auch das ist falsch, lieber Hans.
    Für großflächige Wetter- und Windlagen sind das keine Entfernungen in Ost-West oder Nord-Sud Richtungen.
    Das alte Desertec im MENA-Raum ist doch auch schon längst tot, auch wenn Sie offenbar noch davon träumen!

  35. Franz Fuchs sagt:

    Wer sich für die Windsysteme der Erde interessiert, den verweise ich auf Kalmen, Rossbreiten und andere Suchbegriffe. Und dabei sind das lediglich statistische Grössen mit immer dabei noch auftretenden Abweichungen.
    Beim Klimawandel dann sowieso.
    Aber das war es dann für mich, zumindest mal für heute.

  36. hans sagt:

    zu @ Franz Fuchs
    Als Überschrift für ihren Beitrag haben sie gestern einen völlig aus dem Zusammenhang gerissenen Satz aus einem umfangreichen Bericht den ich aus WIKIPEDIA verlinkt habe benutzt. Geht argumentativ noch weniger? Die Frage sollen die Leute beantworten die den von mir eingestellten Link komplett gelesen haben.
    Natürlich soll man möglichst schnell aufhören Kohlenstoffe zu verbrennen, weil man die für anderes braucht. Das sie zu einem Befürworter einer möglichst schnellen Energiewende werden überrascht mich jetzt doch.
    Zu ihrer Beruhigung kann ich ihnen sagen das PV im Regelfall keine Rohstoffprobleme hat. Silizium ist aus diesem Planeten in Massen vorhanden.
    Das Windanlagen die mehr als 1500 km auseinander liegen einen hohen Anteil an gesicherter Leistung darstellen können ist auch dann richtig wenn sie es energisch bestreiten. Ich stelle jetzt mal ein Bild ein an dem man das erkennen kann. Wenn man dann noch weiß das Solar und Wind sich sehr gut ergänzen ist eigentlich klar dass das was ich über Netze geschrieben habe richtig ist. Das Bild habe ich nicht hier rein bekommen . Deshalb stelle ich mal den Text der bei dem Bild gestanden hat ein.

    Da wir im europäischen Verbundnetz sind, tritt der Fall der Dunkelflaute nicht auf.
    Um das mathematisch zu verstehen mal das Stichwort „zentraler Grenzwertsatz“ googeln. Siehe z.B. hier: http://www.elektronik.htw-aale…ebungen_Grenzwertsatz.htm
    Die Korrelation von Wind bricht mit steigender Entfernung zweier betrachteter Punkte auf der Erde linear gegen 0 zusammen, und erreicht ebi etwa 1500km den Wert 0 (0,05 um korrekt zu sein, wegen der saisonalen Schwankung,im Winter mehr, im Sommer weniger, soweit man im Bereich der Klimazone „Westwinddrift“ bleibt. )
    Der zentrale Grenzwertsatz sagt nun, dass die Standardabweichung der Variabilität der Windstromerzeugung (Nacht + Tag) und der PV-Stromerzeugung (Bewölkung) immer schmäler wird, je mehr nicht korrelierte Gebiete zusammen geschaltet werden. Sprich der Output wird immer gleichmäßiger, die Restschwankungen reduzieren sich in Bereiche wo sie trivial mit bestehender Wasserkraft und Biomasse ausgeglichen werden können.

    Zusammen geschaltet ist heite alles von hier bis Saigon, und demnächst (Die Projekte für Lückebnschlüsse sind schon in Bau ) alles von hier bis Kapstadt. Nur die Leistungsfähigkeit muss noch erhöhrt werden.

    Ich vermute aber dass Du das nicht verstehen wirst oder willst, die EE-Gegner rennen da immer gegen Adam Ries(e) an und wollen nicht glauben, dass es ihre geliebte Dunkelflaute in grösserer Asudehnung nicht gibt.

  37. Hallo Hans, Hallo Herr Fuchs, mir scheint , sie drehen sich im Kreise. Angesichts der Lage in diesem Land, zumindest was die Klimakrise angeht, keine Besserung zu sehen und für September die Ergebnisse der Klimakommission , ich fürchte, damit wird sich nichts ändern. Diese Regierung ist auf keinem Gebiet bereit, gegenwärtige Zustände zu ändern. Weder beim Klima noch in der Landwirtschaft, noch beim Verkehr, noch sonst irgendwo. Selbst die Grünen scheinen mir nicht genügend Durchschlagskraft zu haben, weder die in Hessen noch die in Bad.-Württ. ,vielleicht die in der EU, muss man abwarten.Generell kann man sagen, dass gegenwärtig keine Besserung eintreten wird, auch der neue IPCC Bericht wird da nichts ändern, es gibt vielleicht wieder ein paar neue Absichtserklärungen, eine minimsle CO2 Abgabe, Also alle Frau/Mann auf zur Demo am 20.September !!! Wenn genügend Leute kommen, so ein paar Mio vielleicht, beginnen die in Berlin dann doch zu zittern. Und von den ganz Reichen werden wieder ein paar auswandern, das ist doch ein schöner Gedanke. Und jetzt gute Nacht .

  38. Franz Fuchs sagt:

    @ Hans

    Gehen Sie mal bitte davon aus, das ich sämtliche relevanten Artikel in der WP zur Stromerzeugung, der Energie allgemein, auch der Klimafrage komplett gelesen habe.

    Aber nun zu einzelnen Aspekten Ihres letzten Kommentars. Wieviel Silizium es in der Erdkruste gibt, ist mir bekannt. Für das Silizium in PV-Modulen jedoch können Sie keinen Sahara-Sand verwenden, den Sie auf Dächer packen. Damit PV-Module auf Dächer kommen, braucht es aber nicht nur Silizium alleine, auch andere Rohstoffe noch usw., auch darüber diskutiere ich bei Nachfrage gerne weiter, aber nicht immer sofort.

    Jetzt aber schreiben Sie ganz plötzlich von Windanlagen, die mehr als 1500 km auseinander liegen. Wie viel in Europa oder im MENA-Raum denn?

    Den zentralen Grenzwertsatz können Sie für Europa und den MENA-Raum aber NICHT anwenden, denn auch da liegen wir erstens komplett auf der Nordhalbkugel und zweitens ist dort also auch noch komplette Nacht über viele Stunden, auch noch im Sommer vorhanden. Das bewirkt auch, das die PV-Leistung einen starken Tagesgang zwischen den Peak-Werten um die Mittagszeit bei FREIEM Himmel (!) hat und NULL in der Nacht, denn auch der Mond macht mal Pause am Himmel. Bei Bewölkung, Regen, Nebel, Schnee bricht ausserdem die Leistung weg.

    Und die Windleistung in ganz Europa und dem MENA-Raum ist NICHT korrespondierend für alle diese Ausfälle und Abfälle bei der Leistung, kann da also nicht ausgleichen und dem Bedarfsgang anpassen ohne Speicher verschiedener Arten oder zugeschalteter Regelleistungen, die aber ja vorgehalten werden müssen!

    Was einer der Vordenker für Desertec darüber später denkt, können Sie hier lesen:

    https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/6190-rtkl-interview-desertec-ist-zu-klein-gedacht

    „Da wir im europäischen Verbundnetz sind, tritt der Fall der Dunkelflaute nicht auf.“

    Auch das ist falsch, das Hauptproblem ist aber die kalte Dunkelflaute für Europa auf der Nordhalbkugel.

    Mit solchen Zitaten liegen Sie falsch:

    „Ein Speicherproblem gibt es schon wenn man sich das einreden will….“

    Und auch damit:

    „Zusammen geschaltet ist heite alles von hier bis Saigon, und demnächst (Die Projekte für Lückebnschlüsse sind schon in Bau ) alles von hier bis Kapstadt.“

    Das ist definitiv heute nicht der Fall für die da notwendigen, sehr grossen Leistungsflüsse und auch so realistisch und politisch zur Zeit und auch noch in naher Zukunft nicht zu erwarten, Hans, mindestens bis zum Ende dieses Jahrhunderts. Sie träumen da, denn das Internet ist dazu nicht geeignet und ist selber bereits ein sehr grosser Stromverbraucher geworden, deckt seinen Verbrauch selber aber aus lokalen Quellen und braucht auch noch richtige Notstrom-Aggegate, meistens mit Dieselmotoren, wie auch z.B. Kliniken diese brauchen. Lediglich für Kleinverbraucher reichen dann Akkus eine kurze Zeit lang.

    Die Klimadebatte, lieber Hans, macht Ihnen nun einen Strich durch die einfache Rechnung, denn dort wird ja gefordert, auf ALLE FOSSILEN Energiequellen zu verzichten, also auch noch auf das importierte Erdgas für die Gaskraftwerke für Regelenergie.

    Und neben der Stromerzeugung hat der Wärmesektor einen energetisch noch höheren Anteil an Klimagas-Emissionen und Bedarf. Und mit Wärmepumpen sind die erreichbaren Temperaturen auch sehr begrenzt, mehr als 100° C sind da nicht mehr drinnen für Prozesse in der Industrie.

    Kochen im Haushalt über Wärmepumpen durfte da auch wegfallen.

  39. Franz Fuchs sagt:

    Da das inzwischen zu einer reinen Fachdebatte mutiert, der ich aber nicht ausweiche, sehe ich aber reine Zukunftsmusik zu spielen, wie es Hans macht, nicht sonderlich mehr als sinnvoll hier an.
    Nicht ich mache jedoch die Probleme, die Hans offenbar nicht mal sehen will und sie negiert, oder sie ignoriert.
    Übrigens gibt es für ganz Eurasien bei Pflasterung der ganzen Strecke von Portugal bis
    Wladiwostok oder Peking mit PV-Modulen noch komplette Dunkelphasen, nicht nur im Winter alleine, lieber Hans, und immer einen Tages- und Jahresgang.

  40. Franz Fuchs sagt:

    Ehe ich es vergesse:
    Selbst ganz Eurasien plus ganz Afrika mit riesigen HGÜ-Leitungen gewaltiger Dimensionen komplett verkabelt bietet noch nicht die Voraussetzungen für den Ausgleich, von dem Hans ja träumt. Was das für die Emissionen ebenfalls noch bedeuten würde, mal ganz zu schweigen.

    An das Sparen jedoch denkt Hans immer noch nicht, sondern sogar noch an neuem Gigantismus.

  41. Franz Fuchs sagt:

    Nur zur Info für Mathematik-Interessierte:
    Der zentrale Grenzwertsatz beinhaltet eine Aussage zur statistischen Verteilung rein zufälliger(!) Variabler, die sich der Gauss-Verteilung annähern bei sehr grosser Zahl der Variablen, also dahin konvergieren.
    Zitat der htw Aalen:
    „Zentraler Grenzwertsatz

    Der „Zentrale Grenzwertsatz“ besagt, dass die Verteilung des Mittelwerts von n unabhängigen Zufallszahlen aus einer beliebigen Verteilung mit endlichem Mittelwert μ und endlicher Standardabweichung σ sich mit zunehmendem n immer mehr einer Normalverteilung mit Mittelwert μ und der Standardabweichung σ/√n annähert.“

    Den Hinweis darauf von Hans mit einer URL – als Link hatte das bei mir aber nicht funktioniert – habe ich dann selber gesucht und auch in einem Forum dann doch gefunden, mit einer auch fast wörtlichen, argumentativen Übernahme von Hans von dort, mit dem Titel:
    „Ist die Energiewende bereits gescheitert?“
    Forum: „Haustechnik Dialog“ Seite 322
    Die URL:
    https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/144879/Ist-die-Energiewende-bereits-gescheitert-?page=322

    Wer will, kann auch dort noch weiter lesen, ich habe dort aber nichts geschrieben, und erst jetzt da mal etwas gelesen in diesem Forum.

  42. hans sagt:

    Woran ich denke ist eher folgendes. Man wird die Massen der Menschen nie zum Sparen bringen wenn man nicht aufzeigt das man alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft hat. Deshalb ist eine Überschrift Die Party geht trotzdem weiter absolut kontraproduktiv. Es braucht ein klares Konzept das auch nachvollziehbar und glaubhaft ist. Wenn das erstellt ist kann man auch verlangen das gespart wird, aber in D. gibt es davon noch nicht einmal einen Ansatz zu erkennen. Zuerst das Sparen fordern ist die sicherste Methode das Ganze zum Scheitern zu bringen. Es gibt viele Studien zur Energiewende die könnte und habe ich hier auch schon eingestellt. Dann kommt Franz Fuchs wieder und sagt er weiß alles besser. Allerdings meist ohne Beleg. Das bringt uns alles nicht weiter deshalb steige ich jetzt aus der Diskussion aus.

  43. hans sagt:

    zu @ Jürgen H.Winter
    Ihre Erwartungen an die Grünen sind viel zu hoch. Man auch mit etwas mehr als 20% dieses Land nicht so verändern wie sie es gerne hätten. Wenn die Grünen das versuchen würden wären sie in der Opposition und würden gar nichts erreichen.

  44. Franz Fuchs sagt:

    Auch ich denke, Hans, dass es keinen Sinn ergibt, hier weiter das Thema zu diskutieren, da erst die Zukunft die weitere Entwicklung bei der Stromerzeugung, dem Klima, den Klimagasen, der Industrialisierung, der Energie und auch den damit zusammenhängenden grossen Fragen zeigen wird. Auf Klein-Klein kam es mir aber nicht besonders dabei an, weiche dem aber auch nicht aus. Darum keine konkreten Antworten oder Angaben mehr zu Studien und zu Projekten, die ich auch in der Regel kenne. Ich will auch niemanden überzeugen, seine Meinung deswegen nun bald zu ändern, höchstens nachdenklich zu machen und die bisherige Meinung erneut und ständig wieder zu überprüfen, ob auch da Wachstum noch immer weiter möglich ist, so wie es viele noch glaubten und weiter glauben.

  45. Franz Fuchs sagt:

    Das update von Bronski habe ich allerdings erst jetzt gelesen.

  46. Hallo Hans, besonders hoch waren meine Erwartungen an die Grünen nicht, was die im Europaparlament bringen muss man abwarten, in Hessen und Baden-Württ. kann man sie vergessen. Es ist einfach so, dass die Probleme so groß sind, das die Menschheit damit nicht fertig wird. Es fehlt ein schöner Sommer, wie 1959, da war ich bei der Bundeswehr im Emsland, da haben wir monatelang Feuerwehr gespielt, im Wald. Nicht auszudenken, was da heute passieren würde…Für die Menschen in diesem Land wäre es eine Schulstunde, die vor Augen führt,wo wir uns heute schon befinden, leider.

  47. Franz Fuchs sagt:

    Auch für die Grünen gilt also das Müntefering Zitat, ist ja interessant.

    „Geschichten vom Franz“ für die Kinder, aber nicht die von dem Fuchs, ich kenne ja auch noch Christine Nöstlinger vom Vorlesen ….. 😉

  48. hans sagt:

    zu @ Franz Fuchs
    Eine Frage hätte ich dann noch. Sie stellen am 09.08. um 11:41 Uhr einen Link von GEO ein. Der, wenn man ihn liest, meine Position massiv stützt. Sie haben wahrscheinlich nur die Überschrift gelesen. Diese hört sich negativ an. Ich habe zwar kein Datum gefunden gehe aber davon aus dass das Interview einige Jahre alt ist. Nichts desto trotz absolut lesenswert. Da steht z.B. drinnen das man bei großräumiger Energieerzeugung, ähnlich Desertec kaum noch Speicher benötigt. Danke das sie uns so etwas eingestellt haben. Es sagt genau das Gegenteil aus von dem aus was sie schreiben. Jetzt meine Frage. Warum machen sie das?

  49. hans sagt:

    zu @ Franz Fuchs
    Lesen sie eigentlich nur Überschriften? Das was sie im Haustechnikforum am 09.08. unter der Überschrift: Ist die Energiewende schon gescheitert, verlinkt haben stützt auch meine Position massiv. Wollen sie sich eigentlich selbst widerlegen? Ich bin übrigens auch kein Fachmann sondern lese im Internet solche Berichte wie sie da zwei verlinkt haben. Also nochmal Danke. Warum schreiben sie dann das Gegenteil?

  50. hans sagt:

    Nochmal an alle die hier mitlesen. Genau so wie bei GEO kurz und einfach beschrieben ist es. Die Energiewende ist möglich und das auf Dauer ohne steigende Preise. Man muss dazu keine Partys absagen sondern sich auf den Weg machen. Das es dazu eine Anschubfinanzierung braucht ist schon klar.

  51. hans sagt:

    Das update von Bronski habe ich auch erst jetzt gelesen. Das ansteigen der Weltbevölkerung ist natürlich ein großes Problem. Um das zu ändern muss man den allgemeinen Lebensstandart anheben. Wobei wir wieder bei der weltweiten Energiewende wären und dem was ich weiter oben schon von Kenia verlinkt habe. Sorry mir fällt da keine andere Möglichkeit, die auch noch die Chance hat zu funktionieren , ein.

  52. Franz Fuchs sagt:

    Hans, Sie irren sich.
    Ihre Position wird nur vordergründig gestützt, auch wurde immer auf angepasst grosse Speicher verwiesen, die Sie ja negierten. Bei der Mathematik haben Sie schon einen Fehler mit den 1500km gemacht, denn auf den ganzen Erdball ist eine Vernetzung über starke Stromkabel nicht sinnvoll auszudehnen wegen der Verluste und Risiken dabei.
    Und bei strikter Beachtung der Klimaziele nun und in Zukunft kann ich Ihre Haltung bereits widerlegen.
    Wenn Sie sich darauf beziehen sollten, dann steckt auch da ein Denkfehler drinnen:
    https://www.greenpeace-energy.de/blog/wissen/energiepolitik/dunkelflaute/

    Wer immer sagt, so wird es funktionieren in der Zukunft aufgrund meines Modells, der macht immer einen Fehler, denn erstens könnte es höchstens so funktionieren wenn zweitens das Modell angemessen ist und drittens die Prämissen auch noch zutreffen.
    Hans, ich kenne den Wissenschaftsbetrieb gut genug, um auch da noch die Marktmechanismen zu erkennen, was herrschende Meinungen betrifft.
    Übrigens belege ich alles, was ich schreibe, bleibe keine Antworten schuldig, erwarte aber auch Belege und Antworten im Gegenzug.

    Schiessen Sie ruhig damit los, ich werde dann aber auf Denkfehler und Widersprüche achten.

  53. Franz Fuchs sagt:

    Aber zuerst belege ich selber mal noch meine eigene, obige Aussage zu Eurasien plus Afrika:
    Aufgrund allein der Längengrade in Ost-West-Ausdehnung von Portugal bis Wladiwostok in dieser Zone ist vollkommene Dunkelheit noch in dieser gesamten Zone für Stunden enthalten mit PV-Leistung nahezu Null, weniger als 1% Peak. Die PV-Leistung + Windleistung = nahezu Windleistung alleine und die müsste dann genau dem Strombedarf dieser ganzen Zone ganz alleine entsprechen, alle Jahre zu allen Tagen ohne die Speicher und Puffer aus der Wasserkraft (Pumpspeicher). Wir wollen Bedarfsdeckung aber ohne neue Überkapazitäten, die dann ja abzuregeln wären. Biogas als künstlicher Erdgasersatz und aus Überschüssen der Landwirtschaft wird auch dann immer mehr obsolet werden wegen der Nahrungserzeugung und der Abkehr von der Wegwerf-Mentalität.

    Aus der Klimadebatte ergibt sich aber die aktuelle Forderung, auf sämtliche fossilen Quellen zu verzichten, auch noch auf Erdgas. Damit sind Erdgasimporte kein Zukunftsmodell mehr und damit auch die ausgedehnten Erdgasverteilungsnetze für Heizzwecke, früher gab es die noch für Stadtgas aus der Kohle-Verkokung. Künstliches Methan und auch Wasserstoff aus späterem Überschuss-Strom aus nicht fossilen Quellen als Speicher oder Puffer für Strom über dem momentanen Bedarf bräuchte dann für Power to Gas to Power ein ja inzwischen doch aus Klimagründen obsoletes Verteilungsnetz, das ja für fossiles Erdgas unterhalten wurde mit allen seinen Kosten und Risiken.
    Ist das dann aber auch noch ökonomisch, das ist die weitere große Frage bei Bedarfsdeckung ohne alle Überkapazitäten?
    Im übrigen ist das Energiesystem seit der Industrialisierung auf der Erde mit der Reihenfolge von fossiler Kohle, Erdöl, später auch Erdgas und auch noch Uran im letzten Jahrhundert eine ganz lange evolutionäre Entwicklung, aber die Klimafolgen merken wir nun doch alle. Auch die Entwicklung der Erdbevölkerung bis heute folgte dieser evolutionären Entwicklung mit dem ganz steilen Anstieg parallel zur Industrialisierung. Auch die FR berichtete darüber, hatte jedoch keine Kommentare da mehr zugelassen, siehe Bronski-Text in der Einleitung im update oben!

  54. Franz Fuchs sagt:

    Der nächste Denkfehler bei diesem ganzen Zonen-Denken von Desertec 1.0 bis 3.0:
    Warum sollte Norwegen für den Rest der Zone, auch für Deutschland, seine Talsperren nun zu Pumpspeichern umbauen? Das kleine Nord-Link-Kabel hat gerade mal 1,4 GW und wird erst voraussichtlich 2020 in Betrieb genommen, Strom nach Süddeutschland bringt das auch noch nicht ohne den weiteren innerdeutschen Ausbau, den viele Bürgerintiativen doch auch noch behindern.
    Warum sollte aber z.B Griechenland ohne Wegezoll und Wegelagerei so einfach Strom nach Deutschland aus den Wüsten Nordafrikas leiten, wo doch ausserdem keine stabilen Regimes die Regel zur Zeit und weiter absehbar sind?
    Beide Länder litten auch unter Deutschland und Griechenland fordert doch noch hunderte an Milliarden von Deutschland deswegen.
    Und auch in Polen ist das alles noch nicht vergessen, wenn Deutschland als „Vorreiter“ nun schon wieder den Ton in Europa offen angeben will!

    Politik, Hans, ist jedenfalls keine Klempnerei von reinen Technikern oder Ingenieuren.

    Und nun warte ich auf Hans oder andere.

  55. Franz Fuchs sagt:

    Der Fehler von Hans, auf den zentralen Grenzwertsatz mal so locker zu verweisen, ist ja nun auch glasklar geworden, weil ich gerade nicht nur die Überschriften lese, sondern die Artikel und Studien immer komplett!
    Aber Schwamm drüber, Hans.

  56. Franz Fuchs sagt:

    Aber bevor Hans doch wieder solche abwegigen Fragen in die Welt setzt wie:“Lesen sie eigentlich nur Überschriften?“
    Desertec 1.0 sollte mit HGÜ-Leitungen von 100GW nach Mitteleuropa gerade mal 15% des europäischen Strombedarfs decken als reiner Durchschnittswert und da waren auch keine PV-Anlagen ohne eigene Speicher dafür gedacht, lieber Hans!
    Müsste man halt auch noch wissen!
    Was heute Gregor Czisch macht und schreibt, können Sie ja selber recherchieren.
    Und was schreiben andere Experten aktuell:

    „Energietechnik
    Klimaschutz erfordert effiziente Stromspeicher“

    Suchmaschinen dafür anwerfen.
    Speicher bei PV müssen also dabei sein.

    Hans am 07.08. um 16:10 aber noch:
    „Ein Speicherproblem gibt es schon wenn man sich das einreden will und die Wasserstoffwirtschaft wird auch einen Beitrag leisten.“

    Wer redet sich nun was ein, lieber Hans, bei PV, bei Wind, bei Überschriften, und so weiter und so fort?
    Da bin ich aber ganz entspannt nicht dabei.

  57. Franz Fuchs sagt:

    Lieber Hans, es wird uns nun wohl relativ wenig anderes übrig bleiben, als eine Versorgungssicherheit aus möglichst eigener Kraft für Strom, Wärme, Chemie usw. in allen Sektoren(!) aufzubauen und dazu gehört auch die Sicherheit der Rohstoff-Versorgung bei Einhaltung der Klimaziele und der meteorologischen und politischen Großwetterlagen. Ihre Träume eines Strom-Netzes bis Saigon und Kapstadt werden Träume bleiben, mindestens in diesem Jahrhundert.
    Und Chinas neue Seidenstrasse verfolgt doch chinesische Interessen einer imperialen Weltmacht mit Aufrüstung an allen Fronten und dem Schaffen von Abhängigkeiten mit grossen Erpressungspotentialen. Die USA haben das längst schon selber erkannt.
    Russland denkt ja ähnlich, Indien steht an der Schwelle zur strategischen Grossmacht, fragen Sie alle diese Mächte doch auch mal nach den wahren Taten und Emissionen, nicht nur nach den wohlfeilen Bekundungen zum Weltklima aus rein taktischen Gründen.

    Daran gilt es aber auch noch zu denken, lieber Hans, an diesem WE und auch noch viel länger.

  58. hans sagt:

    zu @ Franz Fuchs
    Ich habe nochmal ihren Link zu der Zeitschrift GEO gelesen. Das Wort Großspeicher findet sich darin nicht, aber den klaren Hinweis das man keine braucht schon. Meinen sie das was sie verlinken oder ist das beliebig wie es gerade passt?
    Sie haben jetzt selber das Thema Norwegen angesprochen und darauf hingewiesen das die norwegischen Großspeicher wohl nicht für Europa zur Verfügung stehen werden. Wie kommen sie denn darauf. In Norwegen schmelzen die Gletscher im Eiltempo dahin. Dieses Wasser braucht das Land aber um die derzeitige Energieversorgung zu sichern. Deshalb hat Norwegen großes Interesse an einem Netz über das sie überschüssigen Wind und Solarstrom beziehen können. Natürlich ist das erste HGÜ Kabel aus D. alleine zu wenig, aber in der Nordsee ist ein Kabelnetz am entstehen bei dem schon einige GW zusammen kommen weil Nordseeanrainerstaaten nicht nur D. und Norwegen sind. Die anderen machen da auch mit. Es gibt also in Europa genügend Großspeicher. Ich denke das wissen sie. Deshalb vorbeugend die Aussage das Norwegen bestimmt nicht mit macht.
    Stromüberschüsse sind nicht wirklich ein Problem. Man muss nur die Vorrausetzungen schaffen das sie in die Wärmesenke gehen können. Da wird viel mehr Energie gebraucht als im Strombereich und Wärme lässt sich gut speichern. Das gilt auch für den Verkehr. Also der Strombereich kann ruhig Überkapazitäten haben. Es müssen nur die Vorrausetzungen geschaffen werden das diese in die Wärme gehen können. Das ist derzeit nicht der Fall.

  59. hans sagt:

    zu @ Franz Fuchs
    Bevor sie sich weiter über die politische Weltsituation auslassen möchte ich ihnen meine Meinung sagen wo ich das erste große Netz der Zukunft sehe. Es ist derzeit ein großes Netz zwischen den Nordseeanrainerstaaten am entstehen. Es beteiligt sich Norwegen, Schweden ( die haben übrigens auch Großspeicher)Dänemark, D., Belgien ( sie steigen bis 2025 aus AKW aus und in Offshore ein weil sie eine sicher Stromversorgung wollen)Niederlande, GB und Irland. Eine Anbindung an Island ist auch immer wieder im Gespräch. Im Westen Europas ist auch ein massiver Ausbau von EE im Gang. In Spanien,( seit dem Regierungswechsel) Marokko ( bezieht derzeit seinen Strom aus Spanien deshalb gibt es schon ein Netz)und Portugal( hat mit dem Ausbau der EE seine Finanzkrise besiegt) Die beiden Regionen wird man verbinden ob Frankreich mit macht oder nicht. Ich kann mir nicht vorstellen das sie auf Dauer an ihren Bröselreaktoren fest halten. Das wird dann ein Netz mit riesigen Speichern im Norden und extrem guten Solar und Windbedingungen im Süden sein. Das auch politisch keine Probleme haben wird. Marokko wird froh da mit machen zu können. Dieses Netz wird die Basis der Energiewende bilden. Ob und wie sich der Süden und der Osten an oder ausschließt wird man sehen. Es wird eine Ausdehnung von geschätzt 3000 km haben. Da gibt es keine Dunkelflauten

  60. hans sagt:

    sindhttps://www.tvnow.de/shows/auslandsreport-2040 Wie viele Partys abgesagt worden sind geht aus dem Beitrag über Kopenhagen nicht hervor. Ich vermute keine. Da scheint aber eine Stadt auf dem richtigen Weg. Klimaneutral bis 2025

  61. Hallo Hans, Hallo Herr Fuchs,ich verfolge schon geraume Zeit ihre Diskussion und bin beeindruckt von ihren Kenntnissen. Es ist ja eigentlich gar nicht so sehr eine Frage von Technik, sondern eine Frage von Wollen im allgemeinen. Man höre sich im Freundeskreis um, wie denn die Stimmung ist zum Thema Klima und evtl. Gegenmaßnahmen. Die meisten finden das Thema nutzlos, was soll man denn machen, die machen doch sowieso was sie wollen. Dass es ein Problem gibt, ja, ok, ach lass mich in Frieden mit dem Kram. Es wird allgemein verdrängt. Es gibt einige im weiteren Bekanntenkreis, die stellen das Ganze in Abrede und erzählen von verschiedenen Theorien, die haben eine gewisse Vorstellung von dem was läuft,aber der ganze Hype ist Unsinn. Soweit meine nicht repräsentative Umfrage. Nun unsere Regierung. Weigert sich mit Händen und Füßen, überhaupt etwas nennenswertes zu tun. Auf keinem Gebiet, es gibt anscheinend für die Politik keine Umweltprobleme. Weder beim Trinkwasser, noch in der Landwirtschaft oder im Verkehr. Keine Sofortmaßnahmen wie Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit, Streichung der Subventionen im Flugverkehr und beim Diesel. Erhöhung der KFZ Steuer für größere Hubräume, nichts, nirgendwo. Wenn also überhaupt irgendwas passieren soll brauchen wir eine andere Regierung. Damit wir die bekommen, müssen wir auf die Straße und demonstrieren, meinetwegen mit FfF auf jeden Fsll am 2o.September, am besten da , wo man lebt. Da fällt es am meisten auf ! Auch wenn nur 1o Mann auf der Straße stehen, die Wirkung ist besser, als wenn ich nach Frankfurt gehe und da stehen dann 20001 auf der Straße. Es hilft jetzt keine Theorie mehr, jetzt muss Druck gemacht werden.

  62. hans sagt:

    zu @ Jürgen H.Winter
    Ich gebe ihnen recht. Das nötige wird von der Politik nicht wirklich kommen. Zumindest nicht aus Klimaschutzgründen. In meinem Bekanntengreis gibt es schon Menschen die von der Politik mehr erwarten. Das sieht man ja auch an den Umfrageergebnissen der Grünen. Ich würde es schon gut finden wenn Regel geschaffen werden die es ermöglichen das die überschüssige Energie in die Wärme geht. Wenn das beim Klimaschutzgesetz im September raus kommt wäre es schon ein großer Fortschritt. Was aber derzeit passiert ist folgendes. GB ist die letzten Jahre aus der Kohle ausgestiegen, Belgien steigt bis 2025 aus der Atomenergie aus, Obama hat die EE massiv auf einmal begonnen zu fördern , China ist Weltmarktführer bei dem Ausbau der EE. in Nordafrika entsteht ein riesen Solarpark nach dem andern, Portugal hat mit EE die Finanzkrise besiegt u.s.w. Das hat alles genau 0 zu tun mit Klimaschutz und die verantwortlichen Leute sind
    auch nicht alle Grün geworden. Das alles passiert aus rein , wenn man es so nennen will, neoliberalen Gründen. Es rechnet sich und man kann damit viel Geld verdienen. Das es dem Klima hilft ist ein Abfallproduckt. Da die EE in rasantem Tempo immer noch immer billiger werden wird sich das alles noch verstärken. Die alte Energiewelt versucht für sich mehr oder weltweit gesehen weniger zu retten was noch zu retten ist. Die Frage ob das so kommt sehe ich als entschieden an. Es ist nur zu befürchten das es spät oder zu spät kommt. Mit welchen Folgen auch immer. Noch ein Interessanter Beitrag von Claudia Kempfert

    https://www.3sat.de/wissen/nano/gespraech-mit-claudia-kemfert-100.html

  63. hans sagt:

    https://www.bing.com/videos/search?q=rhein-hunsr%c3%bcck+kreis&view=detail&mid=F426B81ADBF36790B100F426B81ADBF36790B100&FORM=VIRE
    Das imponiert mir eigentlich am meisten. Das es mit dem heutigem Stand der Technik möglich ist kann ich mir vorstellen. Die Menschen müssen mit ihrer Energiewende aber schon vor ca 15 Jahren angefangen haben. Das hätte ich klar für unmöglich gehalten.

  64. hans sagt:

    Die heutige Aussage von AKK kann man nur begrüßen. Der Umbau unseres Energiesteuer und Abgabensystems ist das wohl wichtigste Thema um die Energiewende in D. voranbringen zu können. Ich bin gespannt was am 20.09 auf den Tisch kommt.

  65. Hallo Hans, sicher passiert viel, nur es wird so nicht reichen. Berufenere Leute haben doch z.B. festgestellt, dass allein der Bitcoin Unsinn mehr Strom benötigt, als alle EE Anlagen weltweit herstellen. Der Strom dafür soll aus der Mongolei kommen, da erdort, weil aus Braunkohle besonders billig ist. Auch die Wirtschaft steuert schon gegen, das Krisengeschrei, heute abend im ZDF, mninus 8%, da wird man natürlich gegensteuern müssen. Warum denkt man dann gleich, dass das herhalten muss, um die Klimafrage klein zu reden ? Müssen wir denn immer Milliarden Überschüsse machen ? Als nächstes wird es heißen, Arbeitsplätze, immer dasselbe.

  66. Ich habe den Link Claudia Kempfert angesehen,Absichtserklärungen, nichts anderes. Zu erklären wäre doch erst mal warum die Regierung die EE so massiv behindert hat in den vergangenen Jahren, jetzt eiern sie herum, Sprecher des Wirtschaftsministeriums, auch im ZDF, ja wir haben verstanden, wir müssen das verbessern, was aber effektiv passieren soll, Verweis aufs Klimakabinett und dessen Vorschläge und von da wird kommen, dass man in der gegenwärtigen Krise natürlich die Wirtschaft nicht zusätzlich belasten usw. usw.

  67. Helmut Lindner sagt:

    In der Analyse „Grün Gas geben aber richtig“ (FR v. 6.8.) fehlt ein entscheidender Aspekt. Bei der Nutzung von „Power-to-gaz“ wird CO2 als „zweite Komponente“ genannt, um z.B. Methan zu erzeugen. Dies ist aber m.E. gar nicht nötig und wäre in der Tat kontraproduktiv. Methan würde verbrannt, das entstehende CO2 würde mit Hilfe von H2 wieder zu Methan, um dann erneut verbrannt zu werden. Das ist reine Energieverschwendung! Viel besser wäre es, den Wasserstoff zu speichern und bei Bedarf mit Hilfe der Brennstoffzelle direkt in elektrischen Strom zu verwandeln. Mit ihm könnten dann beispielsweise Elektrofahrzeuge betrieben werden, ohne große und schwere Batterien herumzukutschieren. Wir müssen weg von der Verbrennungstechnologie mit ihrem schlechten Wirkungsgrad.

  68. hans sagt:

    zu @ Helmut Lindner
    Das Problem ist das Wasserstoff nicht so einfach zu Händeln ist wie Methan.

  69. Franz Fuchs sagt:

    @ Hans und andere, haben Sie sich denn nicht diese Studie in dem von mir verlinkten Artikel mal angesehen, in der ja auf Speicher in allen Ebenen, auch Groß-Speicher hingewiesen wird, denn das genau ist doch die Stromspeicherung über Gas als Technik Power to Gas to Power?
    Die Studie von Energy Brainpool finden Sie hier zum Download:
    https://www.greenpeace-energy.de/blog/wissen/energiepolitik/dunkelflaute/

    Und noch etwas zur Sprache: Klimaneutral ist nie etwas, was Menschen nun machen werden, denn alleine die heutigen CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre ändern die klimatischen Bedingungen weiter. Klima ist auch viel mehr als das CO2 in der Atmosphäre oder als die Emission alleine und mehr als die globalen Durchschnitts-Temperaturen über Land und Wasser, gemittelt ca. 0,87°C höher als vor 1850 nach IPCC, und die globalen Durchschnittstemperaturen über Land alleine, da sind es bereits 1,53°C.

    Quellen dazu, zum Teil mit Videos:
    https://www.aerztezeitung.de/panorama/gesellschaft/article/993515/weltklimarat-13-fakten-klima-ernaehrung.html

    https://www.tagesschau.de/ausland/klimawandel-ipcc-report-101.html

    https://www.zdf.de/nachrichten/heute/erderwaermung-und-raubbau-neuer-ipcc-sonderbericht-eine-warnung-100.html

    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Nach-dem-Alarm-des-Weltklimarats-Auch-Lebensgewohnheiten-muessen-sich-wandeln-4492859.html

    Hans, wenn Sie so etwas, was in diesen Links doch abgehandelt wird, mit Hinweisen auf einige neue technische Anlagen von Siemens oder Thyssen usw. kleinreden wollen, was wie Firmen-Propaganda klingt, dann ist das so, wie wenn ein anderer auf nationale oder globale Verkehrsprobleme mit Hinweisen auf VW oder Daimler und deren neue Autos antworten würde.

    Auf einige andere Aspekte in den Kommentaren von Hans und anderen später auch noch etwas mehr. Im Übrigen scheint Hans die Brainpool-Studie ja leider nicht zu interessieren, die sehr konkret ist, anders als das übliche Blabla von Claudia Kemfert oder Träume von supranationalen Stromnetzen, die auch mit 3000 km Ausdehnung nichts daran ändern, dass Photovoltaik nachts überhaupt keinen Strom liefert und im Winter nur einen kleinen Bruchteil vom Sommer liefern kann wegen der Einstrahlungswerte der Sonne an der Erdoberfläche, die nicht von den Grünen oder von Frau Kemfert oder anderen durch Blabla zu ändern sind.

  70. Franz Fuchs sagt:

    Eines aber heute schon noch, da Hans ja auch auf die Desertec-Projekte abhob. Da waren thermische Parabolrinnen-Kraftwerke geplant, keine PV-Anlagen!
    Als Besonderheit hatten die auch noch flüssiges Salz zur Stromlieferung für die Nacht über eine Wärmespeicherung, aber dazu gehörte dann auch noch eine Zusatzheizung extra dazu, wenn die Sonneneinstrahlung generell nicht reichte oder ausfiel wegen schlechtem Wetter. In Spanien wurde das auch bei Andasol ausprobiert und jedem, der dazu etwas sagen möchte, rate ich vorher wenigstens den ganzen Artikel in der WP zu Andasol von Anfang bis zum Ende mal komplett zu lesen. Afrika selber jedoch kann seinen erzeugten Strom gebrauchen und da kann er dann auch bleiben.
    In Marokko wird wieder eine andere Technik angewendet in Ouarzazate in Noor III.

    Einfach mal das Kraftwerk Ouarzazate selber im Internet suchen.

  71. hans sagt:

    zu @ Franz Fuchs
    Das Problem bei ihnen ist das sie mit Halbwahrheiten argumentieren. Sie sagen, zu recht, das PV im Winter nicht viel Strom erzeug. Es gehört aber halt auch zu dieser Aussage wenn man sie richtig einschätzen soll die Aussage das Wind im Winter sehr viel Strom erzeugt. Nämlich 40% seiner Jahresmenge. Es ist so das Wind und Solar sich sehr gut ergänzen. Also wenn viel Solarstrom erzeugt wird gibt es wenig Windstrom und umgekehrt. Solche Informationen lassen sie nahezu immer weg. Mit anderen Worten sie wollen Mitlesern keine Informationen rüber bringen sondern nur ihre Meinung durchsetzen. Warum auch immer.

  72. hans sagt:

    Das was ich gerade geschrieben habe kann auch gleich wieder am nächsten Beispiel erkennen. ES stimmt das bei den ersten Großkraftwerken in Nordafrika kein PV im Einsatz war. Soweit ihr richtiges Argument. Sie lassen aber die Information weg das sich das inzwischen geändert hat. Es werden hauptsächlich PV Kraftwerke gebaut und geplant in Nordafrika. Das habe ich übrigens schon mehrfach per Link belegt. Deshalb muss man sich bei ihnen immer fragen ob sie alle Informationen zu einem Punkt anführen

  73. hans sagt:

    zu @ Franz Fuchs
    Haben sie Studie von Greenpeace Energy eigentlich selbst komplett gelesen. Da steht drin das eine große Dunkelflaute über große Teile von Europa gehen kann alle 2 Jahre. Da steht aber auch drin das Strom selbst dann wenn man sich wie in der Studie beschrieben davor schützt Strom deutlich billiger wird. Diese Studie ist ein Argument die Energiewende schnellst möglich umzusetzen. Da steht z.B. auch drin das eine über einen Tag gehende Dunkelflaute mit den heute vorhandenen Speichern kein Problem darstellt. Warum schreiben sie dann immer das es ein Problem ist wenn in der Nacht keine Sonne scheint? Wieder die Frage, lesen sie was sie als Link einstellen? Aber davon abgesehen ist die Dunkelflaute die alle paar Jahre auftritt ein Problem. Darüber müssen wir nicht diskutieren. Nur ist es ein relativ einfach zu lösendes Problem. Wir haben in D. 20 GW Notstrom Anlagen. Bis wir das Thema mit Speichern endgültig gelöst haben müssen diese halt eine Woche in 2 Jahren laufen. Wir müssen nicht alles was bis 2050 gelöst sein soll heute schon benennen können.

  74. Franz Fuchs sagt:

    Hallo Hans und andere, zwischenzeitlich habe ich ein wenig im Archiv dieses Blogs gelesen, um mir ein besseres Bild davon machen zu können, wie Sie alle hier denken, argumentieren und damit „ticken“. Darum muss ich zurest mal eine eigene Aussage noch glattziehen zu den europäischen Stromnetzen, als ich schrieb, der von Hans herbeigesehnte grosse Zusammenschluss nationaler Stromnetze würde in diesem Jahrhundert nicht ,mehr stattfinden. Selbstverständlich habe ich auch keine Glaskugel, aber diese, ebenfalls spekulative Haltung entstand aus folgenden Überlegungen heraus. Wir haben in Deutschland 4 Netzbetreiber und eine Bundesnetzagentur. Da kann also nicht mach Belieben geschaltet und gewaltet werden, und auch Gerichte können alles überprüfen, Bürgerinitiativen und Naturschutzverbände können ebenfalls lange blockieren und sogar ganz verhindern. Trotz Mitgliedschaft in der EU bestehen noch nationale Souveränitäten und die Vereinigten Staaten von Europa sind in diesem Jahrhundert nicht in Sicht meiner Wahrnehmung nach, so dass über die Staaten hinweg so einfach kein Netzausbau beschlossen und dann auch noch durchgesetzt werden könnte gegen alle Widerstände von Staaten und Betroffenen hinweg.

    Mit der Verlinkung zu einem Propagandafilmchen aus dem Hunsrück in Rheinland-Pfalz haben Sie mir eine grosse Freude bereitet, denn das sorgte bei mir für grosse Heiterkeit:

    Nur glückliche Menschen waren da zu sehen, besonders die grüne Ministerin Ulrike Höfken in diesem Propaganda-Streifen, aber dazu denn später noch etwas mehr, auch zu den nun neuen Kommentaren von Hans.
    Übrigens, lieber Hans, ich kenne meine verlinkten Artikel und Studien sehr genau.

  75. Franz Fuchs sagt:

    Zu: @ hans sagt am 13. August 2019 um 19:51
    Halbwahrheiten bringen doch Sie, lieber Hans, lassen Sie mich doch mal antworten auf Ihre Halbwahrheiten seit vielen Jahren hier in diesem Blog!
    Wieviel PV im Winter weniger Strom als im Sommer bringt, das kann ich Ihnen nämlich Monat für Monat belegen, denn die Monatserträge von PV-Anlagen in Deutschland, auch auf Dächern von Häusern stehen z.B. hier:
    https://www.solaranlage-ratgeber.de/photovoltaik/photovoltaik-leistung/photovoltaik-ertrag-in-sommer-und-winter
    oder hier:
    https://www.pv-ertraege.de/cgi-bin/pvdaten/src/region_uebersichten_auswahl.pl/kl

    Aus der ersten Quelle abgelesen im November 17 kWh und im Juli 125 kWh als TYPISCHE WERTE für ganz Deutschland, auch für 2018 ergeben sich relativ wenige Abweichungen davon! Der Beweis:

    Aus der zweiten Quelle mit Eingabe aus Deutschlands Mitte von der massgeblichen geografischen Breite, das ist ungefähr Koblenz, ergibt sich ein Höchstwert von 146 kWh/kWpeak für den Juli und ein Niedrigstwert von 16 für den Dezember, Spanne damit sogar 9,13 : 1! Damit ergibt das sogar eine noch grössere Spanne!

    Und nun zu den Windstromerträgen als Spanne für 2018, hier zu finden:

    https://www.windbranche.de/wind/windstrom/windenergie-deutschland

    Höchstwert war im Januar mit 14,5 Mrd.kWh oder 14,5 TWh, Niedrigstwert war 4,4 im Juli, Spanne also nur 3,30 : 1!

    Was sagt Hans: “ …. das PV im Winter nicht viel Strom erzeug. Es gehört aber halt auch zu dieser Aussage wenn man sie richtig einschätzen soll die Aussage das Wind im Winter sehr viel Strom erzeugt. Nämlich 40% seiner Jahresmenge.“

    Völlig unlogisch, denn dann wäre im Sommer beim Wind ja mehr vorhanden, also 60 %.

    „Es ist so das Wind und Solar sich sehr gut ergänzen. Also wenn viel Solarstrom erzeugt wird gibt es wenig Windstrom und umgekehrt.“

    Da hat sich Hans also selber widerlegt mit seiner eigenen Zahl, aber man muss schon mehr in die Details und in die Zahlen gehen, lieber Hans!

  76. Franz Fuchs sagt:

    Um nun auch kurz jetzt noch auf das grünliche Propandafilmchen einzugehen:

    Am Ende kam das: „Zum Jahresende beträgt die Bilanz der Treibhausemissionen 0 Tonnen CO2!“

    So einen Unfug habe ich selten gesehen und gelesen, denn CO2 ist lediglich ein einzelnes Klimagas, neben vielen anderen Klimagasen, die aufheizen: Das wichtigste natürliche Klimagas ist der Wasserdampf siehe: „Wasserdampf ist das wichtigste natürliche Treibhausgas“

    http://www.oekosystem-erde.de/html/treibhausgase.html

    Neben CO2 ist Methan CH4 (im Erdgas und Biogas) mit seiner viel höheren Klimasensitivität als Kohlendioxid besonders bedeutend:

    https://www.mpimet.mpg.de/kommunikation/aktuelles/im-fokus/klimasensitivitaet/

    Aber auch noch andere Gase in der Atmosphäre, Klimagase siehe auch noch hier in diesem Diagramm:

    https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/atmosphaerische-treibhausgas-konzentrationen#textpart-4

    Und woher kommen die angeblich Null Tonnen in einer Bilanz in dem Filmchen? Gibt es keine Fahrzeuge und Maschinen mit Diesel- oder Benzinmotoren mehr im Hunsrück, keine Kohle-, Erdöl- und Erdgas-Heizungen mehr, keine Braunkohle-Briketts in den Baumärkten mehr Ende 2018? Sind die Traktoren der Bauern ohne Agrar-Diesel auf den Feldern unterwegs? Werden Bäume dort mit Elektro-Kettensägen im Forst gefällt?

    Anderswo wird der frische Astschnitt auch nicht verbrannt in Hackschnitzel-Kraftwerken, wie in dem Filmchen, sondern kompostiert für Düngungen und Bodenverbesserungen.

    Und wie wird das im Hunsrück gemacht? Nur noch mit Minaraldünger? Und wieviel CO2 wird bilanziert und anteilig im Hunsrück durch ein einziges T-Shirt generiert? 11 Kilo sind das nach dieser Quelle insgesamt und im Hunsrück noch mindestens 35% von diesen 11 Kilogramm, also ca. 3,9 Kilogramm:

    https://www.polarstern-energie.de/magazin/so-viel-energie-steckt-in-einem-t-shirt-wirklich/

    Wenn diesem Filmchen Wahrheitswert zu käme mit Null Tonnen CO2 bereits 2018, damit ein Übertreffen, nicht nur eine Einhaltung aller Klimaziele bis 2050 jetzt schon, dann wäre es doch völlig unverständlich, warum wir einen europäischen Netzausbau bis Spanien noch bräuchten, lieber Hans.

  77. Franz Fuchs sagt:

    @ hans sagt am 13. August 2019 um 20:19:

    „Wir haben in D. 20 GW Notstrom Anlagen. Bis wir das Thema mit Speichern endgültig gelöst haben müssen diese halt eine Woche in 2 Jahren laufen.“

    Auf der Seite 12 der Studie unten und in weiteren Seiten, auch in den Diagrammen, steht doch etwas zur Residuallast.

    Ich zitiere: „Auch die durchschnittliche Residuallast ist im Winter höher als im Sommer. Entsprechend den hohen Schwankungen der Einspeisung der erneuerbaren Energien sind auch die Schwankungen der benötigten Residuallast in den Wintermonaten höher. Im Januar könnten also durchschnittlich je nach Wetterlage 46 bis 68 GW zusätzliche Erzeugung benötigt werden.“

    Ihre 20 GW reichen daher nicht, und Adam Riese wird damit auch nicht Ihr Freund, aber immerhin lese ich nun zum ersten Mal etwas von notwendigen Speichern bei Ihnen, das ist also schon mal ein kleiner Fortschritt, lieber Hans.

    Jetzt aber nicht immer weitere Baustellen zur Ablenkung und zum Flicken Ihrer löchrigen Argumente mehr aufmachen, lieber Hans, denn mit solchen durchsichtigen Manövern kommt bei mir sowieso keiner durch.

  78. Franz Fuchs sagt:

    Jetzt ist mir aber noch ein weiteres grosses Loch in der Argumentation von Hans mit den Notstrom-Aggegaten mit insgesamt 20 GW eingefallen.

    Die können ja nicht so ohne weiteres in irgend ein öffentliches Netz zugeschaltet werden, das erfordert nämlich eine genaue Synchronisation in SPANNUNG, FREQUENZ und auch noch in der PHASE! Da nützen dann auch VIELLEICHT mögliche 100 GW ÜBERHAUPT nichts.

    in der BRD gibt es inzwischen 41,4 Mio. private Haushalte, wenn jeder zweite schon ein kleines Strom-Aggegat von 2.500 VA, oder ca. 2kW vom Discounter für ca. 200 Euro ZUKÜNFTIG mal besässe, wären das zwar 41,4 GW, davon hat die andere Hälfte aller privaten Haushalte überhaupt nichts davon, die nur an den öffentlichen Strom-Netzen hängen.

    Mit einfachen Milchmädchen-Rechnungen von Hans ist also da auch noch nichts gewonnen.

  79. Franz Fuchs sagt:

    Dazu aber auch dieser Artikel mit Video:
    „Risiko Blackout
    Die Illusion vom Notstrom“
    https://www.swr.de/odysso/die-illusion-vom-notstrom/-/id=1046894/did=23432056/nid=1046894/1cvcg5a/index.html

    Dafür brauchen wir aber auch Treibstoffe und Tanklager.
    Und Strominseln müssen aber auch noch eine Schwarzstartfähigkeit haben.

  80. Franz Fuchs sagt:

    Noch ein Link dazu:
    https://www.consulting-plus.de/innere-sicherheit/kritis-schadenslagen-und-notstrom-die-truegerische-sicherheit/

    Das reicht dann aber hoffentlich auch als Hinweis für die Lesenden.

  81. Franz Fuchs sagt:

    Hans, um ein mögliches Missverständnis aufzulösen, haben Sie unter Sommer oder Winter mit den 40% lediglich jeweils 3 Monate verstanden? Ich bin nämlich da vom Sommer- bzw. Winterhalbjahr bei Ihnen ausgegangen, aber das ist nicht wirklich wichtig mehr dabei.

    Woher aber hatten Sie denn die 20 GW bei der Notstromkapazität in Deutschland zur Versorgung bei einer kalten Dunkelflaute wie in 2006 gehabt?

    Wenn Sie aber noch einen Hinweis zu Speichern und einer zukünftig gedachten Stromversorgung brauchen:
    [PDF]
    „Abschlussbericht: Bedarfsanalyse Energiespeicher 2 – Auswirkungen der räumlichen Verteilung von Anlagen zur Stromerzeugung und Bewertung von Energieausgleichstechnologien“

    (Fraunhofer UMSICHT)

    Da gibt es für zwei Regionen Angaben zu Notstrom auf den Seiten 118 und 119.

  82. Bronski sagt:

    @ Franz Fuchs

    Bitte schalten Sie einen Gang zurück und lassen Ihren Diskussionspartnern Zeit zum Antworten. Das wäre sehr freundlich. Sie kommentieren so hektisch, dass Sie schon Kommentare themenfremd in falschen Threads abgegeben haben, ohne das zu merken.

    Gruß, Bronski

  83. hans sagt:

    zu @ Franz Fuchs
    Bei mir hat der Winter 3 Monate, der Sommer übrigens auch. Wenn Wind im Winter 40% seines Jahresertrags macht kann er im Sommer nur dann 60% machen wenn er im Frühling und Herbst nichts macht. Damit können sie schon einen Großteil dessen was sie jetzt als Beiträge geschrieben haben vergessen.
    Wie gut sich Sonne und Wind ergänzen können sie in dieser Studie auf Seite 34 lesen.

    https://www.ise.fraunhofer.de/de/veroeffentlichungen/studien/aktuelle-fakten-zur-photovoltaik-in-deutschland.html
    11.2.3 Sonnen- und Windstrom ergänzen sich

    Klimabedingt korrelieren in Deutschland hohe Sonneneinstrahlung und hohe Windstärken negativ auf allen Zeitskalen von Stunden bis Monaten. Auf Stundenbasis gelangten im Jahr 2017 bei einer installierten Leistung von 42 GW PV und 56 GW Windkraft am Jahresende in der Summe nur selten mehr als 45 GW Leistung in das Stromnetz (Abbildung 25).

    Der Link funktioniert leider nicht. Deshalb habe ich mal kopiert was da steht auf Seite 34

    Die Energieunion von der sie glauben das sie in diesem Jahrhundert nicht existieren wird gibt es schon
    https://de.wikipedia.org/wiki/Energieunion

    Das große Nordseenetz ist schon weiter als sie offensichtlich denken
    https://www.erneuerbareenergien.de/kuenstliche-inseln-als-wasserstoffspeicher-fuer-offshore
    Und die Anbindung der Iberischen Halbinsel ist langfristig nur der nächste logische Schritt.

    Die 20 GW Notstrom Leistung habe ich irgendwo gelesen. Finde gerade dazu keinen Link. Allerdings weiß ich das ein Dieselerzeuger bei uns im Feuerwehrhaus stationär steht der auch netzparallel betrieben werden kann. Das ist nicht untypisch. Deshalb halte ich die 20 GW auch für glaubwürdig. Wenn das nicht reicht kann man da relativ billig zubauen. Natürlich braucht man einen Dieseltank der eine Woche reicht. Das soll ja auch nur eine Übergangslösung sein.

  84. Franz Fuchs sagt:

    Auch jetzt, lieber Hans, wollen Sie noch nachschieben, was Sie offenbar vorher doch versäumten, also Halbwahrheiten verbreiteten und nun versuchen Sie auch noch, aus einem möglichen, aber unbedeutenden Missverständnis eine völlig absurde Schlussfolgerung zu ziehen. Geht es noch billiger?

    In zusammenhängenden 3 Monaten in einer kalendarischen Jahreszeit, oder in 6 Monaten einer halben Sonnenumkreisung, also von einer Tages- und Nachtgleiche zur nächsten, von der ich ausgegangen bin, sind die PV-Strom-Einspeisungen und die Wind-Strom-Einspeisungen da lediglich summarisch zu betrachten, eine Unterschlagung ganz entschieden der Variabilität, also der Volatilität bei den momentanen Einspeisungen, auf die es bei einer Bedarfsdeckung aber ankommt.

    Vollends absurd aber wird Ihr Verweis auf 11.2.3 und auf die Abb. 25 Ihres Links mit Ihrer Zitierungf. Denn es kommt ja nicht darauf an, dass selten mehr als 45 GW eingespeist werden, sondern wie oft und wie lange sehr wenige GW nur eingespeist werden, die aber benötigt werden! Siehe die Abb. 26 danach!

    Im Jahr 2017 waren bei PV und Wind zusammen ca. 98 GW installiert, aber diese lieferten doch laut Text mehr als 30 GW nur zu 3% auf Stundenbasis, nach Abb. jedoch 6.000 Stunden lang weniger als 20 GW, 3.000 Stunden lang weniger als 10 GW, und weniger als 5 GW dürften es in 1.600 Stunden noch gewesen sein.

    Weiter, bei dem WP-Artikel zur Energieunion wird etwas beabsichtigt.

    Beim Link zu einem Nordseenetz wird ebenfalls noch etwas beabsichtigt.

    Beabsichtigt wurde schon immer viel in jeder Propaganda, völlig normal.

    Aber meine Fragen zu Ihren früheren Links mit Ihren anderen Halbwahrheiten und diesem Propagandafilmchen aus der Pfalz bleiben ja weiter unbeantwortet, aber da hake ich weiter nach!

    Ich zitiere dazu auch aus noch Texte der Propaganda-Truppe:

    „Noch 1990 betrugen die Emissionen in den Sektoren Wärme, Strom und Abfall im Rhein-Hunsrück-Kreis 680.000 Tonnen CO2“

    „Zum Jahresende beträgt die Bilanz der Treibhausemissionen 0 Tonnen CO2!“

    Welch ein Wunder ist denn da geschehen, möchte man fragen, wenn man noch selber denken und rechnen kann.

    Noch ein Zitat:

    „Die Sonneneneinstrahlung im Kreis beträgt rund 1000 kWh pro Quadratmeter und Jahr. Das bedeutet: Auf der Fläche eines Bierdeckels (10x10cm) spendet die Sonne uns jährlich den Energiegehalt von einem Liter Heizöl. Mit Hilfe dieser Energie lässt sich Strom durch Photovoltaikanlagen und Wärme durch solarthermische Anlagen erzeugen.“

    Die weiteren Fragen dabei wären dann:

    1. Wieviel Energien an Strom und Wärme zu welchen Tages- und Jahreszeiten sind dadurch erhältlich für einen Verbraucher, das heisst, wie ist der Leistungsgang als Abgabe-Leistung eines Strom- und Wärmeerzeugers, wobei es beim Strom auch auf die Sekunde noch ankommt?

    2. Welche Hilfen ausserhalb von sekündlich eingestrahlter Sonnen-Energie ist ausserdem dabei auch noch nötig?

    3. Welche Energien gibt die Fläche eines Bierdeckels auch wieder ab, die nicht für Strom und Wärme von den Verbrauchern genutzt werden, auch nicht genutzt werden können?

    Lieber Hans, erst sollten Sie mal Ihre Studien lesen und verstehen und Zahlen belegen, die Sie so locker hier nennen, wie die 20 GW.

    Zum Netzparallelbetrieb von Notstromaggregaten / Dieselstromaggregaten empfehle ich Ihnen dann ein anderes PDF des Verbands der Netzbetreiber VDN, oder des Verbands der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik VDE, oder Sie googeln mal danach.

    Ihr letzter Kommentar war also auch wieder völlig unzureichend und eine reine Nebelkerze.

  85. Franz Fuchs sagt:

    Die 3 Wintermonate Dezember, Januar und Februar aufaddiert ergeben übrigens Anteile in 2017 von weniger als 31,6% des Jahresstroms bei Wind und in 2018 weniger als 34,9%. Eine Quelle dafür nannte ich ja bereits.

    Aber was soll es noch, wenn auch Studien von Hans, die er selber verlinkt, nicht mal selber überprüft werden auf die Knackpunkte in einer aktuellen Debatten-Fragestellung.
    Strom aus der PV und dem Wind ergänzen sich etwa so gut wie in einer Beziehung eine Nachteule und eine Lerche, oder ein Murmeltier und ein Schlittenhund, jeweils eine im Durchschnitt gute Partnerschaft, wenn es nach Hans ginge.

  86. hans sagt:

    zu @ Franz Fuchs
    Bisher läuft unsere Diskussion so das ich Vorstellungen darlege wie es positiv in der Zukunft weiter gehen könnte. Sie versuchen, mehr oder eher weniger erfolgreich diese Vorschläge zu widerlegen. Haben sie eigentlich auch eigene Ideen wie es weiter gehen könnte, als immer nur zu sagen dass das was die nächsten Jahrzehnte aufgebaut werden sollte ( Nordseenetz, Notstrom Versorgung u.s.w.) heute noch nicht existiert und deshalb nicht möglich ist.