Durchtriebene Vertriebene

Erika Steinbach macht wieder von sich reden. Sie kann sich jetzt vorstellen, auf einen Sitz im Rat der Stiftung „Flucht, Vertreibung und Versöhnung“ zu verzichten. Damit wäre in der Tat eine lästige Personalie und eine noch viel lästigere und peinliche Diskussion beendet. Nur: Steinbach nennt dafür Bedingungen, die von einigen Politikern als Erpressung empfunden werden: Lösung aus der Trägerschaft des Deutschen Historischen Museums und Umwandlung in eine rechtsfähige Stiftung öffentlichen Rechts; Aufstockung der Zahl der BdV-Vertreter im Stiftungsrat; der Stiftung die gesamte Fläche des Deutschlandhauses zur Verfügung zu stellen. Ihre Stellungnahme endet mit den Worten: „Wenn die Bundesregierung sich für diesen Weg der Antidiskriminierung und Vernunft entscheiden kann und die unwürdige Diskussion beendet, entfällt die bisherige Notwendigkeit, dass der BdV durch seine Präsidentin im Stiftungsrat vertreten sein muss. Ich habe das Präsidium des BdV davon überzeugt, dass für diesen Fall meine Benennung überflüssig ist. Ein entsprechender Präsidiumsbeschluss wurde gefasst.“ 

Erpressung“ nennt der Berliner Historiker Heinrich August Winkler diese Vorschläge.  Es könne nicht ernsthaft infrage kommen, dass sich Angela Merkel nun „auf Druck des BdV von dem gut durchdachten Konzept der Stiftung abwendet“. Merkel hat eine sorgfältige Prüfung der Vorschläge zugesagt. Die CSU forderte Außenminister Guido Westerwelle (FDP) am Mittwoch auf, im Streit mit Steinbach, der Durchtriebenen, endlich einzulenken und ihr Angebot anzunehmen. Dem Bund der Vertriebenen sei es nicht weiter zuzumuten, „dass man hier eine Blockadehaltung von Seiten der FDP einnimmt“, sagte CSU-Generalsekretär Alexander Dobrint im Wildbad Kreuth. Die FDP stellte indes den Alleinvertretungsanspruch des BdV offen infrage, nachdem eine Umfrage der Nachrichtenagentur ddp bei den einzelnen Landesverbänden der Vertriebenen ergeben hatte, dass sie deutlich weniger Mitglieder haben als behauptet. Laut Steinbach hat ihr Verband zwei Millionen Mitglieder, laut ddp sind es nur 550000.

Eva Christiane Gottschaldt aus Marburg meint dazu:

„Das ist Frau Steinbach: ‚Sie wurde 1943 als Tochter eines Besatzungsoffiziers in Pommern geboren, wo ihre Familie lediglich einige Monate lebte, bevor sie im Januar 1945 vor der Roten Armee nach Westen flüchtete.‘
Eine unschuldig Vertriebene ist diese Dame wirklich nicht, sondern allenfalls die – damals gerade zweijährige – Leidtragende des Umstandes, dass ihr Vater an der verbrecherischen Besetzung Polens teilgenommen hat, an dem große Verbrechen, mit dem Deutschland den Zweiten Weltkrieg begann! Ein Verbrechen, von dem viele deutsche Familien, vielleicht auch die Familie Erika Steinbachs, zunächst profitiert haben, in dem sie in Häusern lebten und Land bewirtschafteten, dass polnischen Bürgern gestohlen worden war. Dass sich diese Frau Steinbach als Obervertriebene stilisiert und ihre verfälschte Herkunft für ihr persönliches Machtstreben benutzt, ist peinlich – für sie, für die Nachkommen der Vertriebenen und Umgesiedelten, für unser Land. Sie sollte sich – sofern sie Anstand besitzt – so schnell wie möglich aus der aktiven Politik zurückziehen!“

Harald Dreßler aus Dietzenbach:

„Erika Steinbach haut wieder einmal richtig auf den Putz. Der Bund der Vertriebenen mit seinen – angeblich – 2 Mio. Mitgliedern stellt schon numerisch nur eine Minderheit der Vertriebenen (laut Steinbach 15 Mio.) dar. Das relativiert sich noch weiter, wenn man die tatsächliche Mitgliedschaft mit ca. 550 000 beziffert, inklusive Nicht-Vertriebener. Damit ist der BdV doch im Stiftungsrat jetzt schon eher überrepräsentiert. Wo nimmt Erika Steinbach die Chuzpe her, der Bundesregierung Bedingungen zu stellen.
Nun ja, sie gehört zum harten Kern der Hessen-CDU, da wundert einem nichts mehr. Komisch, dass sich Roland Koch in dieser Sache nicht äußert. Aber der hat wohl im Moment andere Sorgen (Finanzminister Weimar, Nachtflugverbot).“

Rolf Leemann aus Zürich:

„Eine heikle Frage: Wie geht man um mit dem legalen (Nicht-) Status einer Charta? Es wäre doch einfach, (auch für die CDU) vom BdV zu verlangen, dass der Passus von „Recht auf Heimat“ ein für alle mal explizit gestrichen (oder wenigstens modifiziert) wird. Denn mit diesem Passus können ja nur polnische und tschechische Gebietsansprüche gemeint sein, die sich weder mit der Realität noch der Verfassung der heutigen Bundesrepublik vertragen.Wo ist der Journalist oder Jurist, der in Bezug auf Gemeintes je Klarheit schaffen und verlangen kann? Gewisse Punkte in einer Charta (nicht nur in dieser) bleiben unheimlich, gerade weil sie nicht zur Satzung erhoben worden sind. Sie erlauben einen unendlich hinterlistigen Spielraum, der allen redlichen Bemühungen um politische Lösungen im Wege steht.“

Gunther Schirmer aus Leipzig:

„Ich bin gespannt, wie lange diese seltsame Dame mit ihrem skurrilen Verein noch unsere Medien beschäftigt. Das ist ja schon abartig. Man sollte mal eine Umfrage unter der Bevölkerung machen, ob dieser Mist irgendjemand interessiert.
Dass sich Herr Seehofer gut mit der Blondine stellen will, ist ja klar. Bei dem Wählerschwund möchte es man keinesfalls darauf anlegen, auch noch diese paar Stimmen zu verlieren.
Man stelle sich mal vor, jeder Trachtenverein würde so ein Aufhebens um sich machen. Mehr ist dieser Verein doch auch nicht.“

Josef Ullrich aus Frankfurt:

„Herrn Prof. Winkler kann ich voll zustimmen. Mich als ehemaligen Sudetendeutschen aus Aussig/Usti nad Labem, Jahrgang 1938, hat der BdV auch nie vertreten. In den vergangenen 60 Jahren ist Frankfurt am Main meine Heimat geworden. Ich bin heute froh, dass man so einfach nach Aussig-Schreckenstein fahren kann, wo ich bis 1948 mit meinen Eltern gelebt habe, aber dort leben möchte ich nicht mehr. Nicht zu helfen ist den Unverbesserlichen, die nicht die historischen Zusammenhänge sehen wollen. Václav Havel hat das 1995 in seiner Rede an der Prager Universität richtig formuliert: Die Zeit der Entschuldigungen geht zu Ende. Tschechen und Deutsche müssen jetzt zu einer Kooperation kommen. Das gleiche gilt für die Polen.“

Dr. Juergen Herrmann aus Kuwait:

„Seltsam ist fuer mich dass ich als Sohn eines Vertriebenen der sich nie um eine Mitgliedschaft bemuehte seltsamerweise offenbar automatisch als Mitglied im Verband gefuehrt werde. Jedenfalls erhalte ich wiederholt Post des Verbandes sogar an meine Adresse in Kuwait. Dieses offensichtliche Vererben des Vertriebenenstatus um die Mitgliedszahlen im Verband hoch zu halten ist meines Erachtens unlauter.“

Joachim Hartinger aus Hattersheim:

„Ich fühle mich schon seit Jahren vom BdV betrogen. Ohne uns zu fragen, wurden oder werden wir Kinder unseres Vaters, der tatsächlich im Verlauf des 2. Weltkrieges aus seiner Heimat im heutigen Rumänien vertrieben wurde, als ‚Vertriebene‘ mitgezählt. Wir alle – wie meine Mutter auch – allesamt echt hessische bzw. Frankfurter Buben und Mädchen. Also ein Verhältnis von 1:6!
Ich war als einziger unter meinen Geschwistern als Kind zweimal in Rumänien und ich hätte um keinen Preis der Welt dort leben wollen. Der BdV macht sich mit seiner Argumentation schon auf der Basis der Menschen, die angeblich vertritt, absolut unglaubwürdig.“

45 Kommentare

  1. Erhard Jakob sagt:

    Wir Deutsche, insbesondere Frau Steinbach, sollte nicht immer wieder alte fast verheilte Wunden aufreißen. Nicht nur viele Deutsche wurden damals getötet und vertrieben.
    Sondern viele Menschen aus vielen Ländern. Angefangen mit dem Töten und Vertreiben haben doch unsere Mütter und Väter. Wir Kinder der Vertreiber kommen mit den Kindern der Vertriebenen schon wieder halbwegs gut aus. Dann kommen solche Leute, wie Frau Steinbach und machen alles wieder kaputt. Wann hört das kaputt machen endlich auf?

  2. Armin Haufler, Frankfurt sagt:

    Es ist nicht nur mehr ärgerlich, sondern einfach abartig,wenn ich einen Teil der hessischen Politiker seit Monaten aus einer gewissen Vogelperspektive beobachte. Ob das das teil arrogante Auftreten eines Herrn Koch ist, das Fehlverhalten eines Herrn Weimar, der seinen eigenen Mirarbeitern direkt und indirekt so etwas wie den beruflichen Todesstoß geben lässt und das Ganze auch noch als „normal“ ansieht oder wie jetzt Frau Steibach, die sich als Speerspitze einer ewig gestrigen Fraktion hervortut.
    Wann kapieren diese abgehobenen Politker eigentlich, dass die Bürger Hessens und auch anderswo, alles andere haben wollen, als derart schlimme Vorturner, die wenn sie ein Vorbild sein sollten, eher nur ein sehr miserables.Ich frage mich immer wieder, wie man als studierter Mensch so bürgerfern und
    selektiv blind werden kann, wie eben diese Gruppe. Man(n)/Frau muss wohl Politiker der CDU werden!

  3. Jörg Nazarow sagt:

    Lieber Herr Jakob,Ihr letzter Satz:
    „Ich frage mich immer wieder, wie man als studierter Mensch so bürgerfern und
    selektiv blind werden kann, wie eben diese Gruppe.“
    Lassen Sie mal diesen Satz durch den Kopf gehen und vergleichen Sie das Ergebnis mit vielen Dumpf backen aus der studierten Welt der Politik.

    Was erwarten Sie ?

    Volkes nähe? nun wirklich nicht “

    Jeder Kommentar zu dieser Dame gibt ihr nur eine weitere Plattform und gibt Ihr Recht in Ihrem Kalkül .

    Das gilt im übrigen für eine Vielzahl von Menschen die sich in der Öffentlichkeit bewegen und täglich von Angst zerfressen sind in Vergessenheit zu geraten.

    Wo hätten wir sonst das Futter für diesen und andere Blog`s

  4. I. Wernere sagt:

    Was will Frau Steinbach? Und was wollen die Heimatvertriebenden? (Gibt es die denn überhaupt noch unter den Deutschen?) Wir Deutschen haben einen mörderischen Krieg angezettelt, der Millionen von Menschen das Leben gekostet hat. Der auch den Verlust der sozialen Zusammenhänge durch Flucht und auch Vertreibung bewirkt hat. Wir sollten doch daraus lernen. NIE WIEDER SOLCH EIN INFERNO! Nicht zündeln sondern miteinander reden, ausgleichen und Lösungen suchen. Frau Steinbach sollte nun endgültig Ruhe geben. Ein Recht auf Heimat gibt es nicht. Was ist das denn auch, genau betrachtet? Immer gab es Veränderungen in den Lebensumständen, Völkerwanderungen, Auswanderungen, Verdrängungen der Einheimischen, und heute Abwanderungen in bessere ökonomische Lebenslagen. Bei Frau Steinbach schwingt immer mit, dass alte Besitztümer zurückgefordert werden könnten. Das macht den Polen immer noch angst. Und damit sollte endlich Schluss sein.

  5. Erhard Jakob sagt:

    Lieber Herr Jörg Nazarow,

    Ihren letzten Sätzen stimme
    ich uneingeschränkt zu!

    Was die anderen Sätze angeht, ist Ihnen offenkundig ein Irrtum unterlaufen bzw.
    es ist zu einem Mißverständnis
    gekommen.

    Aber das ist alles nicht so schlimm.
    Irren ist schließlich menschlich.

    Ich wünsche Ihnen und allen anderen
    Bloggern noch ein gesundes und
    erfolgreiches – 2010!

  6. Jörg Nazarow sagt:

    Sorry Herr Jakob ,mit dem letzten Satz meinte ich Herrn Haufler 🙂

  7. hans sagt:

    Ohne auch nur im Ansatz zu meinen Ahnung über dieses Thema zu haben halte ich dieses Thema für absolut überflüssig. Vertreibung hat und wird es immer irgend wo auf der Welt geben,warum jetzt eine Stiftung, in einem Land das wohl andere Probleme hat, zu einer Vertreibung die ein halbes Jahrhundert zurück liegt gegründet werden soll ist mir völlig unverständlich. Das schlimmste an dem Ganzen ist das es natürlich wieder aus nicht vorhandenen Steuermitteln bezahlt werden soll.

  8. Erhard Jakob sagt:

    @ Jörg,
    kein Problem!
    Das habe ich mir schon gedacht.
    Wenn nur alle Irrtümer und Mißverständnisse
    so schnell aufgeklärt werden können.

    Alles Gute
    Erhard

  9. Werner Thiele-Schlesier sagt:

    Da müssen Menschen vor dem Hunger fliehen uns suchen sich dann als Ziel die EU aus. Jedoch haben deren Repräsentanten zum Ziel gesetzt diese Menschen als Wirtschaftsflüchtlinge zu bezeichnen. Ich finde das als Skandal, der die Ausbeutung der Dritten Welt durch die EU zementieren soll. Mir stellt sich die Frage, wieso diese Menschen von Frau Steinbach nicht als Flüchtlinge wahrgenommen werden, obwohl jährlich mehr als 1000 Menschen an den Grenzen der EU ums Leben kommen. Der Menssch geht also auch bei Frau Steinbach erst los, wenn seine Verwertung auf dem Arbeitsmarkt Profit für den Arbeitgeber verspricht. Aber was soll ich denn von diesen Regierigen halten, die von Menschenrechten schwafeln und die eigene Verantwortung auf diesem Gebiet ablehnen. Wir haben eben die Regierung, die wir uns gewählt haben. Leider wars aauchj unter dem Basta-Kanzler auch nicht anders!

  10. Napez sagt:

    Frau Steinbach war zum Zeitpunkt der Vertreibung ihrer Eltern, die aus Hanau und Bremen stammen, gerade mal knapp zwei Jahre alt und kann sich daran wohl kaum erinnern. Dem BdV gehen langsam die Vertriebenen aus. Frau Steinbach sollte sich aus dem öffentlichen Leben zurückziehen. Als Berufsvertriebene ist sie eine unerträglich gewordene Altlast.

  11. Erhard Jakob sagt:

    @ Werner,
    ja wir haben die Regierung, die wir uns gewählt haben. Nach neuesten Umfragen wollen sie wohl aber nur noch 28 %.

    Ich bin allerdings der Ansicht, dass der Basta-Kanzler bzw. Steinmeier auch nicht vieles besser bzw. anders hätte machen können.

    Ich rechne den B-Kanzler heute noch hoch an, dass er damals gesagt hat: *Mit mir nicht!*
    und Deutschland aus dem Irak-Krieg rausgehalten hat.

    Ich finde es sehr schade, dass die SPD Deutschland nicht aus dem Afganistan-Krieg heraus gehalten hat.

    Ich habe mich in aller Öffentlichkeit bzw. in einem öffentlichen Forum, mit einer für mich sehr existenziellen Frage an die Bundeskanzlerin gewandt.

    Diese Frage ist nur mit *Ja!* oder *Nein! zu beantworten. Je nach dem, ob sie die Frage überhaupt und falls doch, wie beantworten wird, wird mein Vertrauen zur Kanzlerin bzw. zur CDU größer oder kleiner werden.

  12. Bronski sagt:

    @ Erhard Jakob

    Sie brauchen keine Absatzzeichen am Ende der Zeilen im Kommentarfeld zu machen. Ihre Postings sehen ja aus wie Verse 😉

  13. Erhard Jakob sagt:

    @ Bronski

    Goethe: *
    Allen Menschen Recht getan ist
    eine Kunst die keiner kann.*

    Mir hat es auf diese Art eben besser gefallen als im Fließsatz. Ich fand auch, dass meine Schreibweise, die Sache übersichtlicher macht. Aber wenn das nicht gewünscht bzw. kritisiert wird, dann werde ich es natürlich unterlassen. Schließlich bin ich hier im Forum nicht zu Hause sondern nur ein Gast bzw. Bittsteller.

    Apropo *Bittsteller*.
    Ich sehe hier manchmal Angaben zu Links. Ich möchte noch mal nachfragen, inwieweit das gestattet bzw. verboten ist?

    Gern würde ich auch auf verschiedene Links aufmerksam machen. Damit ein aus meiner Sicht *Skandal* mehr ans Licht der Öffentlichkeit kommt. Aber andererseits möchte ich auch nicht gegen die Regeln verstossen.

  14. Max Neusser sagt:

    Ich bin im 85.Lebensjahr. Stand als Kind vor der
    brennenden Synagoge in meiner Heimatstadt Neutitschein. Kam von der Front in Gefangenschaft. Die Greuel, die meine Mutter erleben mußte, haben mich trotzdem nicht von dem
    Bewustsein befreit, daß Hitler diesen Krieg vom Zaun gebrochen hat, mit all seinem Elend, denn:

    o h n e i h n g ä b e e s h e u t e

    k e i n e n Bund der Vertriebenen!!!

  15. I. Werner sagt:

    Lieber Max Neusser

    Sie haben bestimmt viel Schlimmes erlebt, Ihre Haltung freut mich. Vielleicht könnten Sie uns viel erzählen, worüber unsere Eltern immer geschwiegen haben?

  16. I. Werner sagt:

    Lieber Max Neusser

    Sie haben bestimmt viel Schlimmes erlebt, Ihre Haltung freut mich. Vielleicht könnten Sie uns viel erzählen, worüber unsere Eltern immer geschwiegen haben?

  17. Erhard Jakob sagt:

    @ Max,
    ich freue mich sehr, dass Sie so offen, couragiert und mutig Ihre Meinung hier eingegeben haben.

    Es gibt schon wieder genug Leute, die diese Wahrheit nicht hören wollen! Und behaupten, dass Hitler nicht an der Vertreibung der Deutschen schuld sei. Das stimmt ja zum Teil auch. Denn Hitler hat doch nicht allein den Krieg vom Zaune gebrochen und geführt. Es war doch das deutsche Volk – unsere Eltern und Großeltern also. Und so kann ich es auch gut nachvollziehen, dass sie darüber nicht gern reden wollen sondern lieber schweigen.

    Bzw. darüber reden, was ihnen Schlimmes nach dem Krieg angetan wurde.

    Ich finde es auch schade, dass viele hier ihre Meinung eingeben und sich hinter einer Maske verstecken. Ich würde es begrüßen, dass jeder -wie bei Leserbriefen in den Zeitungen auch- couragiert Gesicht zeigt und seinen richtigen Namen nennt.

  18. Werner Thiele-Schlesier sagt:

    @ I. Werner

    Bei Google unter Nachdenkseiten suchen.

    @ Bronski

    Sorry, aber Stephan hat die Seite schon wieder zugemacht.

  19. Werner Thiele-Schlesier sagt:

    @ I. Werner

    http://www.freitag.de/community/blogs/butjer/kaessmann-erschreckt-die-eisgrauen-krieger

    Ich habe den Link, den Du bei Stephan anmahntest mal rausgesucht. Da der Artikel schon etwas älter ist, musste ich etwas suchen.

  20. I. Werner sagt:

    Danke @ Werner Thiele-Schlesier.
    Diese Links hätten gut in den thread „Fantasie für den Frieden“ gepasst.

    Entschuldigung, lieber Broski, dass wir hier so umwegig kommunizieren.

  21. Erhard Jakob sagt:

    I. Werner, dass ist mir auch aufgefallen,
    dass ihr hier sehr umwegig kommunizieren.
    Aber das stört mich nicht.

    Allerdings geht es ein wenig am Thema vorbei.
    Aber auch das ist aus meiner Sicht in Ordnung. Wer etwas zu sagen hat, der sollte es auch tun. Und wenn er Gleichgesinnte findet, um so besser.

    Zurück zum Thema:
    Wie gesagt ich stehe mehr auf der Seite von Dr. Margot Käßmann. Da ich auch ein Thema von öffentlichen Interesse *hier: Nicht-Aufklärung des Vorwurfs der Falschbeurkundung im Amt) habe, habe ich mich Hilfe suchend an Frau Käßmann gewandt. Aber nicht nur an Frau Käßmann sondern auch an den SPD-Vorsitzenden und die CDU-Vorsitzende. Wer den meine Petition an lesen will, der schaue bitte auf:
    *Erhard Jakob Brief an Sigmar Gabriel* und wer meine Anfrage lesen will, der schaue bitte auf:
    *http://direktzu.de/kanzlerin/messages/24414*.

  22. Katja Wolf sagt:

    Zum Thema Vertreibung empfehle ich
    *http://www.vorkriegsgeschichte.de/*

  23. Erhard Jakob sagt:

    Beim Thema Vertreibung geht es doch vor allem um die Nachkriegsgeschichte, die Gegenwart und die Zukunft.

  24. byby sagt:

    @21. Kommentar von: Katja Wolf

    Aus welchem Geist heraus und zu welchem Zweck „empfehlen“ sie hier eigentlich den Text eines revisionistischen Militätautors (Militär a.d.: Gerd Schultze-Rhonhof) der dort – nicht nur einmal – zu Formulierungen in seinenr „Erklärungen“ zu den Gründen des Weltkriegs II fähig ist, die folgende „Qualität“ besitzen:

    „Die Welt ist über Hitlers Tschechei-Protektorat empört, und Polen ist erzürnt, daß es leer ausgegangen ist. In diese Zeit fällt Hitlers vierter Versuch, mit Polen über Danzig zu verhandeln. Polen aber nutzt die Empörung der Engländer über Hitler, wird in London wegen eines Beistandspaktes vorstellig, der ihm auch zugesichert wird, ruft 330.000 Reservisten zu den Waffen und läßt Kampfverbände in Richtung Danzig aufmarschieren. Hitler, der bisher auf eine Verständigungslösung mit den Polen hingearbeitet hat , ist von diesen kriegerischen Drohgebärden Polens überrascht (Hervorhebung von byby). Er kündigt den Freundschaftsvertrag von 1934, den er nun von den Polen als gebrochen ansieht, und gibt dem Oberkommando der Wehrmacht am 3. April 1939 die Weisung, einen Angriff gegen Polen vorzubereiten, und zwar so, daß er ab dem 1. September begonnen werden kann.“

    Wer Hitler ernsthafte Friedens- oder Freundschaftsverhandlungsbemühunmgen unterstellt, der diskrediert sich für jede Diskussion.

    Wahrscheinlich ist Frau Steinbach von dieser Webseite der Geschichtsklitterung ebenso angetan wie Sie?!!!

  25. Erhard Jakob sagt:

    Wir sollten immer daran denken:
    *Der Schoß ist fruchtbar noch
    aus dem das kroch!*

  26. Katja Wolf sagt:

    Ich habe mir einmal die Mühe gemacht, das Buch „Der Krieg, der viele Väter hatte“ zu lesen und bin maximal bis zum ersten Viertel gekommen, da es sehr anstrengend zu lesen ist.
    Allerdings wüsste ich nicht, was man Schulze-Rhonhof da vorzuwerfen hätte.
    Soweit ich das Buch gelesen habe, hat er sich mit allen Aussagen auf Akten mit Fundorten bezogen, deren Existenz ich zugegebenermaßen voraussetze (man möge mich eines besseren belehren!).
    Eine Darstellung Hitlers als „Friedenstaube“ ist mir in diesem Buch allerdings nicht aufgefallen, spätestens ab diesem Zeitpunkt hätte es auch seine gesamte Glaubwürdigkeit verloren.

  27. Katja Wolf sagt:

    @23: byby,
    was, aus dem von Ihnen ausgewählten Zitat halten Sie für unwahr? Ich bitte hier (nicht rhetorisch) um Aufklärung.

  28. byby sagt:

    @26. Kommentar von: Katja Wolf

    Der von mir besonders hervorgehobenen Satz

    „Hitler, der bisher auf eine Verständigungslösung mit den Polen hingearbeitet hat , ist von diesen kriegerischen Drohgebärden Polens überrascht“

    Gerd Schultze-Rhonhofs intendiert, daß Hitler Polen gegenüber eine „friedliche“ Politik verfolgt hätte. Tatsache ist, daß Hitler nie im Zweifel darüber war, daß er Polen und anschließend die UdSSR im Rahmen eines Angriffskrieges würde offensiv feindlich erobern müssen, wenn er seine Expansionspläne für das Dritte Reich würde verwirklichen wollen, wozu es für ihn keine Alternative gab. Der Anfang dieses Ostfeldzuges war die Einverleibung des Sudetenlandes und der sogenannten Resttschechei (Protektorat Böhmen und Mähren) die schon auch nicht friedlich oder rechtmäßig genannt werde können, bloß weil Hitler dabei ohne offene Kriegshandlungen zu seinem Ziel kam. Die Lüge über den Angriff gegen den deutschen Radiosender Gleiwitz als Grund für die Eröffnung des sogenannten Polenfeldzuges, d.h. des Zweiten Weltkriegs sollte selbst ihnen bekannt sein.

    Was ich hier über die kriegerische Expansionspoltik Hitlers im Osten sagte (Eroberung von „Lebensraum im Osten“ hieß die faschistische Formel dafür) gilt auch für seine Optionen im Westen, d.h. die daraus erfolgte Besetzung Hollands und der größten Teile Frankreichs, sein Angriff auf England). Erst der Kriegseintritt der USA sollte es möglich machen diesen Eroberungsplänen militärisch ein Ende zu setzen.

    Gegen diese, hier nur skizzierten Erkenntnisse seriöser Geschichtsscheibung und politischer Analyse, setzt Schultze-Rhonhof sein revisionistisches Geschichtsbild, das rechtfertigten soll, daß Hitler Polen nur angriff, weil dieses ihn erst politisch „enttäuscht“ und dann bedroht hätte (polnischer Truppenaufmarsch gegen Danzig).

    Wenn Sie Schultze-Rhonhof wirklich gelesen haben, dann müßten Sie – vorausgesetzt Sie haben mehr geschichtliche Bildung, als dieser offenbart – erkannt haben, daß Schultze–Rohnhof in seiner Darstellung der Kriegsgründe von der Dolchstoßlegende des ersten Weltkrieges, die dem Stahlhelm der Weimarer Republik schon unrühmlich diente, bis zur Relativierung der Hitlerei (frei nach dem Motto: „Was sollte Hitler den anderes tun, wenn er so enttäuscht und bedroht wurde, wie V es darstellt anderes tun, als „sich wehren“?“) nichts anderes tut, als zu versuchen aus dem Täter Deutschland ein Opfer (hier besoders in Gestalt der „Vertriebenen“) zu machen, mindestens aber dessen Krieg als nicht von ihm gewollt oder gar verschuldet darzustellen.

    Es wundert mich, daß Sie dies nicht erkennen, und mir solche Fragen noch stellen zu müssen glauben.

  29. I. Werner sagt:

    @ Erhard Jakob
    Ja, lasst doch die Historiker streiten. Mein Geschichtsunterricht war zum Einschlafen langweilig und endete immer nach der Weimarer Republik.
    Ich habe mir die Rede von Herrn Schultze-Rhonhof eine Weile angehört, bis mein Laptop abgestürzt ist, warum auch immer. Mit diesen Fragen kann man sich beschäftigen, ja, wenn wirklich Lügensätze in Hitlers Reden eingebaut wurden, muss ein Historiker ihnen nach gehen und diesen Fehler offen legen.
    Aber heute! 65 Jahre ohne Krieg in unserem Land. Das sind doch mindestens zwei Generationen ohne Krieg und Gräuel! Ich bin darüber froh und dankbar, dass ich mein Leben in dieser Friedensphase verbringen darf. Und ich hoffe für alle zukünftigen Generationen, dass sie dieses Glück auch haben.

  30. byby sagt:

    28. Kommentar von: I. Werner

    Wenn es stimmt, dass Ihr „Geschichtsunterricht (,,,) zum Einschlafen langweilig (war) und (…) immer nach der Weimarer Republik (endete)“, dann wundert es auch nicht, dass Sie es den Historikern überlassen wollen über die Zeit nach 1933/1939ff zu reden. Nur leider wird ein Miliärhistoriker vom revisonistischen Schlage eines Schultze-Rhonhof die Gefahr des Braunen Geistes nicht bannen, eventuell aber zukünftig mehr, als nur Ihren Laptop zum Absturz bringen.

    Die Gnade Ihrer späten Geburt sollte sie nicht beruhigen.

    Außerdem: Auch der Umverteilungskrieg der Besitzenden gegen die Nichtbesitzenden nimmt nicht nur für die „ganz unten“ in unserem Land auch im 65 Jahr nach 1945 weiter mehr als bedrohliche Formen an. Der Frieden in dem Sie sich so sicher wähnen ist mehr als nur leicht bedroht.

  31. I. Werner sagt:

    @ byby

    nur ganz kurz:. ich wähne mich nicht im sicheren frieden. ich fürchte mich vor allen kriegen, die ja ja an vielen orten alltag sind. bin nur froh und dankbar, dass in meinem leben keiner bis jetzt stattgefunden hat. und wir sollten doch alles tun, um frieden zu erhalten oder herzustellen.

    es ist spät, jetzt sage ich nur noch gute nacht.

  32. Erhard Jakob sagt:

    @ byby,
    ich kann es nicht nachvollziehen, warum Sie I. Werner zu hart angegangen sind? Nur weil er keinen guten Geschichtslehrer hatte? Ich hatte einen sehr guten und deshalb bin ich auch nicht eingeschlafen. Ganz im Gegenteil!

    Mit der Vergangenheitsbewältigung haben wir es ganz groß! Doch wie sieht es mit der Gegenwartsbewältigung aus? Sie haben davon Kenntnis genommen, dass ein Justizminister das Parlament und somit die ganze Welt, mit gefälschten Gerichtsprotokolle getäuscht haben soll! Was machen Sie? Sie nehmen das zur Kenntnis und schlafen weiter! Anstatt sich dafür einzusetzen, dass die sehr schwerwiegende Anschuldungung aufgeklärt wird und nicht einmal der Schatten eines Verdachtes zurück bleibt!

  33. byby sagt:

    @ I.Werner + E. Jakob

    Es täte mir leid, wenn ich als „hart angehend“ empfunden worden wäre, aber den sich selbst ausschließenden Imperativ in dem Satz „Ja, lasst doch die Historiker streiten.“ forderte mich zum Aufruf nach eigenem Denken auf.

    Die Angst vor dem Kriege beim einzelenen und auch Dankbarkeit für ein bißchen Frieden will ich nicht kleiner aber auch nicht größer reden als angemessen.

    Das ganze geschah außerdem in dem Gesamtzusammenhang der „Tetxt-Empfehlung“ von Katja Wolf.

  34. byby sagt:

    31. Kommentar von: Erhard Jakob

    Im letzten Teil Ihres Postings referieren Sie erneut auf ihr persönliches Anliegen. Da Ihre Einlassungen mir nicht erlauben, mich wirklich kundig über Ihren Versicherungsfall, mithin eine Privatsache, zu machen, der wohl zurüchgeht bis in die Mitte der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts, kann ich nur anhand der mir zugänglichen Quellen urteilen.

    Da liegt die Sache so, dass Sie im Blog der Mitteldeutschen Zeitung (MZ) (Quelle der von Ihen selbst veröffentlichte Mailwechsel im Blog der MZ aus 1996/97) über hochrangige Regierungs- und SPD-Parteimitglieder den Bescheid erhielten, dass der Petitionsauschuß des Thüringischen Landtages ihre Anfechtung als nicht berechtigt abgewiesen hat, Ihnen in dem o.a. Mailwechsel von einem nicht unhonorigen und ihnen, mindestens ursprünglich wohlgesonnenem Mann damals schon bescheinigt würde, sie fechteten doch nur gegen Windmühlenflügel.

    Selbst wenn Ihnen im Einzelfall ein Unrecht durch den Staat geschehen seien sollte, was hier niemand beurteilen kann oder sollte, so halte ich wenn schon nicht den Ort, diesen Blog, so doch die abstrakte Art, in der Sie Ihr Anliegen hier Leuten vortragen, die ihnen konkret gar nicht helfen können für Ihrer eigenen Sache nicht dienlich. – nix für ungut!

  35. Werner Thiele-Schlesier sagt:

    Die Vorgeschichte begann doch wohl schon in der Weimarer Republik. Gestern lief in Phoenix der 1. Teil eines Dreiteilers, in dem von Erlebnissen berichtet wurde, ohne die Schwarze Reichswehr auch nur einmal zu benennen. Dass dann die 1000 Jahre mit dafür mverantwwortlich gewesen sind, wurde zwar leise angemerkt aber in der ersten Sendung nicht vertieft. Die Folge dieser „glorreichen Zeit“ waren eben die Vertreibungen. Damit müssen wir leben, ohne jemals wieder solche Rachegefühle aufkeimen zu lassen, wie einst in der Weimarer Republik.

  36. Erhard Jakob sagt:

    Zu: *byby* 32,
    ich habe mir den Kommentar nochmal durchgelesen
    und möchte mich entschuldigen. Es stimmt *hart angegangen* mag einwenig übertrieben gewesen sein. In Bezug auf Krieg und Frieden möchte ich sagen, dass ich den Nachkriegspolitikern von Ost und West sehr sehr dankbar bin, dass ich 60 Jahre in Frieden leben konnte. Mögen meine Kinder und Kindeskinder dieses Glück auch haben.

  37. Erhard Jakob sagt:

    Zu: *byby* 33.
    Wie ich sehe haben Sie sich mit meinem Problem sehr stark beschäftigt. Dafür vielen Dank. Sie haben eine sehr sachliche, faire und objektive Rükmeldung gebracht. Selbstverständlich möchte ich genauso objektiv, fair und sachlich antworten.

    ***
    Hier geht es nicht um irgend eine Versicherungssache. Die ist vor 20 Jahren difinitiv abgeschlossen worden. Warum Sie diese nach so langer Zeit wieder hervor kramen, kann ich nicht nachvollziehen. Auch die in diesem Zusammenhang immer wieder genannten *vermeintlich gefälschten Gerichtsprotokolle* Spielen hier höchsten eine Nebenrolle.

    Primär geht es hier um die Ehre und Würde von Menschen. Vorallem geht es um die Ehre und Würde des vormaligen Justizminister von Sachsen und Kandidat für das Präsidentenamt von Deutschland und jetzigen Mitherausgeber der *Rheinischen Merkur* Herr Steffen Heitmann CDU und dem prominenten Detektiv Thomas Sindermann (Sohn des langjährigen Präsidenten der Volkskammer der DDR – Horst Sindermann). Und nicht zuletzt geht es auch um meine Ehre und Würde.

    Sekundär geht es aber auch ums Geld und zwar für mich um existenzielle Beträge.

    Herr Sindermann garantiert mit einem Betrag in Höhe von 127.822,97 €, dass folgende Auskunft richtig ist:
    „Gerichtsvordrucke mit der Kennung *ZP 90… Waldheim* wurden im Jahre 1994 das erste Mal gedruckt*.

    Wenn die Auskunft tatsächlich richtig sein sollte, dann würde das im Gegenschluß bedeuten, dass der Richter Herr Weber das Verhandlungsprotokoll Az.: ? C 245/91 Riesa; 20.02.92 gefälscht haben muss und der Justizminister Steffen Heitmann am 29.3.95 das Parlament und somit die ganze Welt mit einem gefälschten Gerichtsprotokoll getäuscht haben muss.

    Die vermeintlichen Straftaten sind sich längst verjährt. Aber die Forderung noch nicht, wenn die Auskunft falsch sein sollte.

    Ich möchte schon wissen, ob mir Sindermann 127,8 T. € schuldet oder nicht.
    Bzw. ich möchte schon wissen, ob die Verhandlungsprotokolle die derzeit in Riesa, Dresden, Berlin, Karlsruhe, Luxemburg, Brüssel, Staßbourg, Rom, New York und so weiter liegen, gefälscht wurden oder nicht?

    Sie schreiben: *…Ihnen konkret gar nicht helfen können….*.

    Ich möchte ich mit Sigmund Freud antworten:
    *Ein offenes -nicht können- ist immer ein verdecktes -nicht wollen-.*

    Nichts für ungut.

  38. byby sagt:

    @ 26. Kommentar von: Katja Wolf

    Na, Frau Wolf,

    war wohl doch nur mehr rhetorisch?

  39. Jörg Nazarow sagt:

    Ja so manche Erfahrung und Geschichte aus der Vergangenheit sind wie Fundgegenstände die keiner haben will.
    Und wenn doch:was machen wir damit?

  40. Katja Wolf sagt:

    @ byby:
    Sie erlauben mit wohl keine Denkpause?

  41. byby sagt:

    @39. Kommentar von: Katja Wolf

    … doch klar!

  42. I. Werner sagt:

    @ Jörg Nazarow, wir hängen sie an die Wand und betrachten sie lange sehr nachdenklich. Aber sie müssen echt und keine nachträglichen Fälschungen sein. Nur, wie können wir das erkennen?

  43. Erhard Jakob sagt:

    @ I. Werner, den Kommentar @ Jörg Nazarow, kann ich nicht nachvollziehen. Was haben Sie damit gemeint? Bitte klären Sie uns auf.

  44. Jörg Nazarow sagt:

    Ich persönlich freue mich über jeden ,der die Wahrheit sucht,sei es in der Gegenwart oder in der Vergangenheit.
    Aber wehe es kommt jemand der sagt ,er hätte sie gefunden,dann kommen mir Zweifel und Misstrauen.(Mich einbezogen)
    In der Beurteilung der Vergangenheit hat wohl jeder seine eigene Wahrheit bis ihn eine anderer vom Gegenteil überzeugt.“Wahrlich ein schweres Los“
    Und die Gegenwart sollte etwas einfacher sein,aber das ist sie nicht,weil jeder geprägt ist von seiner persönlichen Vergangenheit.
    Wer sind oder waren die größeren Verbrecher ? Die, die sich abwenden und das Unrecht nicht sehen wollten oder die anderen ?oder…
    Fragen über Fragen ,die keine befriedigende Antwort finden für jedermann/Frau
    Am Ende bleibt uns nur eine Erkenntnis:
    Wer Schmetterlinge liebt ,muß auch die Raupe mögen.:-)
    Wer die Menschen liebt muß auch……

    In diesem Sinne liebe Freunde sollten wir weiter über jedes Thema ausführlich schreiben,ohne sich selbst unbedingt ernst oder ernster zu nehmen als den anderen.
    Sorry : mußte ich einfach mal so los werden:-)

  45. Erhard Jakob sagt:

    @Jörg,
    ja das sehe ich auch so. Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Und den Humor bzw. das Lachen dürfen wir nicht verlieren.

    Doch wie Sie hier über die *Wahrheit* sprechen,
    kann ich nicht nachvollziehen.

    Als wenn die Wahrheit veränderlich wäre. Das ist sie aber nicht. Die Wahrheit bleibt immer gleich. Nur wir Menschen können die Dinge so oder so sehen. Und jeder kann behaupten, dass er die Sache richtig ist. Aber das hat doch nichts mit der Wahrheit zu tun!

    Ein Beispiel was ich unter Wahrheit verstehe.
    Der prominete Detektiv Sindermann behauptet, dass Gerichtsvordrucke mit einer ganz bestimmten Kennung 1994 das erste Mal gedruckt wurden. Der Justizminister Heitmann behauptet, dass die besagten Formulare 1991 das erste Mal gedruckt wurden.
    Ich gehe davon aus, das einer die Wahrheit sagt hat und einer lügt. Natürlich kann die Wahrheit (hier: 92/93) liegen. Aber das kann man doch aufklären.

    Das hat doch nichts mit Schmetterlingen und Raupen zu tun. Sondern eher mit Menschen, die einen Sachverhalt unaufgeklärt lassen und deshalb immer wieder vom Thema ablenken wollen.

    Entschuldigung,
    aber das wollte ich auch einmal los werden.

    MfG
    Erhard