Laut, deutlich, unmissverständlich – das gefällt der AfD nicht

„Es kann niemand bei uns Mitglied sein, der diese Partei wählt, in der es rassistische und menschenverachtende Tendenzen gibt.“ Diese Partei: gemeint ist die AfD. Urheber dieses Zitats: Peter Fischer, der Präsident des Frankfurter Fußball-Erstligisten Eintracht Frankfurt. Das gab einen Riesenwirbel! Die empörte AfD will der Eintracht sogar Gelder streichen. Ja Herrgott sakra, hol’s die Leitkultur! Was für ein Aufruhr im Wasserglas! Dabei sollte das, was Fischer da sagte, eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein bei einem Verein, der die Aktion „Kein Platz für Rassisten!“ unterstützt und dessen Spieler allesamt das „Respect“-Logo der Fifa-Kampagne auf den Ärmeln ihrer Trikots tragen. Warum sollten Rassisten, die nicht neben Jerome Boateng wohnen wollen oder die von „muslimischen, gruppenvergewaltigenden Männerhorden“ twittern – warum sollten solche bekennenden und praktizierenden Rassisten Mitglied bei Eintracht Frankfurt oder anderen Vereinen werden wollen?

Peter FischerFischers Äußerungen fielen um Weihnachten. An Neujahr legte er nach: „Ich schäme mich für 13 Prozent der Bevölkerung, die die AfD gewählt haben. Ich will ihnen keinen Millimeter Fläche geben.“ Es gebe „für die braune Brut keinen Platz. Solange ich da bin, wird es keine Nazis bei Eintracht Frankfurt geben.“ Die beiden hessischen AfD-Landessprecher Robert Lambrou und Klaus Herrmann haben Mitgliedsanträge eingereicht, die jedoch aussichtslos sind: „Die Satzung besagt, dass bei uns der Präsident und der Verwaltungsrat über die Aufnahme von Mitgliedern abstimmen. Wir stehen gegen Antisemitismus“, argumentierte Fischer im HR. (Hier der gesamte Vorgang bis Anfang Januar. Die AfD hat Strafanzeige gestellt. Und weil doppelt bekanntlich besser hält, gleich noch ein zweites Mal wegen Volksverhetzung.)

Der hessische SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel kommentierte: „Fußball lebt von Respekt und Toleranz. Die AfD steht für das brutale Gegenteil.“ Er sei Fischer deshalb „dankbar für seinen Vorstoß und seine Haltung“. Auch Roland Frischkorn vom Sportkreis Frankfurt betonte, er sei dankbar dafür, dass Fischer als Vorsitzender des größten Frankfurter Sportvereins so klare Worte gefunden habe. Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) sagte auf Anfrage der Zeitung, er wolle die „Äußerung von Herrn Fischer nicht kommentieren“. Bouffier tut gewiss gut daran, sich in Sachen „braune Brut“ zurückzuhalten.

Von den FR-Leserinnen und -Lesern erhält Peter Fischer überwiegend Applaus. Auch FR-Redakteur Timur Tinç meint: Gut so, „Zeichen gesetzt„: Fischer betone die richtigen Werte.  FR-Redakteur Jan-Christian Müller gibt in seinem Text „Falsche Taktik“ Kontra: „Fischers Ausgrenzung von AfD-Wählern führt bei denen zu einer Solidarisierung.“

Balken 4Leserbriefe

Edgar Scheuermann aus Neu-Isenburg:

„Auch wenn die Anzeige gegen Peter Fischer erfolgreich sein sollte und er seine Äußerungen zurücknehmen muss bzw. dafür verurteilt werden würde (ich vermute sogar, dass es dazu kommt): Es war richtig, dass er deutlich und unmissverständlich Stellung bezieht!
Nur so kann der braune Sumpf daran gehindert werden, sich beliebig auszubreiten, weiter vor sich hin zu blubbern. Genug – viel zu viele! – Politiker haben versucht, durch Verschieben des rechten Randes die Wähler der AfD „zurückzugewinnen“. Das Ergebnis? Rechte, Nazis, Ewig- und Neu-Gestrige gewinnen an Selbstbewusstsein, fühlen sich wertgeschätzt. Ihre Ideen sind plötzlich salonfähig, fassen Fuß auf dem tagespolitischen Parkett. Sie werden lauter, trauen sich was. Gewalt gegen Andersdenkende, Fremde zum Beispiel.
Dass die AfD eine „demokratisch legitimierte Partei“ ist – geschenkt. Darum geht es nicht – es geht um ihre Politik, ihr Auftreten, ihre Wortwahl. Aktuelles Beispiel: das Storch-Gezwitschere zu Sylvester.
Schluss damit! Mehr „Personen des öffentlichen Lebens“ sollten, wie Peter Fischer, Stellung beziehen. Ihm den Rücken stärken. Wie wäre es, wenn vom Trainerteam und der Mannschaft des Bundesligisten das gleiche Signal kommt? Laut, deutlich, unmissverständlich!
Und Peter Fischer wünsche ich bei der nächsten Präsidentenwahl ein 100-Prozent-Ergebnis.“

Klaus Peter Spahn aus Becherbach:

„Der Präsident der Eintracht handelt so, wie ein Demokrat gegen die Feinde der Demokratie vorgehen muss. Kompliment Herr Fischer. Präsidenten anderer Vereine, wissen genau wer diese „Stinkstiefel“ sind, haben aber nicht das Niveau und verdrängen die Probleme aus Angst. Die Aufarbeitung der Vergangenheit von Herrn Gramlich ist ein Normales in dieser Zeit, keine Wertung, auch schmälert es nicht die Leistung für den Verein. Der Sohn war auch Eintracht Präsident, die Erwähnung in diesem Bericht überflüssig, ein ehemaliger Bornheimer Jugendspieler.“

Peter Jüngst aus Niddatal:

„Ich habe große Achtung vor Herrn Peter Fischer der sich so klar gegen „die braune Brut“ positioniert hat. Allerdings wäre es gut, würde sich der Präsident des größten deutschen Fußballvereins, dem FC Bayern München, der Meinung von Peter Fischer öffentlich anschliessen.
Irgendwie hatten die Bayern und die Eintracht im dritten Reich das gleiche Schicksal, es waren Juden-Vereine (Juddebube). Erinnert sei an den Präsidenten Kurt Landauer von Bayern München, der ins Exil in die Schweiz ging, weil er als Jude in Deutschland verfolgt wurde. Bevor er in die Schweiz ging wurde er 1932 noch Deutscher Meister ausgerechnet im Endspiel gegen Eintracht Frankfurt. Als Kurt Landauer 1947 wieder nach München kam, wurde er für viele Jahre wieder Präsident der Bayern. An den Reaktionen einiger AFDler kann man doch klar erkennen, was in deren „braunen Hirnen“ vor sich geht!“

Diskussion: frblog.de/braunebrut

12 Kommentare

  1. Thomas Seeling sagt:

    Der Bürgermeister von Wölfersheim hat die Äußerung von Hr. Fischer privat auf Facebook geteilt und kommentiert. Er betont, dass er das als Privatperson getan habe.
    Prompt bekam er Gegenwind von der AfD im Wetteraukreis, von Personen, die bei der letzten Kreistagswahl kandidierten, die ihm undemokratisches Verhalten vorwarfen. Dasselbe erschien dann auch noch als Leserbrief in der Wetterauer Zeitung.
    Welche Ironie.

  2. Klaus Philipp Mertens sagt:

    Horst Jürgen hat mir wieder einen Brief geschrieben. Wie immer anonym und mit diversen Schmähungen versehen. In diesem, der heute einging, verwahrt er sich gegen die Äußerungen von Peter Fischer, dem Präsidenten der Frankfurter Eintracht, über die AfD. Dessen Charakterisierung der AfD sei „billigste, infamste Hetzerei gegen eine Minderheit!“. Schließlich rette die „AfD …Volk + Vaterland – oder sie gehen unter wie Rom“.

    Horst Jürgen ist ein erklärter Anhänger der AfD (möglicherweise auch Mitglied) und ebenfalls einer von Pegida. Er schätzt auch die FRANKFURTER RUNDSCHAU, was er in der ihm eigenen Weise so umschreibt: „Das Milieu von FR + Co: Kaputte Dekadenz-Bolschewisten!“ Und er hält noch ein weiteres Kompliment bereit: „FR = Die schlimmste antideutsche Hetzzeitung je, Agentur der Besatzer, mentaler Zerstörer des deutschen Volkes.“ Und an anderer Stelle: „Die Wahrheit steht nicht in Eurem roten Drecksblatt!

    Allen Dementis der AfD zum Trotz: Sie und ihre Anhängerschaft erklären sich selbst am eindeutigsten und zerstreuen damit sämtliche, bei pluralistisch gesinnten Menschen vielfach anzutreffende, Hoffnungen auf bessere Einsicht. Wenn ihre Funktionäre, Mitglieder und Sympathisanten beredt das Wort ergreifen, werden ihre Ziele klar. Und auch ihre Gegner werden ohne Umschweife benannt, beispielsweise die FR. Doch Herausgeber und Redaktion sollten sich nicht zu früh freuen! Horst Jürgen, der Botschafter der neuen konservativen Revolution, gönnt seine Zuneigung auch anderen, insbesondere versetzt ihn meine Person geradezu in Ekstase. So schrieb er mir in seinem 20. Pamphlet von Ende November 2017:

    „An den Schreibtischtäter (übelster antideutscher Hetze, antidemokratischer Positionen) K P Mertens, den Freund von verlogenen Pharisäern (Bender-Brüder [die in Limburg Hakenkreuze von Verkehrsschildern entfernten bzw. übersprühten und dafür zu Schadensersatz verurteilt wurden; Anmerkung des Verfassers], die asozial-kriminell anständig deutsche GG-treue, demokratische Patrioten wie die AfD als Nazis verunglimpfen), den Freund von Mördern (denn er unterstützt die Massenmorde in der BRD durch Merkels Flüchtlinge!), Mittäter mit den übelsten antideutschen Anhängern von Volksfeinden, Landes- und Werte-Vernichtern in der ganzen deutschen Geschichte usw. (Man kann gar nicht genug seines Übels aufzählen)! Redeverbot mit „Rechten“. Das ist doch Ihre, Eure Bankrott-Erklärung, weil Ihr zu dumm seid, die unwiderlegbaren Fakten der Patrioten zu widerlegen!“

    Ja, das ist die AfD wie sie leibt und lebt. Wer Horst Jürgen kennt, kennt seine Freunde, kennt die gesamte Partei und deren Gesinnungsbrüder- und -schwestern bei Identitären, Querfront und Pegida.

    Deswegen haben mich die klaren Worte von Peter Fischer gefreut. Und auch ich hätte erwartet, dass die Präsidenten der anderen Bundesliga-Vereine ihm zustimmen. Ebenso die Verantwortlichen bei den Freiwilligen Feuerwehren und den diversen Hilfsorganisation. Im letzten Sommer beobachtete ich in einem Ort des Main-Kinzig-Kreises junge Männer, die in Thor-Steinar-Klamotten einem Wagen der Freiwilligen Feuerwehr entstiegen. Der rechte Marsch durch bestimmte Institutionen scheint längst begonnen zu haben.

  3. Anna Hartl sagt:

    @Klaus Philipp Mertens
    Wer zum Henker ist Horst Jürgen? Und das ist ja abstoßend, was er von sich gibt.

    Ich verstehe nicht, wie man zu solchen Gedankengängen kommt!
    Da er damit ja nicht alleine ist, frage ich mich, ob das Seuchencharakter hat.
    Wie konnte es dazu kommen, dass in diesem Land sich eine Gesinnung wie diese dermaßen ausbreiten konnte? An den Flüchtlingen kann es ja nicht gelegen haben, die waren wohl nur das i-Tuepfelchen. Mit dem sogenannten Patriotismus hat das doch auch nichts zu tun oder geht das immer mit Menschenverachtung einher?
    Wo verdammt nochmal sind die Wurzeln dieses Übels?
    Die können doch nicht alle „geistig ungesund“ sein.
    Was ich mich auch noch die ganze Zeit Frage ist, was kann ich tun?
    Ich kann und will einer Ausbreitung dieses Irrsinns nicht tatenlos zusehen.
    Ich habe am Wahlabend erst geflucht und dann geweint, so sehr hat mich der Einzug der AfD ins Parlament entsetzt. Das kann aber nicht alles gewesen sein, was ich tun kann.
    Bin nicht Peter Fischer und habe ausser bei Wahlen keinen Einfluss.
    Vielleicht hätte schon viel, viel früher in diesem Land klar gemacht werden müssen, dass es für Parteien mit Menschenverachtender und brauner Gesinnung kein Recht auf Parteibildung gibt. Kein Recht, sich überhaupt zur Wahl zu stellen.
    Haben wir denn in unseren Grundrechten gar nichts, was derartiges verbietet?
    Ja ich weiß auch dass es dazu jetzt zu spät ist, aber evtl. ein Volksbegehren, dass eine solche Partei, die sich nicht als würdig erweist in unserem Bundestag zu sitzen entfernt wird?
    Blödsinn? Utopie? Was?

  4. „Es kann niemand bei uns Mitglied sein, der diese Partei wählt,…“
    Ich hatte einen Alptraum. Ich wollte unbedingt Mitglied bei Eintracht Frankfurt werden. Das reicht eigentlich schon für einen Alptraum. Aber es kam noch viel schlimmer. Ich konnte nicht nachweisen, dass ich nicht AfD gewählt habe.
    Ich hatte den Wahlzettel nicht kopiert und eine eidesstattliche Erklärung wollte man nicht akzeptieren, weil wer AfD wählt, dem traut man auch zu, dass er lügt. 37 Jahre Abonnent der FR wurde mit Hinweis auf Horst Jürgen auch nicht akzeptiert. Das war schlimmer als damals beim Prüfungsausschuss für Kriegsdienstverweigerer.
    Zum Glück warf der Sturm das Wasserglas um und ich wachte schweißgebadet auf.

  5. Brigitte Ernst sagt:

    @ Henning Flessner

    „Ich wollte unbedingt Mitglied bei Eintracht Frankfurt werden. Das reicht eigentlich schon für einen Alptraum.“
    Hehehe, lieber Herr Flessner, die machen eine prima Jugendarbeit und bieten eine Masse unterschiedlicher Sportarten an, z.B. auch Gymnastik- und Laufkurse für Senioren. Bin zwar selbst nicht Mitglied, kenne aber einige Leute unterschiedlichen Alters, die diesem Verein angehören und mir dessen Programm gezeigt haben. Vorsicht also mit solchen unbedachten Äußerungen!😟

  6. @Brigitte Ernst
    Als Kind war ich HSV-Fan, obwohl man als Ostfriese aus genetischen Gründen eigentlich Werder-Fan ist. Ich bin wohl eine Mutation. Der HSV-Fanclub in der Nähe heisst MiF (Mitten in Feindesland).

  7. Klaus Philipp Mertens sagt:

    @ Anna Hartl

    Leider komme ich heute dazu, Ihnen zu antworten. Horst Jürgen Schäfer (seinen Namen kenne ich aus den Ermittlungsakten der Staatsanwaltschaft und des Staatsschutzes bei der Kriminaldirektion Frankfurt) sendet mir seit August 2016 Schmähbriefe. In diesen kündigt er auch meine Hinrichtung für den Fall an, dass sich politischen Verhältnisse ändern. Er setzt hier insbesondere auf weitere Erfolge der AfD.

    BRONSKI, den ich auf diese Briefe aufmerksam machte, führte mit mir Ende September 2016 einen Blog-Talk (angekündigt wurde dieser am 21.09.16 im Leserforum der Printausgabe; das zusammengefasste Ergebnis wurde am 13.10.16 in der Printausgabe veröffentlicht).

    Mittlerweile weiß ich, dass ich nicht das einzige Opfer von Horst Jürgen bin. Er hat sogar hochrangige Politiker bedroht, die es leider bei einfachen Strafanträgen beließen, die von eilfertigen Staatsanwälten als einfache Beleidigung ad acta geschoben wurden.
    Auch meine ersten Anzeigen wurden nicht weiterverfolgt bzw. sie wurden anderen zugeschlagen. Das habe ich mich nicht gefallen lassen. Seither reagiere ich auf jeden Schmähbrief mit einem Strafantrag. Denn nach meinen Erfahrungen muss man dranbleiben. Und muss den Strafverfolgungsbehörden deutlich machen, dass es sich nicht um so genannte Kavaliersdelikte handelt. Sondern dass die Rechtsordnung dieses Staats und die Menschenwürde seiner Bürger bedroht sind. Der Verfasser dieser Briefe, der nachweislich Hintermänner hat, u.a. bei der AfD, möchte die Deutungshoheit über die gesellschaftlichen Diskussionen erringen.

    Horst Jürgen zählte übrigens zu den Gründungsmitgliedern der GRÜNEN in Frankfurt und wechselte wenige Jahre später ins rechtsextreme Milieu. Er innert stark an Horst Mahler, den er auch hinsichtlich des Erscheinungsbilds nachahmt.

  8. Jürgen Malyssek sagt:

    Bitte Klaus Philipp Mertens ohne Wenn und Aber unterstützen! Ich musste auch an Horst Mahler denken.

  9. Anna Hartl sagt:

    @juergen Malyssek
    WIE?
    Habe bis auf die Zeit vor der Wahl keine Berührung mit der AfD. Als ich die Entgegennahme ihres Wahlflyers mit den Worten in diesem Leben nicht, verweigerte, klang die Antwort fast wie eine Drohung, „noch nicht“.
    Bin mit Herrn Mertens einer Meinung, dass die Bedrohung ernst genommen werden muss, sowohl die persönliche als auch bezüglich der Deutungshoheit in der gesellschaftlichen Diskussion.
    Für die Hessen steht die nächste Wahl an. Vielleicht hilft mehr Aufklärungsarbeit vor einem ähnlichen Wahlergebnis wie im Bund?
    Gezielte Aktionen bei Wahlständen der AfD?
    Wobei mir gerade einfällt, dass diese ja von der Polizei bei der letzten Wahl hier in Frankfurt geschützt wurden.
    Schwierig! Da durch das Grundgesetz geschützt. Nur darauf hoffen, dass die Antwort im Bundestag gegeben wird, ist auch keine Option.

  10. Anna Hartl sagt:

    Beim nachlesen viel mir auf, dass die gezielte Aktion auch missverstanden werden kann.
    Was mir vorschwebt sind Plakate die sich an die Protestwähler richten um aufzuzeigen, wofür die Alternative für Deutschland auch steht.

  11. Jürgen Malyssek sagt:

    @ Anna Hartl

    Es geht darum, wehrhaft zu bleiben, bei Drohungen von rechts, so wie Sie es beispielhaft erlebt haben und auf prominenter Seite Eintracht-Präsident Peter Fischer, der jetzt im Blickpunkt der Öffentlichkeit eine größere Angriffsfläche bietet.
    Klaus Philipp Mertens muss sich ja schon lange gegen die Angriffen der „braunen Brut“ wehren.

    Es geht nicht um eine bestimmte Aktion gegen rechts, sondern um Solidarität mit den Bedrohten.
    Gerade auch in (Sport-)Vereinen ist man häufig mit rechtem Gedankengut und rassistischen Äußerungen konfrontiert. Es gibt da schon Möglichkeiten dagegen zu halten, auch überzeugend zu agieren. Auch ohne Eklat.
    Die AfD und Anhängerschaft kriegen wir erst einmal nicht so bald aus der Welt.
    Dass der Präsident eines Bundeliga-Vereins so klar auftritt, ist ein gutes Zeichen!

  12. Josef Ullrich sagt:

    Ich geh mal davon aus, dass Herr Fischer satzungsgemäß gehandelt hat. Abgesehen davon teile ich seine Aussagen zur AfD. Jeder, der sich diesem braunen Pöbel und geschichtlichen Analphabeten entgegenstellt, findet meine Zustimmung.