Blattkritik im Oktober 2017

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
herzlich willkommen zu unserer

Online-Blattkritik im Oktober 2017

Sie können jederzeit Ihre Meinung zur FR sagen – öffentlich hier im FR-Blog. Haben wir Ihrer Meinung nach in einem Artikel nicht sauber genug zwischen Nachricht und Kommentierung unterschieden? Hätten wir Themen anders gewichten sollen? Fehlt gar etwas, was Ihnen wichtig ist? Was gefällt Ihnen an einer konkreten FR-Ausgabe besonders gut? Wollen Sie einen Fehler melden?

Im Jahr 2017 wollen wir monatlich Blattkritiken im FR-Blog machen. Da die Diskussionen dort 28 Tage lang offen sind, können Sie fast durchgängig Ihre Meinung zur FR sagen. Ausnahmen sind nur die Zeiträume, in denen das Blog urlaubsbedingt ruhen wird. Bascha Mika und Arnd Festerling von der Chefredaktion werden sich in der Diskussion zu Wort melden, wenn die Umstände es erfordern.

Interessiert? Dann machen Sie mit. Einfach die Kommentarfunktion benutzen — siehe unten am Ende des Diskussionsstranges. Eine kleine Einführung ins Kommentieren gibt es — HIER.

Ihr Bronski

12 Kommentare

  1. Peter Boettel sagt:

    Anfang September d. J. War in einer FR-Ausgabe in einem Beitrag zu Europa eine Karte abgebildet, in der die EU-Mitgliedsländer, die Euro-Länder sowie die Schengen-Staaten gekennzeichnet waren.
    Hierbei war Griechenland nicht zum Schengen-Raum gehörig abgebildet.Auf einen Hinweis von mir ist dies jedoch leider nicht korrigiert worden.

  2. Zum Physiknobelpreis (Seite 28)
    Es heißt im Text: «Die drei Astrophysiker hatten 2015 erstmals die Gravitationswellen beobachtet…»
    Die Herren waren 2015 bereits zwischen 75 und 83 Jahren alt und bereits in ihrem verdienten Ruhestand. Den Nobelpreis gab es nicht für die Messung an sich, sondern dafür, dass die Messung durch die Beiträge der Preisträger überhaupt erst möglich gemacht wurde.

  3. Klassentreffen der 68er
    Der Kommunistische Bund Westdeutschland wurde KBW abgekürzt, nicht KDW (=Kaufhaus des Westens).

  4. „Solarenergie boomt in China“
    Der Artikel enthält viele schöne Zahlen. Etwas fehlt: die Solarenergie trug 2016 in China bereits mit 1% zur Stromerzeugung bei.

  5. «Donald Trump will nicht weniger als einen Weltkrieg zur Freude von ein paar Rechten.» heißt es in großen Buchstaben über dem Beitrag von Frau Kahane. Nur wegen diesem Aufmacher habe ich den Beitrag gelesen. Der Weltkrieg kommt aber nur am Ende als missglückter Vergleich vor. Ich fühle mich verarscht.

  6. Asteroid im Anflug:
    „Zum Vergleich: Zwischen Erde und Mond liegen.“

    384.400 km

  7. «Globaler Schrott»
    «Analog wird dazu der globale Elektronikschrottberg bis 2018 auf 50 Millionen angestiegen sein.»
    50 Millionen was? Tonnen, Kubikmeter, Smartphones?

  8. Teleskope finden erstmals…
    «Sie werden nach einer Supernova so stark zusammengepresst, dass durch den Druck sogar die Atome entweichen und sie am Ende nur aus Neutronen bestehen.»
    Der Druck entsteht durch die Gravitation. Wie soll da etwas entweichen? Die Neutronen sind doch Bestandteile der Atome und müssten dann mit entweichen. Alles entweicht, aber wohin und wieso bleibt dann noch etwas übrig? Wieso kann man das nicht verstehen?
    Weil es falsch ist!
    Die Atome bestehen aus Neutronen, Protonen und Elektronen. Die Protonen fangen die Elektronen ein und werden zu Neutronen. Deshalb bleiben nur noch Neutronen übrig, ohne dass etwas entweicht. Das ist stark vereinfacht dargestellt, aber man kann es immerhin verstehen.
    Ist das wirklich ein Thema für eine Tageszeitung?

  9. Brigitte Ernst sagt:

    Zum Artikel: „Sex herausfordern“ von Signe Moe, FR S. 16

    Die Klammer ist wohl falsch gesetzt. Statt „Sex wird (und sollte nicht) verschwinden“ soll es wahrscheinlich heissen:
    „Sex wird (und sollte) nicht verschwinden.“
    Im nächsten Abschnitt: „Seine Filme bergen (nicht bürgen) emanzipatorisches Potenzial…“.
    Meine Meinung am Rande: Wer selbst Phantasie hat, braucht keine Pornos.

  10. Erstsemester-ABC
    Es heisst, dass das Hochschulrahmengesetz eine Anwesenheitspflicht verbietet. Das ist mMn nach falsch. Es wird in den Länder-Hochschulgesetzen geregelt. Der Bund hat für derartige Detailfragen gar nicht die Gesetzgebungskompetenz.

  11. Ich finde den Artikel «Der Strom reicht immer» extrem ärgerlich.
    Wenn jemand den für «fake news» hält, habe ich große Mühe, dem zu widersprechen.
    Wenn parallel zum Ausstieg aus der Kernenergie auch aus der Kohle ausgestiegen werden soll, bleiben bei Windstille und bedecktem Himmel nur noch 30 GW Gaskraftwerke, 7 GW Biogaskraftwerke und 5 GW Wasserkraft übrig. Wie soll damit ein Bedarf von bis zu 80 GW gedeckt werden?
    Man muss Studien nicht nur zitieren, sondern auch lesen und dann findet man die Antwort. Agora Energiewende fordert einen massiven Ausbau der Gaskraftwerke von 20 -25 GW. Das sind ca. 30 -40 Kraftwerksblöcke. Wo sollen die bitte errichtet werden (gegen den Widerstand der Bevölkerung)?
    In Bayern müssen sogar schon wegen des Kernenergieausstieges Gaskraftwerke gebaut werden. Haben die Ingenieure bei den Netzbetreibern und der Bundesnetzagentur alle keine Ahnung von Stromversorgung?
    Wer soll die Gaskraftwerke so schnell errichten? Haben wir genug Pipelines oder müssen wir noch zusätzliche bauen (gegen den Widerstand der Bevölkerung)? Wollen wir uns vollkommen abhängig machen von algerischem und russischem Erdgas?
    Warum werden diese Konsequenzen eines Kohleausstiegs verschwiegen? Es ist das Absicht oder weiß man es nicht besser?

  12. «Unsichere Zeiten am Meer“
    «Die unterschiedliche Eisschmelze an den Polen ist nicht der einzige Faktor, der die Meere verschieden ansteigen lässt.»
    Soll damit gesagt werden, dass der Meeresspiegel ansteigt, wenn das Eis am Nordpol schmilzt?
    Archimedes war anderer Ansicht.